Für Hilfsorganisationen ist der Einsatz in Nepal eine besondere Herausforderung. Trotz schwieriger geografischer Verhältnisse, anfänglich mangelnder Koordination und bürokratischer Hürden hofft die betroffene Bevölkerung auf kurzfristige und mittelfristige Hilfe.

Viele Hilfswerke und Missionen der Schweizerischen Evangelischen Allianz waren bereits vor Ort, als in Nepal die Erde bebte. Sie sind seit Jahren daran, in Nepal zusammen mit der lokalen Bevölkerung in einem der ärmsten Länder der Welt Aufbauhilfe zu leisten und die einheimischen Menschen zu unterstützen. Andere (wie beispielsweise Medair) sind auf Nothilfe spezialisiert und standen nach wenigen Tagen einsatzbereit. Dabei mussten und müssen sie zahlreiche bürokratische Hürden überwinden.

Wie sie in Nepal konkret helfen können, präsentieren die Organisationen jeweils auf ihren Webseiten. Die in den SEA-Arbeitsgemeinschaften „interaction“ (Verband christlicher Hilfswerke) und AEM (Arbeitsgemeinschaft Evangelischer Missionen) zusammengeschlossenen  Organisationen sind auf den entsprechenden Webseiten aufgeführt (www.interaction-schweiz.ch; www.aem.ch). Auch das Nothilfe-Netzwerk „Hoffnungsnetz“ (www.hoffnungsnetz.ch) bietet Informationen über die von ihm angebotene, mit internationalen und lokalen Partnern gut vernetzte Hilfe im Katastrophengebiet. Die Hilfsorganisationen der Schweizerischen Evangelischen Allianz sind im Besitz des Gütesiegels Ehrenkodex SEA, der zu einem sorgfältigen und transparenten Umgang mit den Spendengeldern verpflichtet.

Viele Hilfsorganisationen machen sich bereits Gedanken über den mittel- und längerfristigen Aufbau in Nepal. „Das Leben in Dörfern, die nur durch tagelange Fussmärsche erreichbar sind, war schon vor dem Beben sehr hart“, sagt Fredi Grob von der Nepal-Mission. „Wir sollten insbesondere die Notleidenden in diesen abgelegenen Gebieten nicht vergessen.“