Die Evangelische Allianz Griechenlands ruft Christen in Europa und in der ganzen Welt dazu auf, für das Land zu beten. Für den 3. Juli haben die Evangelischen Kirchen in Griechenland zu einem nationalen Tag des Fastens und des Betens aufgerufen.
Die Menschen in Griechenland seien sehr besorgt und die gesamte Situation sei extrem schwierig. Sie schaffen Spannungen und Verwirrung auch unter den Gläubigen, schreibt die griechische Evangelische Allianz in einem von der Weltweiten Evangelischen Allianz (WEA) verbreiteten Aufruf.
Das Referendum darf in Kirche nicht zu Konflikten führen
„Wir wollen nicht, dass die Abstimmung am Sonntag zu Konflikten unter Griechen führt, und ganz besonders nicht in den Kirchen und unter den Gläubigen“, schreiben die Verantwortlichen der griechischen Evangelischen Allianz. In tagespolitischen Fragen wolle die kleine evangelische Gemeinschaft im Land zwar keine Stellung nehmen. Dennoch halten George Kaloterakis (Präsident) und Fotis Romeos (Generalsekretär der Griechischen Evangelischen Allianz) fest, dass die überwältigende Mehrheit ihrer Mitglieder übereinstimme, dass die Zukunft Griechenlands in der Eurozone sein müsse.
Bekenntnis zu Europa
Die Teilnahme an den Europäischen Institutionen sei für Griechenland bisher eine wichtige Hilfe gewesen, vor allem auch bezüglich der Förderung der Religionsfreiheit. Die Evangelische Allianz Griechenlands ruft besonders auch zum Beten auf für die von Armut betroffene und unter Arbeitslosigkeit leidende Bevölkerung.
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Thomas Hanimann
thanimann@each.ch
043 366 60 82
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Das Referendum soll die Gläubigen nicht auseinander bringen
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