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News

«Die Einheit entspricht zutiefst unserem Auftrag als Christen»

13. Mai 2020 by

In diesen Tagen tritt Andi Bachmann-Roth die Nachfolge von Matthias Spiess als Generalsekretär der Schweizerischen Evangelischen Allianz SEA an der Seite von Marc Jost an. In einem Talk auf Livenet schaut der abtretende Generalsekretär auf seine 16 Jahre bei der SEA zurück. Das neue Leitungsteam äussert sich dazu, wie es den Auftrag der Allianz sowohl in der aktuellen, herausfordernden Zeit als auch in Zukunft versteht.

 

Matthias Spiess hatte 2012 gemeinsam mit Marc Jost die Co-Leitung der SEA übernommen. Er erinnert sich, dass es damals Stimmen gab, die vor einer geteilten Leitung warnten. Im Rückblick sieht er diesen Schritt als Gewinn – für die SEA wie für sich persönlich. «Marc und ich hatten in den acht Jahren keinen einzigen Streit und waren nur selten unterschiedlicher Meinung.» Er will damit nicht sagen, dass andere Meinungen nicht erlaubt wären. Natürlich werde im grossen SEA-Netzwerk auch mit unterschiedlichen Ansichten gerungen. Wichtig sei dabei, aufeinander zu hören und das Gegenüber spüren zu lassen, dass man es nicht als Mensch ablehne. Seinem Nachfolger Andi Bachmann-Roth gibt er den Wunsch mit auf den Weg, dass die Einheit der Christen weiterwachsen und er selbst entspannt sein kann, denn: «Es ist nicht deine, sondern Gottes Büez.»

 

Gerade auch die aktuelle, herausfordernde Zeit zeige, wie wichtig es ist, als Kirche geeint zu sein durch den Glauben, der über alle Schwierigkeiten hinweg eine tragende Hoffnung ist, nimmt Marc Jost den Ball auf. «Ich bin überzeugt, dass es zutiefst unser Auftrag als Christen ist, in Einheit der Gesellschaft zu dienen und so ein glaubwürdiges Zeugnis zu sein.» Er versteht zwar, dass in diesen Tagen unterschiedliche Erwartungen an die Allianz herangetragen werden, etwa was die Wiederaufnahme von Gottesdiensten angeht, hat aber Mühe mit unkoordinierten Einzelvorstössen.

 

Klar, es sei schmerzhaft gewesen, dass der Bundesrat den Kirchen in dieser Krise lange keine Beachtung geschenkt habe, sagt Andi Bachmann-Roth. Es widerspiegle wohl eine Realität in der säkularisierten Gesellschaft. Aber er zeigt sich begeistert von der unglaublichen Kreativität, mit der die Kirchen innert kurzer Zeit auf die Situation reagiert haben. «Es macht uns als Nachfolger Jesu glaubwürdig, uns solidarisch zu zeigen und gefährdete Menschen zu schützen.»

 

Andi Bachmann-Roth und Marc Jost starten zwar in stürmischen Zeiten, aber mit «enormer Freude» und dem Ziel, das «Gemeinsam besser» als Duo auch in Zukunft glaubwürdig vorzuleben.

Weitere Informationen
Medienmitteilung «Andi Bachmann-Roth startet als Generalsekretär der SEA»
Radio Life Channel «Sesselrücken bei der Schweizerischen Evangelischen Allianz»
Idea Spektrum «Wechsel an der Spitze der SEA»
Video zum Abschied von Matthias Spiess

 

Schutzkonzepte für die Wiederaufnahme der Gottesdienste

30. April 2020 by

Der Bundesrat treibt die schrittweise Lockerung der Einschränkungen wegen des Coronavirus etwas schneller voran als noch Mitte April in Aussicht gestellt. Über eine Aufweichung des Versammlungsverbots wird er jedoch erst am 27. Mai entscheiden. Nach wie vor ist davon auszugehen, dass Gottesdienste bis am 8. Juni ausfallen. Derweil haben die Landes- und Freikirchen Schutzkonzepte erarbeitet, die eine reibungslose Wiederaufnahme des Betriebs unter Einhaltung der nötigen Sicherheitsmassnahmen gewährleisten sollen.

