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«Bindung und Identität sind wie haltgebende Schuhe für eine gesunde Entwicklung von Kindern»

6. September 2021 by

Das Herbstforum am 4. September 2021 von der Arbeitsgemeinschaft «Forum Ehe + Familie» (FEF) forderte die Teilnehmenden heraus, sich damit auseinanderzusetzen, wie sie bei Kindern in ihren Kirchen, Gemeinden und Fachorganisationen den Aufbau von stabilen Bindungen und der Identität unterstützen. Denn diese beiden gehören zusammen wie zwei gut gebundene Schuhe, damit man als Mensch stabil unterwegs ist und sich im Leben springend, rennend usw. fortbewegen kann.  

 

FEF-Co-Leiterin Doris Bürki leitete das Referat zum Thema Bindung von Salome Spycher, systemische Familienberaterin, mit dem Bild des Schuhs ein. Der Schuh muss richtig gebunden werden. Ein Einfachknoten hält nicht lange, da muss schon ein Doppelknoten her. Erst eine feste Bindung zu einem Elternteil oder Erwachsenen, erst ein Doppelknoten ermöglicht es dem Kind, auch selbst stabile Bindungen aufzubauen und so getragen zu werden, auch wenn der Weg des Lebens mal holprig wird. 

 

Menschen brauchen Nähe 

«Bindung ist für uns wie Wasser für den Fisch», so Salome Spycher. Das Streben nach Nähe durchdringt unser ganzes Leben und ist besonders stark ausgeprägt bei Kindern. Sie suchen instinktiv nach Nähe und Orientierung, ohne dass man das ihnen beibringen muss. Familienformen wie Patchwork-Familien bergen darum besondere Herausforderungen im Bindungsprozess. Die Bindung zum nicht mehr vorhandenen Elternteil ist erschwert. Wichtig ist darum, die Beziehung zu diesem Elternteil zu fördern, auch wenn das gerade bei Trennungen herausfordernd ist. Auch sollte einem bewusst sein, dass der fremde Elternteil für das Kind als Konkurrenz für die bestehende Bindung zum eigenen Elternteil gesehen werden kann. Salome Spycher gab darum zum Abschluss Ratschläge, wie man den Bindungsaufbau positiv unterstützen kann. Man sollte die Nähe bewahren, auch wenn man örtlich distanziert ist, zum Beispiel durch einen Videoanruf. Auch sollte man dem Kind den Aufbau von Bindungsdörfern ermöglichen. Das heisst, dass der Kreis von erwachsenen Bezugspersonen erweitert werden soll. 

 

Gottes Gesetz als Identitätsgrundlage 

«Menschliches Verhalten ist gelernt.» Mit dieser Aussage stellte Dr. Jörg Dieterich, Dozent für Sozialpädagogik fest, dass jegliche soziale Identität, sei das Geschlechts- oder Verhaltensidentität, gelernt ist. Doch die Art des Lernens ist entscheidend. Nicht mit äusseren Anreizen soll gearbeitet werden, sondern mit der intrinsischen Motivation. Es muss im Gespräch mit dem Kind reflektiert werden, warum es sich wie verhält. Denn das Kind imitiert in erster Linie das, was der Erwachsene vorlebt. Dieses Nachahmen und auf sich selbst Anwenden definiert die Pädagogik als Lernprozess, welcher fortlaufend Veränderungen nach sich zieht. 

Wenn eine Geschlechtsidentität gelernt ist, dann impliziert das auch, dass man das eigene Bild immer wieder verändert. Doch an was oder wem sollen wir uns orientieren in diesem Lernprozess, dieser Veränderung? Die Welt gibt uns die Antwort, dass wir dem grösstmöglichen Glück nachstreben, indem wir uns ständig verbessern. Doch der Psalm 1 schlägt uns einen ganz anderen Weg vor: «Glücklich zu preisen ist, wer nicht dem Rat gottloser Menschen folgt, sondern Verlangen hat nach dem Gesetz des Herrn und darüber nachdenkt Tag und Nacht.» Jörg Dieterich ermutigte mit diesem Vers, der bereits bekannte Menschen wie Dietrich Bonhoeffer als Orientierung gedient hatte, das Gesetz Gottes als Grundlage für die eigene Identität zu nehmen.  

