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News

Jüngerschaft in der Jugendarbeit – ein Ding der Unmöglichkeit?!

25. November 2021 by

Rund 170 Leiterinnen und Leiter aus der Teenie- und Jugendarbeit der Schweizer Landes- und Freikirchen waren am vergangenen Wochenende Teil vom Teamkongress «Newleaders», der von kirchlichen Jugendverbänden und Organisationen wie der SEA-Jugendallianz getragen wird. Mit ihren Teamkollegen gestalteten sie ihre Retraite auf St. Chrischona, Bettingen. Jaël Binggeli (im Bild: dritte von links), Verantwortliche der Jugendallianz, leitete als Moderatorin durchs Programm. Der Teamkongress ermutigte dazu, gemeinsam in der Jüngerschaft vorwärtszugehen. 

 

Der Event stand unter dem Motto «Grow as we go» – damit sind die gelebte Jüngerschaft und das miteinander Unterwegssein gemeint. Gleich in der Startsession forderte Joel Gerber, jahu Biel, die Leitenden mit der im Titel genannten Frage heraus. Er zeigte die drei Grundsteine der Jüngerschaft – Glaubenserfahrung, Glaubenseinübung und Glaubensvermittlung – auf, denn «in der Jugendarbeit haben wir grosses Potenzial gemeinsam zu lernen, wie der Glaube gelebt werden kann». Die Breakfast-Celebration am Sonntagmorgen prägte Lisa Curiger, Leiterin Bereich Jugend bei Chrischona Schweiz. Sie ermutigte die Leitenden, dem Auftrag von Jesus eine neue Chance zu geben, ihr Herz zu berühren. Dass sie vom «Zuschauer» der Jüngerschaft in die «Spieler»-Position wechseln. Christof Inniger, Youth VFMG, inspirierte im Abschluss-Plenar, diese Jüngerschaft nun authentisch ins Miteinander umzusetzen. Sein Herzensanliegen war spürbar: «Keep it Simple». Jüngerschaft leben heisst, nach dem Lifestyle von Jesus mit Menschen unterwegs zu sein – echt, authentisch und ehrlich. 

 

Konkrete Schritte gemacht 

In Kombination mit den Plenarveranstaltungen konnte sich jedes Team sein Programm selbst zusammenstellen: Seminare zum Kongressthema und Module zu teamspezifischen Herausforderungen und Themen. Ausserdem konnten die Teams von individuellen Teamcoachingspielen, Coachings zur Zusammenarbeit im Team oder aktuellen Fragen der Arbeit profitieren. «Das Newleaders ist für unser Team immer wieder ein Ort, wo wir als Team konkrete Schritte machen und uns in der Gestaltung unserer Jugendarbeit weiterentwickeln», sagte Peter Schmid, Teamleiter der evangelischen Landeskirche Herzogenbuchsee. 

 

Das Kernteam vom Newleaders blickt trotz spürbaren Pandemie-Auswirkungen in Bezug auf die Teilnehmerzahl wohlgesinnt auf diesen Teamkongress zurück. In diesem Jahr konnten auf St. Chrischona weniger komplette Teams willkommen geheissen werden als in vorigen Jahren. Erfreulicherweise waren aber einige Teams in einzelnen Online-Fenstern in einer hybriden Form mit von der Partie und haben so ihre Teamretraite gestaltet. 

 

Davon abgesehen ist es sehr ermutigend, wie der Raum für Begegnungen, Austausch und Miteinander mit gleichgesinnten Leiterinnen und Leitern von den Teams genutzt wurde. Der nächste Newleaders-Kongress findet vom 19.-20. November 2022 statt. 

 

Für weitere Informationen dient die Webseite: https://newleaders.ch/

Mission Demut: Stärkende Impulse für das «neue Ende der Welt»

22. November 2021 by

Delegation (von links): Bernhard Lüthi (Evangelism Equipment), Egzon Shala (interkultureller Beauftragter SEA), Julia Henke (Life in Abundance), Marc Jost (Delegationsleiter, SEA), Michael Girgis (Leiter IGW), Peter Schneeberger (Leiter freikirchen.ch), Andi Bachmann-Roth (Generalsekretär SEA), Christian Haslebacher (Leiter Viva Kirche/ Chrischona), Elizabeth Ortiz (STH, Doktorandin), Joel Spirgi (Leiter ICF), Debi Zimmermann (Leiterin 24/7-Gebet), Beat Leuthold (Präsident AEM), Beat Baumann (Leiter Go Movement/ Livenet)

Die Deutschschweizer Delegation der Lausanne Europe-Konferenz ruft angesichts der gesellschaftlichen Phänomene von Nationalismus und Migration sowie der Digitalisierung mit ihren Möglichkeiten und Gefahren zum gemeinsamen Engagement für Gottes Mission auf.