 

Der nächste Lockerungsschritt in der bundesrätlichen Strategie gegen das Coronavirus am 11. Mai betrifft die obligatorischen Schulen, Läden, Museen, Bibliotheken, Sporttrainings und die Gastronomie. Das Versammlungsverbot von mehr als fünf Personen bleibt jedoch über dieses Datum hinaus bestehen; über eine allfällige Lockerung – und explizit auch über die Durchführung von Gottesdiensten – wird der Bundesrat nach einer Neubeurteilung der Situation am 27. Mai entscheiden. Gottesdienstliche Zusammenkünfte sind damit vorerst weiterhin untersagt. Grossveranstaltungen mit über 1000 Personen sind sogar bis Ende August nicht erlaubt.

 

Um bereit zu sein, sobald Versammlungen wieder möglich sein werden, haben die Schweizerische Evangelische Allianz SEA-RES, der Verband Freikirchen Schweiz VFG wie auch die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz EKS eine ganzheitliche Strategie für die Lockerung der Massnahmen in den Kirchen erarbeitet. Damit soll gegenüber dem Bund aufgezeigt werden, wie unter Einhaltung der nach wie vor geltenden Massnahmen das kirchliche Leben wieder normalisiert werden kann.

 

Die beiden inhaltlich ähnlichen und im gegenseitigen Austausch entstandenen Konzepte des VFG einerseits und der EKS andererseits werden den Kirchen und Gemeinden demnächst auch auf der SEA-Webseite zum Coronavirus zur Verfügung stehen. Sie können an die lokalen Verhältnisse angepasst werden, sofern ihr Sinngehalt und die Weisungen des Bundesamts für Gesundheit respektiert werden, und ermöglichen, so bald wie möglich regelkonform und risikoarm wieder Veranstaltungen durchzuführen.

Allianzjahr 2019: Gemeinsam Spannungen aushalten

24. April 2020 by

«Dankbar bestätigen wir, dass Gottes Zusagen wahr sind», schreibt SEA-Generalsekretär Matthias Spiess im Jahresbericht 2019 mit Verweis auf Psalm 32,8. Vertrauen auf Gottes Leitung war im vergangenen Jahr insbesondere in personellen Weichenstellungen, aber auch im Umgang mit spannungsgeladenen Themen gefragt.

 

Das Allianzjahr 2019 war begleitet von einigen spannenden und spannungsgeladenen Themen und Debatten – entsprechend steht der nun erschienene Jahresbericht der Schweizerischen Evangelischen Allianz SEA unter dem Motto «Gemeinsam Spannungen aushalten.» Denn dazu sind Christinnen und Christen in ihrer Vielfalt immer wieder heraus- und aufgefordert: trotz aller Unterschiede einen gemeinsamen Weg zu gehen. In welch vielfältiger Weise die SEA im vergangenen Jahr dazu beigetragen hat, davon zeugen zahlreiche kurze, chronologisch angeordnete Schlaglichter auf die wichtigsten Aktivitäten 2019.

 

Dazu zählt auch die Neubesetzung der Stellen des Co-Generalsekretärs von Matthias Spiess und des Jugendbeauftragten von Andi Bachmann-Roth. Die Weichen konnten gestellt werden: mit dem neuen Führungsduo Marc Jost und Andi Bachmann-Roth (ab Juni 2020) sowie der neuen Jugendbeauftragten Jaël Binggeli (ab August 2020).

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Jahresbericht 2019

 

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Magazin INSIST vermittelt Freude

22. April 2020 by

Was ist meine Freude? Vielleicht erhält diese Frage gegenwärtig eine neue Bedeutung, wo doch vermeintliche Sicherheiten und Selbstverständlichkeiten plötzlich infrage gestellt sind. In der aktuellen Ausgabe des Magazins INSIST finden Sie möglicherweise ermutigende Antworten.

 

Die Umstände, in denen wir derzeit leben, könnten uns leicht der Freude berauben und eher verzagt als fröhlich in die Zukunft blicken lassen. Doch glücklicherweise hängt die persönliche Freude von weiteren Faktoren ab. Die Artikel der neuen INSIST-Ausgabe regen auf vielfältige Weise dazu an, darüber nachzudenken, was die Freude im Leben ausmacht. Sie machen Mut, der Freude mehr Raum zu geben – ohne dabei Erfahrungen von Leid und Schmerz zu beschönigen.