Doris Bürki rundete das herausfordernde Referat mit der Feststellung ab: «Denn nur am DU wird ein ICH. Gott selbst ist das Modell, an dem wir unser ICH bilden können.» 

Das Forum Ehe + Familie ist eine Arbeitsgemeinschaft der Schweizerischen Evangelischen Allianz, die ihren Auftrag der Vernetzung wahrnimmt, indem sie regelmässig eine Möglichkeit des persönlichen Austauschs zwischen Fachorganisationen und Kirchenvertretern schafft. Das nächste Forum findet am 4. März 2022 statt.

 

«Diversität ist ein Mehrwert – auch für Familien und Kinder»

19. August 2021 by

Die anstehende Abstimmung über die «Ehe für alle» schlägt medial hohe Wellen. Auch die Schweizerische Evangelische Allianz SEA erhält verschiedentlich Gelegenheit, ihre Stimme in die öffentliche Diskussion einzubringen. So konnte der SEA-Generalsekretär Marc Jost unter anderem in den Sendungen «Club» und «Forum» von SRF sowie bei «20 Minuten» erklären, weshalb die SEA aus evangelischer Sicht für ein Nein zu dieser Vorlage eintritt.

 

In der Diskussionssendung «Club» des Schweizer Fernsehens vertrat Marc Jost zusammen mit Nationalrätin Verena Herzog und Bischof Joseph Maria Bonnemain die Argumente, die gegen die Vorlage sprechen. Er wies darauf hin, dass aus Sicht der SEA durch die «Ehe für alle» primär das Wohl und die Rechte der Kinder tangiert sind: «Die Ausweitung der Samenspende und der Adoptionsrechte stellt den Kinderwunsch von Erwachsenen über die Interessen und das Wohl der Kinder.»

 

Es könne für ein Kind ein Risiko sein, ohne Vater oder ohne Mutter aufzuwachsen, das nicht ohne Not in Kauf zu nehmen sei um der Selbstverwirklichung von Erwachsenen willen. Denn, so gab Marc weiter zu bedenken: «Zu Recht wird viel Wert darauf gelegt, dass in der Unternehmensführung oder an Schulen beide Geschlechter vertreten sind, weil man weiss, dass dies ein Mehrwert ist. Das gilt auch für Familien und Kinder.»

SEA-Generalsekretär Marc Jost: «Auch homosexuelle Personen können gute Eltern sein, aber eine Frau kann dem Kind nicht den Vater ersetzen.»
SEA-Generalsekretär Marc Jost: «Auch für die Familie und das Kind ist Geschlechterdiversität ein Mehrwert.»
 

Weitere Informationen

Dossier «Ehe für alle»

 

Dokumentarfilm «Gerechtigkeit auf der Flucht» ist nun frei verfügbar

22. Juni 2021 by

Was ist Gerechtigkeit und wo liegt unsere Verantwortung? Das sind komplexe Fragen, vor allem, wenn es um geflüchtete Menschen geht. Ein Team der SEA-Arbeitsgemeinschaft interkulturell hat im Rahmen der diesjährigen Kampagne zum Flüchtlingssonntag, einen Dokumentarfilm produziert, der am Flüchtlingssonntag seine Premiere auf Youtube feierte.

 

Der knapp 40-minütige Dokumentarfilm mit dem Titel «Gerechtigkeit auf der Flucht» gab Menschen auf der Flucht eine Stimme und beleuchtete die aktuelle Flüchtlingssituation in der Schweiz und in Griechenland aus verschiedenen Perspektiven. Durch Einzelporträts von Geflüchteten aus Athen und einem abgewiesenen Asylsuchenden aus dem Iran, Einblicke in Organisationen wie das Staatssekretariat für Migration, die hier in der Schweiz und Europa unter geflüchteten Menschen tätig sind, wurde dem Publikum die – bei Weitem nicht einfache – Realität vor Augen geführt. Ausserdem kamen UNHCR-Vertreterin Anja Klug und zwei Nationalräte zu Wort. Zum Schluss wurde an die gemeinsame Verantwortung von uns allen appelliert, um Geflüchteten mehr Gerechtigkeit in ihrem Leben zu verschaffen.

 

Am Flüchtlingssonntag, dem 20. Juni, fand auf Youtube die Premiere des Filmes statt. Die Möglichkeit, eine eigene Vorpremiere in der Kirche, der Jugendgruppe, Kleingruppe oder in der Familie zu veranstalten wurde breit genutzt. Daher sind bereits vor der Premiere viele mit dem Film in Berührung gekommen. Auch nach dem Flüchtlingssonntag werden in verschiedenen Kirchen der Schweiz weitere «Nachpremieren» durchgeführt. Der Film ist auf Youtube öffentlich zugänglich und auf Deutsch, Englisch und Französisch verfügbar.

«Als die Regierung Kirchen schloss, feierten die Christen in Bussen»

7. Juni 2021 by

Gott suchen, Vertrauen schenken, Orientierung bieten, die Gemeinschaft stärken: Dabrina Bet-Tamraz und Meinrad Schicker, beide krisenerprobt, gaben an der online abgehaltenen Delegiertenversammlung der Schweizerischen Evanglischen Allianz SEA wertvolle Impulse weiter für ein gutes Miteinander, wenn die Einheit auf dem Prüfstand ist. An der anschliessenden Geschäftssitzung sprachen sich die Delegierten für die Aufnahme der Kapstadt Verpflichtung als Grundlagendokument in die SEA-Statuten aus und wählten Susanna Rychiger in den Vorstand.

Interview mit Dabrina Bet-Tamraz und Meinrad Schicker

Die beiden Gäste an der Delegiertenversammlung der SEA, Dabrina Bet-Tamraz und Meinrad Schicker, eint ihre Erfahrung im Umgang mit Krisensituationen. Die Iranerin aus einer christlichen Familie war in ihrer Heimat aus Glaubensgründen zeitweise inhaftiert und flüchtete in die Schweiz, wo sie mittlerweile als Pastorin arbeitet. Sie spricht mit einer gewissen Gelassenheit über ihre schwierige Vergangenheit: «Krisen gehören zum Leben, Verfolgung gehört zum Glauben. Mit der Zeit sind sie zur Normalität geworden und man nimmt sie hin im Vertrauen auf Gottes Wort.» Die studierte Theologin berichtet davon, wie sie Gottes Wirken erlebt hat, als die Kirchen von der Regierung geschlossen wurden. Das Wichtigste sei immer die Gemeinschaft mit Glaubensgeschwistern gewesen: «Es stärkt dich enorm, wenn du weisst, dass im Gefängnis neben dir noch ein anderer Christ da ist.» Deshalb fanden die Christen im Iran auch kreative Möglichkeiten, trotz Kirchenschliessungen Gottesdienste zu feiern. Sie verlegten sie zum Beispiel in Restaurants oder Busse.

 

Ohne die Pandemie und ihre Folgen in der Schweiz kleinreden zu wollen, sind im Vergleich hierzulande «die Reibereien doch bescheiden», wie es Meinrad Schicker ausdrückte. Der Thuner Pastor und langjährige ehemalige Sektionspräsident sprach an der DV über schwierige Momente unter den Kirchen in Thun, etwa als unerwartet Leitungspersonen aus dem Leben gerissen wurden. Es galt, unterschiedliche theologische Ansichten zum Umgang mit Leiden und Heilung auszuhalten. Als Präsident war er gefordert, einende und Orientierung stiftende Worte zu finden: «Natürlich beten wir für Heilung, aber wir können den Himmel nicht auf die Erde zwingen, denn Gott ist und bleibt souverän.» Erschütterungen im Miteinander gehören für Meinrad Schicker dazu, «sonst gibt es nur Friedhofsruhe». Die aktuellen Erschütterungen durch die Pandemie sieht er vor allem als Stresstest für die individuelle Gottesbeziehung und die zwischenmenschlichen Beziehungen: «Halten sie, wenn die Strukturen und das Programm wegfallen?» Deshalb rät Dabrina Bet-Tamraz: «Sucht Gott und stärkt die Gemeinschaft.»

 

Neuerungen im Vorstand
Bereits nach einem Jahr im SEA-Vorstand musste Präsident Wilf Gasser Irene Rodrigues wieder verabschieden. Sie brachte primär die Stimme der Migrantengemeinden in den Vorstand ein; nun zieht es sie mit ihrer Familie in die Heimat ihres Mannes nach Brasilien. Nach fünf Jahren im Vorstand galt es auch von Sabine Fürbringer Abschied zu nehmen, die bei Campus für Christus tätig ist. Neu gewählt wurde Susanna Rychiger. Sie gründete und leitete bis vor Kurzem die Bewegung 24-7-Prayer in der Schweiz und wird besonders das Gebet als ihre Leidenschaft mit in den Vorstand tragen.

 

Aus finanzieller Sicht gab das herausfordernde Jahr 2020 trotz einem leichten Minus Anlass zu grosser Dankbarkeit. Zwar musste ein bisheriger Grossspender aus wirtschaftlichen Gründen seinen Beitrag stark reduzieren, doch konnte diese Lücke teilweise durch andere Spenden aufgefangen werden. Dennoch mahnte dieser Umstand zu einer vorsichtigen Budgetierung 2021. Gleichzeitig wagte der Vorstand mit einer Pensenaufstockung für die interkulturelle Arbeit einen mutigen, vertrauensvollen Schritt. Eine Fundraising-Offensive und eine Mitgliederaktion sollen auch im laufenden Jahr zu einem ausgeglichenen Ergebnis beitragen.

 

Angepasste Grundlagen in den Statuten
Auf Antrag des Vorstands genehmigte die Versammlung zwei Anpassungen in den Statuten, die faktisch nur den formellen Nachvollzug bereits gelebter Praxis bedeuten: Neu dienen der SEA als Grundlagen ihrer Arbeit auch die Glaubensbasis der SEA und die Kapstadt Verpflichtung. Erstere ersetzt die Glaubensbasis der Europäischen Evangelischen Allianz, die sich nur in Details von jener der SEA unterscheidet. Letztere kommt ergänzend als neueres Dokument (2010) zur Lausanner Verpflichtung (1974) hinzu.

 

Die Delegiertenversammlung der SEA lebt immer auch stark von den Begegnungen untereinander. Dieser Aspekt kam unter den gegebenen Umständen diesmal zu kurz. Umso grösser ist die Vorfreude auf die Jubiläumsfeier im nächsten Jahr: Am 7. Mai werden die SEA und das Réseau évangélique suisse RES voraussichtlich in Biel gemeinsam das 175-jährige Bestehen der Allianz in der Schweiz begehen.

Gottes Reich kennt keine kulturellen Grenzen

2. Juni 2021 by

Er weiss, worum es geht, wenn er mit geflüchteten Menschen arbeitet: Egzon Shala, der interkulturelle Beauftragte der Schweizerischen Evangelischen Allianz SEA, hat selbst einen Fluchthintergrund und ist in der Schweiz zum Christentum konvertiert. Sein Herz schlägt für das Reich Gottes unter den verschiedenen Kulturen. In Gesprächen mit Radio Life Channel, Livenet und dem Wochenmagazin IDEA gibt der Migrationsfachmann Einblick in seine persönliche Geschichte sowie in die interkulturelle Arbeit der SEA mit den vier Pfeilern Flucht, Bildung, Gemeindebau und Leiterschaft.

Talk auf Radio Life Channel

Livenet-Talk

Interview in IDEA

 

Mutig sein, mutig leben und mutig glauben

19. Mai 2021 by

Das erste Video ist online! «Brave beLIFE» stellt sich vor. Der Name steht für mutig sein, mutig leben und mutig glauben im Alltag. Das neue Videoformat ist aus einer Kooperation der SEA-Jugendallianz mit dem Webportal Livenet entstanden.

 

Die sozialen Medien können wir uns heute nicht mehr wegdenken. Ein Alltag ohne Instagram, Youtube und Tiktok ist vor allem für junge Menschen kaum mehr vorstellbar. Junge Christinnen und Christen über die sozialen Medien im Glauben zu ermutigen und zu stärken, ist das Herzensanliegen des neuen Instagram– und Youtube-Kanals «brave beLIFE» von der Jugendallianz und Livenet. Sie sollen mutig ihren Glauben leben und sich von Gott herausfordern lassen, indem sie immer tiefer in das Vertrauen zu ihm wachsen. In den Videos geht es um Geschichten mitten aus dem Alltag junger Menschen bis zu Diskussionen über Glaubensfragen. Im ersten Video sprechen die beiden Gastgeber, Jaël und Mischa, über die Vision von «brave beLIFE» und was für sie mutig sein, leben und glauben bedeutet. Weitere Videos mit spannenden Gästen und Themen sind bereits in der Produktion.

 

Um kein Video zu verpassen, folgt man am besten gleich den beiden Kanälen. Die Videos dürfen gerne kommentiert und geteilt werden. Auch über Anregungen und Themenvorschläge per Privatnachricht oder über die Kommentarfunktion freuen sich Jaël und Mischa.

«Einheit und Kritik müssen möglich sein!»

8. April 2021 by

Wie oft erleben Sie gute Debatten unter oder mit Christen? Wann sollen Kirchen reden, wann schweigen? Und was sollte eine gute Debatte bewirken? So lauteten einige der Fragen, die im IDEA-Podium über die christliche Debattenkultur gestellt wurden. Daniela Baumann, die Kommunikationsbeauftragte der Schweizerischen Evangelischen Allianz (SEA), und der ehemalige Kommunikationsleiter des Bistums Chur Giuseppe Gracia diskutierten über Chancen, Anfeindungen und anhand konkreter aktueller Themen.

 

«Gute, echte Debatten gehen ja immer ein wenig an die Substanz. Doch das erlebe ich heute fast nicht mehr. Tiefere, existenziellere Fragen werden wie ausgeblendet», sagte Giuseppe Gracia. Man spiele mehr auf die Person, statt sich mit dem Argument auseinanderzusetzen. Diese Entwicklung sei bedenklich. Daniela Baumann beobachtet ebenfalls eine zunehmende Vermischung zwischen Sach- und Beziehungsebene. Allerdings erlebe sie auch gute Debatten unter Christen: «Im geschützten Rahmen eines Hauskreises oder in meinem beruflichen Umfeld bei der SEA ist es natürlich einfacher. Wir gehen schwierigen Fragen nicht aus dem Weg. Wir können es aber auch stehen lassen, wenn wir unterschiedlicher Meinung sind.»

 

Zum Zitat «Kirchen sollen schweigen, wenn bei einer politischen Frage der Bezug zum Evangelium fehlt» von Theologieprofessor Ralph Kunz erläuterte Daniela Baumann: «Es muss ein Kriterium sein, ob zentrale christliche Werte tangiert sind oder nicht. Es gibt heute Fragen, wo das klar der Fall ist und andere, wo man als Kirche das Feld besser andern überlässt.» Giuseppe Gracia differenzierte dabei zwischen den einzelnen Gläubigen und der Leitung der Kirche. Die Gläubigen könnten immer reden, wie jeder andere Bürger auch, zu jedem Thema, aber im eigenen Namen. Die Bischöfe hingegen sollten zurückhaltend sein in Fragen, die eine Vielfalt von Meinungen zulassen. Diese sollten nur dann reden, wenn das christlich gesehen sehr klar sei.

 

Zur Sprache kam auch die kirchliche Stimme zu konkreten Themen wie die Corona-Impfung, Genderismus oder Mission. Zum Schluss sind sich Daniela Baumann und Giuseppe Gracia einig: «Wir sollten die Auseinandersetzung wagen, sachlich argumentieren und auch eingestehen, dass niemand die volle Erkenntnis hat.» Denn, eine gute Debatte könne auch Einheit fördern, indem man sich darauf besinne, was einen eint.

 

Das ganze Interview im Magazin IDEA

 

Zünden Sie auf «Lichtschenken.ch» eine Kerze an

1. April 2021 by

Die etwas andere Corona-Demonstration: Ab dem 3. April kann man auf www.lichtschenken.ch virtuell Lichter anzünden und so die Schweizerkarte in ein Lichtermeer der Solidarität verwandeln. Die Schweizer Kirchen schaffen mit dieser Gedenkseite einen Ort für Botschaften, Gebete und Gedanken der Hoffnung. Bundespräsident Guy Parmelin entzündet nun das erste Licht. Auch die Schweizerische Evangelische Allianz SEA unterstützt die Initiative.

 

Nach über einem Jahr in der Coronapandemie soll zwischen Karsamstag und Pfingstmontag (3. April bis 24. Mai 2021) die schweizweite Solidarität eine Plattform bekommen. Gemeinsam lancieren die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz EKS, die Schweizer Bischofskonferenz SBK, die Römisch-Katholische Zentralkonferenz der Schweiz RKZ, die Christkatholische Kirche der Schweiz CKK, die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in der Schweiz AGCK und die Schweizerische Evangelische Allianz SEA dafür die dreisprachige Gedenkseite Lichtschenken.ch. Deren Herzstück wird eine Schweizerkarte sein, die durch Lichter des Gedenkens, der Hoffnung, des Dankes und der Verbundenheit nach und nach erstrahlen soll. Alle Menschen sind eingeladen, hier Gedanken, Grüsse und Botschaften verbunden mit einem Licht zu teilen. Dieses leuchtet dann im jeweiligen Wohnkanton und kann sogar weiterversendet werden.

 

Auch Bundespräsident Guy Parmelin unterstützt die Solidaritätsaktion. Zum grossen Kick-off meldet er sich in einem Video zu Wort und entzündet das erste Licht auf Lichtsschenken.ch. In seiner Botschaft dankt er allen Menschen und Institutionen, die sich in der Coronakrise engagieren und helfen, sie zu bewältigen. «Zu Ostern ist dieses Licht ein Symbol der Hoffnung. Ich lade alle ein, auf Lichtschenken.ch in den nächsten fünfzig Tagen ebenfalls eine Kerze anzuzünden und so ein Zeichen der Hoffnung für die Zukunft zu setzen», so der Bundespräsident.

 

Auch die Schweizerische Evangelische Allianz SEA unterstützt die Initiative. Sie sieht im Licht einen Hoffnungsschimmer in dieser herausfordernden Zeit. «Gott ist uns nahe, auch in grösster Dunkelheit. Und die Dunkelheit hat nicht das letzte Wort. Das ist die hoffnungsvolle Botschaft von Ostern, an die wir mit der Aktion «Licht schenken» erinnern», so der Co-Generalsekretär der SEA, Andi Bachmann-Roth.

Jugendforum: «zäme stärcher» für die Jugend in der Schweiz

25. März 2021 by

Anfang 2020 hat sich ein Kernteam aus Jugendverantwortlichen mit dem Ziel formiert, das Miteinander von Schlüsselpersonen in der Schweizer Jugendarbeit zu fördern. Mit dem Jugendforum ging kürzlich das erste Produkt aus diesem Zusammenstehen über die Bühne. 40 Jugendverantwortliche aus christlichen Werken, Verbänden, Allianzen und Schulen folgten der Einladung von Jaël Binggeli, Jugendbeauftragte der SEA und Leiterin des Kernteams.

 

Gleich zu Beginn stellte Christof Inniger, Leiter Youth VFMG und Mitglied des Kernteams, klar: «Es ist ein grosser Unterschied, ob man etwas gemeinsam anpackt oder jeder für sich arbeitet.» Als Beispiel nannte er die Zugvögel, die durch die gemeinsame Reise bis zu 50 Prozent der Energie sparen können. Er motivierte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, von ihrer Arbeit begeistert zu sein wie die Fans eines Fussballclubs. Im Gegensatz zu deren Kultur sollen sie aber auch die Erfolge der anderen Clubs feiern.

 

In diesem Geiste fand das dreistündige Online-Meeting statt. Verschiedene Impulse wechselten sich ab, für die meisten aber stand die Vernetzung im Zentrum. Dies deckte sich mit dem Wunsch des Kernteams: einen Ort zu schaffen, wo aus nur vom Hörensagen geläufigen Namen bekannte Gesichter werden. Denn: «Wer sich kennt, ruft schneller an und fragt nach, wenn ihn etwas irritiert.» Dieses Statement war Jonathan Bucher, Leiter von SHINE und ebenfalls Teil des Kernteams, besonders wichtig.

 

Aus dieser Überzeugung heraus hat das Kernteam auch das Ziel, nicht nur dieses Jugendforum zu organisieren, sondern eine Gemeinschaft von Freunden zu sein. Ein Team, dessen Zweck die gemeinsame Zeit ist – und nicht die Produkte, die daraus entstehen. Dass dies nicht zur Untätigkeit führt, zeigen das Jugendforum und weitere Projekte, die angedacht sind. Sie alle sollen dazu beitragen, dass Jugendverantwortliche sich als Teil einer Reich-Gottes-Bewegung verstehen dürfen statt als Einzelkämpfer.

Die «Viertelstunde für den Glauben» jetzt druckfrisch bestellen!

23. März 2021 by

Die Schweizerische Evangelische Allianz SEA will mit der mittlerweile 27. Ausgabe der Verteilzeitung «Viertelstunde für den Glauben» weiterhin Menschen erreichen, um ihnen den Glauben näherzubringen. Mit der druckfrischen Pfingstausgabe «Das ‹Trotzdem› des Lebens finden» können wir – dank Ihrer Mithilfe – auch dieses Jahr wieder Hoffnung verbreiten und Mut machen.

 

Die Pfingstausgabe der Verteilzeitung «Viertelstunde für den Glauben» mit dem Titel «Das ‹Trotzdem› des Lebens finden» ist bereit. Mit diesem Thema fokussiert sich die Zeitung auf Hoffnung, Resilienz, Geduld, Dankbarkeit und Glauben – Ressourcen, die Menschen benötigen, um Schicksalsschläge und schwierige Situationen zu bewältigen. Wie macht man weiter, wenn plötzlich die Arbeit ausfällt? Wenn man mit Depressionen zu kämpfen hat? Wenn der Kinderwunsch unerfüllt bleibt? Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen erzählen von ihren Kämpfen und wie sie inmitten ihrer Schwierigkeiten zu ermutigenden Perspektiven finden. Denn gerade Pfingsten macht deutlich: Gott lässt uns nicht allein.

 

Nutzen Sie diese Möglichkeit, um den Menschen Jesus näherzubringen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen! Zum selbst Verteilen, in Gemeinden auflegen, oder für eine Verteilaktion können Sie sich die Zeitungen liefern lassen oder in Bern, Zürich oder Rothrist abholen. Sie können aber auch – während der Pandemie am einfachsten – eine Dorfpatenschaft übernehmen, um einen ganzen Ort mit der Zeitung zu beschenken. Sind Sie dabei?

Webseite
www.viertelstunde.ch

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