 

Da das Europäische Treffen der Lausanner Bewegung aufgrund der Covid-Pandemie abgesagt werden musste und neu digital stattfand, trafen sich 13 Delegierte aus Kirchen, Ausbildungsstätten und Bewegungen der Deutschschweiz in Gunten am Thunersee, um gemeinsam die Tagung online zu erleben und Impulse vor Ort zu reflektieren. Grundlegend für die Zusammenkunft war die biblische Auseinandersetzung mit dem Philipperbrief von Paulus. Ausgehend davon wurde reflektiert, was die Mission Gottes für Europa in der heutigen Zeit bedeutet. Nachhall fanden dabei der Aufruf zur Demut als zentrales Zeichen unserer Einheit, das Einsetzen von neuen Vorbildern und das Fördern eines dem Evangelium würdigen Lebensstils, welcher den Nächsten höher achtet als sich selbst.

 

Mission angesichts von Digitalisierung, Migration und Nationalismus
In einem Bericht zur Situation der Mission in Europa wurden verschiedene Faktoren vorgestellt, welche auch die kirchliche Arbeit stark beeinflussen. Insbesondere sind dies die finanzielle Verschuldung und der Klimawandel, die Migration nach Europa, der politische Nationalismus und die «digitale Täuschung». Für die Delegierten aus der Deutschschweiz standen die folgenden Faktoren im Fokus: Im politischen Kontext prägt der Nationalismus auch die Schweiz enorm. Gerade das Evangelium kann jedoch dieser Gefahr begegnen, indem es den Menschen wahre Heimat bietet. Was den technologischen Kontext anbelangt, werden die Digitalisierung und auch die damit verbundene Gefahr der Manipulation und Täuschung als wichtiger Faktor angesehen. Er ist Chance und Gefahr zugleich bei der Ausbreitung des Evangeliums.

 

Europa – das neue «Ende der Welt»
Weiter wurden die Migrationsströme nach Europa wie auch die Säkularisierung – einhergehend mit der Hemmung über den christlichen Glauben öffentlich zu sprechen – als wichtige Einflussfaktoren genannt. Damit einher geht ein gestärktes Bewusstsein der Delegierten dafür, dass sich der Schwerpunkt der christlichen Kirche definitiv in den globalen Süden verschoben hat. Sie sehen Europa heute nicht mehr als Ausgangspunkt (Jerusalem) der Mission, sondern viel mehr als äussertes Ende oder in Anlehnung an den Missionsbefehl aus Apostelgeschichte 1,8 als «Ende der Welt», das mehr als je zuvor die gute Nachricht der Gnade Gottes nötig hat.

 

Gott wirkt etwas Neues
Gemeinsam war deshalb der Blick der Delegierten darauf gerichtet, wo Gott in Europa und in der Schweiz trotz Rückgang des nominalen Christentums am Wirken ist. Die Beiträge der Lausanner Bewegung hoben drei Bereiche von Gottes Wirken hervor. Eindrückliche Berichte illustrierten dies unter Flüchtlingen nach Europa sowie den internationalen Kirchen. Ebenfalls ist Gott durch die Gemeindegründungsbewegung daran, Neues entstehen zu lassen. Und dabei ist besonders die nächste Generation von Leiterinnen und Leitern beteiligt, unzählige Formen von Kirche zu gründen und das Evangelium weiterzutragen.

 

Nach einer Zeit des Hörens auf Gott und aufeinander sieht die Delegation trotz der Analyse zuversichtlich und hoffnungsvoll in die Zukunft der Mission Gottes. Die Atmosphäre war geprägt von der Erwartung, dass Gott dabei ist «etwas Neues» vorzubereiten (Jesaja 43,19). Sie lädt deshalb ein:

 

  • Sich lernbereit von der Kirche aus dem globalen Süden, der Kirche in Verfolgung und den Migrationskirchen inspirieren zu lassen. Dabei gilt Formen des kontinuierlichen Gebets und Fastens, dem Umgang mit Leid, dem Bewusstsein von Gottes übernatürlicher Kraft besondere Beachtung. Und speziell in Formen des gemeinschaftlichen Lebens können Menschen, die sich von der Kirche abgewandt haben, wieder neue Heimat finden.
  • Eine gemeinsame starke Vision für eine relevante evangelische Bewegung zu entwickeln, indem eine neue Tiefe des Für- und Miteinanders von Kirchen und Werken in Einheit und Bescheidenheit für die erneute Transformation der Gesellschaft gesucht wird.
  • Leitungspersonen als Vorbilder zu fördern und zu stärken, die einen dem Evangelium würdigen Leitungsstil sowie eine neue Sprachfähigkeit für das Evangelium pflegen.

 

Diese Impulse will die Delegation anlässlich des Leiterforum 2022 aufnehmen und vertiefen.

Mehr Weihnachten mit «24x Weihnachten neu erleben»

19. November 2021 by

Die Lichterketten hängen, der Schoggi- und Guetzliverkauf ist im vollen Gange und alle möglichen Weihnachtsgeschenke werden zu Schnäppchenpreisen angepriesen. Wer weiss heute noch, worum es an Weihnachten wirklich geht? Die Aktion «24x Weihnachten neu erleben» setzt ein Zeichen für Hoffnung und Glauben während der materiell geprägten Adventszeit und rückt damit den Hauptgrund für Weihnachten in den Vordergrund.

 

«24x Weihnachten neu erleben» lädt dazu ein, die Botschaft von Weihnachten neu zu entdecken und die ursprüngliche Bedeutung des Festes mit Menschen aus dem eigenen Umfeld zu teilen. Die Jugendbeauftragte der SEA, Jaël Binggeli, bringt es so auf den Punkt: «Dass Gott uns so sehr liebt, dass er seinen eigenen Sohn in diese Welt geschickt hat – diese Botschaft wollen wir jedes Jahr neu feiern und erzählen.»

 

Die Mitmachaktion stellt Kirchgemeinden, Hauskreisen, Freunden und Familien eine breite Palette von Materialien zur Verfügung, so zum Beispiel einen Adventskalender, Videoimpulse, Predigtvorschläge, kreative Elemente zur Gestaltung der Gottesdienste, Gesprächsleitfäden für Kleingruppen und Material für die Kinder- und Jugendarbeit. Im Zentrum der Kampagne steht ein Buch, das in 24 Kapiteln tägliche Impulse zu Weihnachten vermittelt. «Es sind Tools, die gemeinsam genutzt werden können. Kirchen können sich zusammentun, um das grosse Ja von Gott gemeinsam zu den Menschen zu tragen», betont SEA-Generalsekretär Andi Bachmann-Roth.

 

Für Kirchen besteht auch die Möglichkeit, sich online zu registrieren. Ihre Adresse wird auf einer Karte angezeigt, damit Menschen eine teilnehmende Kirche in ihrer Nähe finden können. Die Schweizerische Evangelische Allianz SEA unterstützt die Kampagne, die in der Schweiz von Alphalive Schweiz und Campus für Christus verantwortet wird.

Die «Viertelstunde für den Glauben» wird ein Osterprojekt

20. Oktober 2021 by

Nach variierenden Erscheinungsterminen in den letzten Jahren hat die Schweizerische Evangelische Allianz SEA entschieden, ihre bewährte Verteilzeitung «Viertelstunde für den Glauben» für die nächste Zeit fix zu Ostern herauszugeben. Das ermöglicht ein gutes Mit- und Nebeneinander verschiedener evangelistischer Projekte und erleichtert die Planung.

 

In einer Umfrage zur Zukunft der «Viertelstunde für den Glauben» im Frühling 2020 hat sich eine Präferenz für den Oster- gegenüber dem Weihnachtstermin gezeigt. Zu Weihnachten gibt es zudem mit dem Projekt «24x Weihnachten neu erleben» eine attraktive Alternative mit Beteiligung der SEA, um Menschen mit dem Evangelium in Berührung zu bringen. Und schliesslich deckt Livenet mit Regiozeitungen künftig primär die Zeit ab Pfingsten bis Weihnachten ab, während die SEA mit der «Viertelstunde für den Glauben» jeweils ab Anfang Jahr bis Ostern am Start ist. Die SEA und Livenet beabsichtigen damit, gemeinsam im Jahresverlauf stets mit einer Verteilzeitung präsent zu sein und möglichst die ganze Deutschschweiz zu erreichen. Die verschiedenen Formate – «Hope» sowie «Jesus.ch-Print» von Livenet und die Viertelstunde von der SEA – sollen sich möglichst gut ergänzen.

 

Die nächste Ausgabe der «Viertelstunde für den Glauben» wird zu Ostern 2023 erscheinen, da im kommenden Jahr mit dem 175-Jahr-Jubiläum der Schweizerischen Evangelischen Allianz andere Projekte im Vordergrund stehen. Derweil bringt Livenet in der schon bald anstehenden Weihnachtszeit in diversen Regionen der Schweiz Zeitungen heraus. Sie können direkt bei Livenet bestellt werden – zum selber Verteilen oder als Ortspatenschaft. Eine Übersicht der schon länger mit keiner Verteilzeitung mehr erreichten Orte in der Deutschschweiz kann beim Abschluss solcher Dorfpatenschaften eine Entscheidungshilfe sein.

 

Für lokale Kirchen besteht die Möglichkeit, ihre Adresse und/oder Inserate in den Zeitungen zu platzieren. Am 27. Oktober findet zudem für die Region Emmental ein Motivations-, Gebets- und Vernetzungsabend statt, unter anderem mit Informationen zu den Zeitungsprojekten. Auch SEA-Generalsekretär Andi Bachmann-Roth wird vor Ort dabei sein.

Die Allianzgebetswoche 2022 auf einen Blick

14. Oktober 2021 by

In drei Monaten läuft sie bereits, die Allianzgebetswoche 2022! Neben dem alljährlich zu einem neuen Thema gestalteten Gebetsheft gibt es auch diesmal mehrere Begleitaktivitäten. Sie dienen auf vielfältige Art und Weise der Vertiefung des Themas, sei es individuell, sei es vor allem auch an gemeinsamen Veranstaltungen – im Folgenden ein Überblick der Angebote:

 

Sabbat-Song: Dän Zeltner hat passend zum Thema «Sabbat – Leben nach Gottes Rhythmus» einen Sabbat-Song geschrieben. Diese Hymne wird den Sektionen mitsamt Liedtext und Musikvideo zum Abspielen oder Einstudieren zur Verfügung stehen. Alles Material dazu gibt es im Dezember auf der Webseite.

 

SCM-Magazine im Testabo: Zwei Magazine des SCM Bundes-Verlags heften sich speziell an Gottes Rhythmus: das 25-jährige «AUFATMEN» und das neue «andersLEBEN». Der Verlag stellt allen, welche die Magazine nicht schon abonniert haben oder hatten, ein kostenloses und unverbindliches Halbjahres-Testabo einer der beiden Zeitschriften (pro Haushalt) zur Verfügung. Das Testabo kann mit dem Stichwort «AGW-AUFATMEN» bzw. «AGW-andersLEBEN» auf www.scm-bundes-verlag.ch/allianzgebetswoche bestellt werden und endet automatisch.

 

Die 10 Besten: Eine Webseite von ERF Medien, welche die zehn Gebote in die Sprache von heute überträgt, hält weitere Ideen bereit, um den Sonntag als Ruhetag bewusst zu gestalten: Tipps für einen entspannten Sonntag, Erfahrungsberichte, ein Selbsttest und weiteres mehr gibt es unter www.die10besten.ch

 

Gebetsheft als Leseplan: Die täglichen Bibelverse, Meditationen, Reflexionsfragen, Gebetsanregungen und Umsetzungsideen aus dem Gebetsheft stehen auch wieder in der Bibel-App «YouVersion» als Leseplan zur Verfügung. So sind sie während der Allianzgebetswoche stets griffbereit auf dem Smartphone.

 

Kreative Gebets-Ideen: In den Sektionen finden während der Allianzgebetswoche jeweils ganz unterschiedliche Veranstaltungen mit diversen Gebetsformen statt. Die Zusammenstellung kreativer Gebetsideen von klassischen Formaten bis zu speziellen Aktionen kann der Inspiration für die eigene Planung 2022 dienen.

Respektvoller Dialog statt Vandalismus

21. September 2021 by

Aktuelle Stellungnahme von Schweizerischer Evangelischer Allianz, Zukunft CH und Pro Life:

Auf die Büros der Schweizerischen Evangelischen Allianz SEA, der Stiftung Zukunft CH und des Vereins Pro Life wurden kurz vor dem «Marsch fürs Läbe» Farbanschläge verübt. Ihnen ist gemeinsam, dass sie als Träger an der Veranstaltung mitwirken, die sich für das Lebensrecht jedes Menschen einsetzt. Es ist besorgniserregend, dass es in gewissen gesellschaftspolitischen Themen offensichtlich nicht mehr möglich ist, sich frei zu äussern, ohne von Hass und Vandalismus betroffen zu sein. Die drei Organisationen werden weiterhin den respektvollen Dialog mit Andersdenkenden pflegen.

 

Die aktuellen Farbanschläge reihen sich ein in eine Serie ähnlicher Vorfälle in den letzten Jahren im Zusammenhang mit dem Engagement für das Lebensrecht. Sie galten der EVP, Pro Life, Zukunft CH, der SEA und auch einer Mitgliedskirche.

 

Die Meinungsfreiheit ist in der Schweiz nicht unbestritten. Das zeigen all diese Vorfälle im Vorfeld des «Marsch fürs Läbe» ebenso wie die Tatsache, dass die Veranstaltung auch in diesem Jahr nur unter Polizeischutz durchgeführt werden konnte. Die von den Farbanschlägen betroffenen drei Organisationen verurteilen die von höchster Intoleranz zeugenden Taten, die vermutlich ausgerechnet jenen Kreisen zuzuschreiben sind, die selbst stets lauthals Toleranz für ihre Anliegen einfordern.

 

Zugleich sind die SEA, Zukunft CH und Pro Life überzeugt, dass die verantwortliche Gruppe von Chaoten nicht für die Mehrheit derjenigen steht, die nicht zu illegalen Mitteln greifen, sondern für den anständigen Dialog über unterschiedliche Ansichten offen sind. Durch eine kriminelle Minderheit lassen sich die Organisationen nicht in ihrem gesellschaftspolitischen Engagement einschränken. Vielmehr werden sie weiterhin bestimmt und freundlich zugleich ihre ethischen Positionen in den Diskurs einbringen. Dass kontroverse und gleichzeitig respektvolle Debatten sehr wohl möglich sind, haben Erfahrungen auch aus der jüngeren Vergangenheit gezeigt.

Arbeitsgemeinschaften geben bewegende Einblicke zu Afghanistan

16. September 2021 by

Die Welt hält – wieder einmal – den Atem an. Die Situation in Afghanistan erschüttert. Die Arbeitsgemeinschaft interkulturell der SEA hat ein Video mit einer Afghanin und einem Afghanen in der Schweiz gedreht, um Betroffene und Nahestehende selbst zu Wort kommen zu lassen. Ausserdem engagieren sich neben der AG interkulturell die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Evangelischer Missionen (AEM), für Religionsfreiheit (AGR) und von Interaction im Blick auf die Situation in Afghanistan. Auch Sie können etwas beitragen – im Gebet, mit Finanzen oder indem Sie sich aus erster Hand informieren. 

 

Gebetsanliegen

 

Christ4afghans.ch ist eine Vernetzungsplattform, die als Teil der «Arbeitsgemeinschaft interkulturell» jeden 4. Mittwoch im Monat in Aarau Gebetstreffen für Afghanistan veranstaltet. Weitere Informationen bei Mirjam Bolliger: mbolliger@hispeed.ch oder Anmeldung des Newsletters auf der Webseite.

 

Christliche Ostmission (COM) ist ein Hilfswerk, welches Katastrophenhilfe mit Lebensmitteln, Kleidern und Betreuung von Opfern und Flüchtlingen leistet sowie Projekte mit Langzeitwirkung im Sinne einer Hilfe zur Selbsthilfe macht. In Afghanistan ist im Moment ein Langzeitprojekt in den Anfängen, welches 7- bis 14-jährige Mädchen aus häuslicher Gewalt befreien und in einem Schutzhaus unterbringen will. Der Verlauf des Projekts ist durch die momentane Krise noch ungewiss. Es wird gebetet:

  • Für das geplante Langzeitprojekt der Befreiung von Mädchen aus häuslicher Gewalt, dass sie ein Schutzhaus finden dürfen.
  • Für die Kinder, welche ihre Eltern aufgrund des Selbstmordattentats verloren haben.
  • Für die Kinder, welche grundlos im Gefängnis sassen und vor dem Einmarsch der Taliban frei und allein gelassen wurden.
  • Für den Aufbau von Nothilfeprojekten in Nachbarländern von Afghanistan.

 

Frontiers hat sich auf die Fahne geschrieben, muslimischen Mitmenschen mit Liebe zu begegnen. In Afghanistan ist die Organisation bereits seit 20 Jahren aktiv und konnte erleben, wie die Gemeinde Jesu gewachsen ist. In der momentanen Krise wird gebetetn:

  • Für das afghanische Volk und um Schutz für die Gläubigen im Land, die in grosser Ungewissheit leben.
  • Dass gerade in dieser Zeit viele Menschen Gott erleben und kennenlernen.

 

Open Doors hilft verfolgten Christen weltweit mit geistlicher und materieller Unterstützung. Zur Situation in Afghanistan bietet die Organisation auf ihrer Webseite Gebetsanliegen und Kontextinformationen dazu:

  • Für Weisheit für Afghanen, wie sie in allen Situationen überleben können.
  • Dass die Bürger des Landes – insbesondere Christinnen und Christen – geleitet werden, wie sie in den kommenden Tagen mit Verhören und Brutalität umgehen sollen.

 

 

Spendenaufruf für spezifische Projekte

 

Frontiers hilft in Afghanistan Flüchtlingen bei der Flucht, unterstützt Christen und Gemeinden im Land und ausserhalb, leistet Trauma-Nothilfe und vieles mehr. Weitere Informationen und Kontodaten sind auf der Webseite ersichtlich.

 

Hoffnungsnetz ist eine gemeinnützige Stiftung, welche rasche, kompetente und wirkungsvolle Hilfe in Not- und Katastrophenfällen leistet. Dies geschieht in der Zusammenarbeit der beteiligten Hilfswerke am Ort der Hilfeleistung wie auch in der Beschaffung der Mittel. In Afghanistan versorgen sie Notleidende und angrenzende Länder mit lebensnotwendigem Material und wollen so ein Zeichen der Hoffnung in einer ungewissen Zeit setzen. Weitere Informationen und Kontodaten auf der Webseite.

 

MEOS begleitet Migrantinnen und Migranten in der Schweiz und fördert interkulturelle Kompetenzen bei Schweizern und Eingewanderten. Ihre spezifischen Angebote für Afghaninnen und Afghanen sind im Moment Begegnungscamps und direkte Begleitung im Alltag.

  • Sie haben bereits ein Wochenende mit sehr berührenden Momenten erlebt (siehe Bericht in der Publikation «Mein Nächster»), als Nächstes steht ein Herbstlager für Afghanen und Perser an. Da der Lagerbeitrag nicht durch die Teilnehmenden gedeckt werden kann, werden Spenden gesammelt.
  • Zwei Mitarbeitende der MEOS begleiten und beraten Afghanen in ihrem Alltag in der Schweiz. Aus Gründen der Sicherheit werden keine genaueren Details herausgegeben.

Spenden für die beiden Projekte sind an «MEOS, CH72 0900 0000 8002 8590 4, Vermerk Afghanen in der Schweiz» zu richten, weitere Informationen auf der Webseite.

Drei Tipps für die neue Belastungsprobe

14. September 2021 by

Infolge der Zertifikatspflicht für Personen ab 16 Jahren bei Veranstaltungen in Innenräumen ist auch in den Kirchen einmal mehr in dieser Pandemie Flexibilität gefragt. Trotz Ausnahmeregelung für religiöse Veranstaltungen bis 50 Personen betrifft die Massnahme eine grosse Zahl von Kirchen – eine weitere Belastungsprobe für das Miteinander. Die Schweizerische Evangelische Allianz SEA ruft dazu auf, gerade jetzt weiter aufeinander acht zu haben.

 

«Lasst uns aufeinander achthaben und einander anspornen zur Liebe und zu guten Werken.»
(Hebr. 10,24)

 

Was für ein starkes Zeugnis, wenn es uns Christen gelingt, trotz Meinungsverschiedenheiten ein achtsames Miteinander zu gestalten. Was zu tun ist, ist bekannt. Doch nur wie? Drei praktische Tipps, wie wir unser Miteinander bewahren können:

 

1. Meide für eine Woche alle (Social Media-)Diskussionen zu Corona. Und wer es richtig wissen will, kann auch gleich auf News verzichten. Häufig werden soziale Konventionen in der virtuellen Welt enthemmt über Bord geworfen. Die sozialen Medien wirken zurzeit eher als Brandbeschleuniger denn als Plattform für einen respektvollen Austausch. Eine wirkliche Meinungsbildung findet selten statt – oder haben Sie schon einmal miterlebt, dass jemand nach einem Wortgefecht auf Facebook seine Meinung änderte? Meist geht es nur darum, sich mit Gleichgesinnten in der bereits getroffenen Meinung zu bestärken.

 

Wer sich nicht in der virtuellen Welt bewegt, kann beim nächsten Abendessen mit Freunden den Vorschlag einbringen, für diesen Abend das Thema Corona beiseite zu lassen. Schaffen Sie Raum für die vielen anderen wichtigen Themen des Lebens. Vielleicht passen Sie sogar die beliebte Fondue-Regel an und legen gemeinsam fest, was denjenigen blüht, die den Mund trotzdem nicht halten können.

 

2. Bitte Gott um ein achtsames Herz. Es braucht immer wieder ein Wunder, damit wir nicht ständig um uns selbst kreisen, sondern uns wirklich für andere öffnen können. Probieren Sie jeden Morgen beim Zähneputzen folgendes Gebet aus: «Herr, schenke mir heute ein achtsames Herz.» Vielleicht schenkt es Gott, dass wir unsere quengelnden Kinder, die müde Nachbarin oder den gehetzten Arbeitskollegen auf einmal mit einem achtsamen Blick wahrnehmen. Vielleicht sehen wir, trotz Maske und Abstandsregel, auf einmal etwas von den Bedürfnissen des Gegenübers. Und vielleicht ist dieser Mensch dankbar für ein offenes Ohr, ein kurzes Gebet oder einfach ein Glas Wasser.

 

3. Widme dich deinem Herzensprojekt. Wir können Corona und alle Begleiterscheinungen gerade nicht loswerden, aber entscheiden, worauf wir unseren Fokus richten. Vielleicht hilft es Ihnen, sich diese Woche auf ein Projekt zu besinnen, welches Ihnen schon lange auf dem Herzen liegt – einen Oldtimer restaurieren, sich ehrenamtlich in der Suppenküche engagieren, mit den Kids einen Baum pflanzen oder für das nächste Wochenende die Bergtour planen, die Sie irgendwann einmal machen wollten. Manchmal brauchen wir einen kleinen Schubser, diejenigen «guten Werke» anzupacken, die uns selbst und anderen guttun und uns helfen, ausgeglichen und zufrieden zu bleiben.

 

Andi Bachmann-Roth

Was gilt seit dem 13. September 2021?

Der Bundesrat hat bei seinem Entscheid zur Ausweitung der Zertifikatspflicht den religiösen Veranstaltungen insofern einen Sonderstatus zugesprochen, als diese erst ab einer Teilnehmerzahl von 50 Personen gilt. Neben Gottesdiensten fallen auch Abdankungen unter diese Regel. Für Veranstaltungen mit Zertifikatspflicht sind die bisherigen Schutzmassnahmen wie Maskenpflicht, Abstand, Kapazitätsbeschränkung und Erhebung der Kontaktdaten nicht mehr obligatorisch. Mitarbeitende sind von der Zertifikatspflicht ausgenommen, müssen ohne Zertifikat im Gottesdienst aber die gängigen Schutzmassnahmen weiterhin einhalten.

 

Die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz (EKS) unterstützt die Massnahmen, wie sie in einer gemeinsamen Mitteilung mit der Schweizer Bischofskonferenz schreibt. Sie stellt den Kirchgemeinden neu sowohl ein Schutzkonzept für Gottesdienste mit Zertifikat als auch für Gottesdienste ohne Zertifikat zur Verfügung. Darin wird empfohlen, nach Möglichkeit Gottesdienste für alle offen zu halten und entsprechend auf Feiern mit Zertifikatserfordernis zu verzichten.

 

Der Freikirchenverband äussert sich gegen die Zertifikatspflicht für religiöse Veranstaltungen, weil sie in individuelle Entscheide und die Religionsfreiheit eingreift, und prüft, möglicherweise gerichtlich dagegen vorzugehen. Seine Empfehlungen zum Umgang mit der neuen Vorgabe zuhanden der Gemeinden finden sich in einem aktualisierten FAQ sowie ebenfalls in je einem Schutzkonzept für Gottesdienste mit Zertifikat und für Gottesdienste ohne Zertifikat.

 

Weitere Informationen

Grafische Übersicht der Massnahmen ab 13.9.2021

Aktuelle COVID-19-Verordnung

Corona-Dossier

 

Neue Sektion «Allianz Wyland» gegründet

8. September 2021 by

Die Zusammenarbeit der Christen im Zürcher Weinland wird verstärkt. So wurde diesen Sommer die Evangelische Allianz Wyland ins Leben gerufen, um das Miteinander von evangelischen Landes- und Freikirchen weiter zu fördern, sowie deren Kräfte optimal zu nutzen. Die Schweizerische Evangelische Allianz zählt damit nun 71 Sektionen. Weitere Gründungen sind aktuell in Vorbereitung.  

 

Rund 280 Personen aus dem ganzen Wyland kamen zusammen, um beim Festgottesdienst der Evangelischen Allianz Wyland ihre Gründung zu feiern. Der Generalsekretär der Schweizerischen Evangelischen Allianz SEA, Andi Bachmann-Roth, durfte ein Grusswort ausrichten und fasste zusammen: «Wenn die Menschen euer Miteinander sehen, werden sie sich fragen: Welche Kraft hält diese Menschen zusammen?» 

 

«Verbunde sii» 

Der Festgottesdienst stand unter dem Thema «Verbunde sii». Das Pfarrehepaar Christian und Hanna Stettler zeigte in seiner Predigt, wie Christinnen und Christen verschiedener Kirchen trotz ihrer Unterschiedlichkeit zusammenarbeiten können und wie Toleranz vom Wort «aushalten» und «ertragen» abstammt. Die musikalische Gestaltung übernahm die achtköpfige Wylandworship Band, mit jugendlichen und selbst komponierten Liedern. Nach einem gemeinsamen Gebetsteil fürs Wyland und deren Kirchen war die Festwirtschaft geöffnet und lud zu Würsten mit Brot sowie Dessert und Kaffee ein. Viele genossen die Zeit an den Festtischen, um sich kennenzulernen oder alte Bekanntschaften neu aufzufrischen. 

 

Hintergrund der Allianz Wyland  

Seit über zehn Jahren arbeiten verschiedene Christen aus den Landes- und Freikirchen im Wyland punktuell zusammen. So entstand der monatliche Jugendgottesdienst «GODI Wyland», bis 2018 das jährliche «Heavenstage Festival» in Flaach oder verschiedene Worship- und Gebetsabende. Seit bald zwei Jahren treffen sich monatlich Leiter, Pastoren und Pfarrpersonen zum Gedankenaustausch und gemeinsamen Gebet. Nun nahmen sie einen weiteren Schritt und schlossen sich zu einer Sektion der Schweizerischen Evangelischen Allianz SEA zusammen. Der neue Präsident der Allianz Wyland und FEG-Pastor Christian Zwicky meint zur Zusammenarbeit: «Die Werte und Glaubensbasis der Schweizerischen Evangelischen Allianz geben uns den passenden Boden, um als grössere oder kleinere Kirchen sowie als Frei- und Landeskirchen zusammenzuarbeiten und doch jede Kirche in ihrer Eigenständigkeit zu stärken». 

 

Mitglieder der Allianz Wyland 

Folgende Kirchen sind Gründungsmitglieder oder Freunde der SEA-Sektion Wyland: 

Chrischona Marthalen, Methodistische Kirche (EMK) Wyland, freie evangelische Gemeinde (FEG) Henggart und reformierte Kirche Flaachtal. Als Freunde sind die freie Missionsgemeinde (FMG) Dinhard sowie die Impulskirche Andelfingen dabei. Aktuell ist der Vorstand mit weiteren Kirchen aus dem Wyland im Gespräch. 

Weitere Informationen
Radio Life Channel: Neue Allianz-Sektion im Zürcher Weinland (06.09.2021)

Mehr Argumente und weniger Voreingenommenheit

7. September 2021 by

Unter dem Titel «Wie christliche Fundamentalisten ihre wahren Motive verschleiern» hat die NZZ am 31. August den «christlich-konservativen» Gegnern der «Ehe für alle» verdeckte Homophobie und vorgeschobene Motive unterstellt. Für SEA-Generalsekretär Andi Bachmann-Roth ist die im Artikel vertretene unliberale Haltung gegenüber Menschen, die aus religiösen Gründen gegen die Vorlage sind, nicht hinnehmbar. Zudem kritisiert er in der folgenden Replik, die als Leserbrief in der NZZ vom 6. September erschienen ist, die einseitige Kritik an Studien zum Kindswohl und fordert von der NZZ mehr Argumente und weniger Voreingenommenheit.

 

Es ist legitim, seine Haltung mit religiösen Motiven zu begründen. Und im Fall des christlichen Glaubens führen die religiösen Motive zu Respekt und Toleranz gegenüber anderen Meinungen. Es waren religiöse Exklusivisten, welche als erste überhaupt Verfassungen mit vollumfänglicher Meinungs- und Religionsfreiheit realisiert haben (Roger Williams, Massachusetts Bay Colony)

 

Christliche Gegner der Ehe für alle sind, so Simon Hehli, in Wahrheit vornehmlich homophobe Fundamentalisten. Mit dieser unliberalen Haltung wird nicht nur verkürzt, sondern eine ganze Bevölkerungsgruppe aufgrund ihrer Haltung gecancelt.

 

Tatsächlich argumentiert die Schweizerische Evangelische Allianz SEA für die Ehe von Mann und Frau ohne religiöse Argumente. Säkulare Menschen sollen mit Argumenten angesprochen werden, welche anschlussfähig sind. Solche Strategien sollten jeder Organisation zugestanden werden, welche nur im Geringsten den Anspruch hat, in der öffentlichen Debatte etwas zu bewegen. Religiöse Motive im öffentlichen politischen Diskurs derart zu problematisieren, wie dies im von Simon Hehli genannten Artikel getan wird, finde ich hingegen äusserst schwierig. Eine wachsende Gruppe von Menschen weltweit begründet ihre Werte und Überzeugungen religiös. In einer pluralistischen Demokratie müssen diese Werte selbstverständlich nicht von allen geteilt werden. Aber Menschen müssen ihre Argumente auch religiös begründen dürfen, ohne gleich stigmatisiert zu werden.

 

Simon Hehli unterstellt, dass religiösen Motiven tendenziell Homophobie zugrunde liegen muss. Ich bin in den letzten Tagen vielen Christen begegnet, die Freundschaften mit homosexuellen Menschen pflegen, jedoch gegen die Ehe für alle sind. Der christliche Glaube bringt viele Christen dazu, Ehe als eine Verbindung von Mann und Frau zu sehen. Vor allem aber leitet sie ihr Glaube an, alle Menschen zu lieben – unabhängig ihrer Hautfarbe, sexuellen Orientierung, Ethnie etc. Gerade jene Menschen, welche sich zur Wahrheit des christlichen Glaubens bekennen, sind besonders pluralismusfähig.

 

Simon Hehli will das Argument des Kindswohls nicht gelten lassen, weil die Studien der Gegner der Ehe für alle tendenziös seien. Er vergisst zu erwähnen, dass die meisten Studien, welche zum gegenteiligen Schluss kommen, von Menschen durchgeführt wurden, die selber homosexuell empfinden. Ehrlicherweise muss man sagen, dass die Datenlage der meisten Studien zu dünn ist, um heute eine Aussage über das Kindswohl machen zu können. Aus diesem Grund hat die Moderatorin in der Sendung «Treffpunkt» auf SRF auf eine breite Diskussion der Studien verzichtet. So sieht informierter Journalismus aus. Übriges ist die SEA gegen die sogenannten «Konversationstherapien», u.a. weil sie Homosexualität auch nicht als Krankheit ansieht. Ich erwarte von der NZZ mehr Argumente und weniger Voreingenommenheit gegenüber Menschen, denen eine religiöse Begründung ihrer Werte wichtig ist.

 

SEA-Generalsekretär Andi Bachmann-Roth

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