 

Immer wieder kommt bei der Freude die Beziehung zu Gott ins Spiel. «Wir können uns nicht selber glücklich machen. Wir empfangen die Freude von Gott», heisst es beispielsweise im theologischen Beitrag. Noch drastischer drückt es das bekannte Lied «In dir ist Freude in allem Leide» aus. Ein leidgeprüftes Ehepaar berichtet von seiner Freudenquelle und was diese in ihrem Leben bewirkt. Eine Pfarrerin macht sich Gedanken darüber, weshalb ihr Beruf ihr Freude bereitet, und ein Pastor geht der Frage nach, was es bedeutet, einen freudigen Glauben zu leben.

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Coronavirus: Die Kirchen auf dem Weg zurück

17. April 2020 by

Das Bedürfnis nach Lockerung der Schutzmassnahmen vor dem Coronavirus ist verständlicherweise gross, auch betreffend Gemeinschaft, Gottesdienste oder Jugendlager. Die Schweizerische Evangelische Allianz SEA-RES ruft jedoch dazu auf, dem vorsichtigen Vorgehen des Bundesrats zu folgen und nicht voreilig in Einzelaktivismus zu verfallen. Es empfiehlt sich, sich im eigenen Verband und darüber hinaus abzusprechen.

 

Was heissen die etappenweisen Lockerungen der bisherigen Einschränkungen ab dem 27. April (vgl. Abbildung «Aussstiegsfahrplan des Bundesrats» unten) für die Kirchen? Voraussichtlich bis eine Woche nach Pfingsten (8. Juni) sind weiterhin keine Gottesdienste oder Versammlungen möglich. Angesichts dessen empfiehlt die SEA-RES, vorerst weiterhin auch auf Kleingruppen (oder Hauskreistreffen) zu verzichten. Beerdigungen sind jedoch neu in etwas grösserem Kreis («Familienkreis») als bisher durchführbar.

 

Kinder- und Jugendlager über Pfingsten fallen ins Wasser. Offen bleibt aktuell die Frage, was die Situation für Sommerlager bedeutet. Ebenfalls noch nicht klar und Gegenstand von Abklärungen ist, ob die Wiederaufnahme des Betriebs der obligatorischen Schule (per 11. Mai) einen direkten Einfluss auf den Kirchenalltag hat.

 

Für die Werke gelten die bisher kommunizierten Bestimmungen für den beruflichen Alltag wie auch für die sozialdiakonischen Aufgaben weiterhin.

Quelle: SRF

Schutzkonzept für Kirchen

Aktuell arbeiten Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Kirchenverbände an einem Schutzkonzept für die Aktivitäten der Kirchen auf dem Weg zurück in den gewohnten Alltag. Dieses Schutzkonzept soll dem Bundesamt für Gesundheit vorgelegt werden und einen möglichst risiko- und reibungslosen Übergang zu gemeinschaftlichen Versammlungen ermöglichen.

 

Die Schweizerische Evangelische Allianz wird wieder informieren, insbesondere wenn sich Veränderungen ergeben, die den kirchlichen Alltag betreffen. Der nächste Entscheid des Bundesrats ist für den 29. April angekündigt.

 

Weitere Informationen zum Thema gibt es im Dossier «Kirche in Zeiten des Coronavirus» auf der SEA-Webseite sowie im aktuellen Livenet-Talk «Was bedeutet die Exit-Strategie für die Kirchen?».

Neue Meldestelle für Opfer religiöser Diskriminierung und Gewalt

16. April 2020 by

Menschen, die aus Glaubensgründen ihre Heimat verlassen müssen und in die Schweiz fliehen, sind auch hierzulande nicht sicher vor Übergriffen aufgrund ihres Glaubens bzw. eines Glaubenswechsels. Deshalb erfasst die Beratungsstelle für Integrations- und Religionsfragen (BIR) der Schweizerischen Evangelischen Allianz SEA neu solche Übergriffe, hilft den Opfern und unterstützt Begleitpersonen von Migranten sowie Behörden.

 

Bisher gibt es in der Schweiz keine Möglichkeit, Daten von Vorkommnissen – wie Verspottung, körperliche Gewalt bis hin zu Morddrohungen – zu erheben, welche die Glaubensfreiheit von geflüchteten Menschen teils massiv beschneiden. Die BIR hat zur Erfassung solcher Menschenrechtsverletzungen ein ausführliches Meldeformular in Deutsch, Französisch, Englisch (sowie in Kürze auch Arabisch und Farsi) auf ihrer Website aufgeschaltet. Ausserdem können Asylsuchende, