Die SEA bedauert, dass das Fortpflanzungsmedizingesetz FMedG am Sonntag von einer grossen Mehrheit des Stimmvolks angenommen worden ist. Die SEA befürchtet, dass die Regeln der PID nun schrittweise weiter aufgeweicht werden.

Es ist leider nicht gelungen, einen grösseren Teil der Bevölkerung für die Problematik der weiteren Liberalisierung der Fortpflanzungsmedizin zu sensibilisieren. Der Druck auf die Fortpflanzungsmedizin ist gross und wird jetzt wohl weiter steigen. Dabei dürften besonders auch die liberalen Entwicklungen im Ausland diesen Druck weiter erhöhen. Das menschliche Leben wird so immer mehr von Anfang an selektierbar. Auch der Druck auf die Menschen mit einer Behinderung und deren Angehörige kann sich in Zukunft erhöhen.

SEA engagiert sich weiter für Lebensschutz
Nach diesem Abstimmungsresultat wird sich die SEA weiter für einen möglichst weitgehenden Schutz des menschlichen Lebens engagieren. Dies auch zusammen mit anderen Organisationen, die sich für Lebensschutz einsetzen. So beispielsweise im Rahmen des nächsten „Marsch fürs Läbe“ vom 17. September in Bern. Es ist wichtig, dass unter dem neuen Fortpflanzungsmedizingesetz die Türen nicht immer weiter geöffnet werden. Dafür setzt sich die SEA ein.

Jeder Mensch ein Meisterwerk und ein Segen für die Eltern
Viele Eltern sind überzeugt: Ein Kind zu erwarten ist ein unvergleichliches und unbeschreibliches Erlebnis. Erwartung heisst auch, für das offen zu werden, was kommen wird. Offen für einen Menschen, den sie in den folgenden Jahren bis zu seiner Mündigkeit schützen, begleiten und erziehen werden. Dieser Mensch wird nicht einfach ihre Wunschträume eines Menschenideals erfüllen. Es ist ein Mensch, mit dem eine Beziehung aufgebaut wird, ein Mensch mit eigenen Ideen, eigener Kreativität, einem eigenen Willen. Er ist stark oder schwach, gesund oder krank. Aber er ist immer ein Mensch, von Gott erschaffen und geliebt.

Kontakt
Matthias Spiess
Generalsekretär SEA
mspiess@each.ch
076 441 67 66

Marc Jost
Generalsekretär SEA
mjost@each.ch
076 206 57 57

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Nach der Abstimmung zur PID: Ist die Auswahl von menschlichem Leben noch zu stoppen?

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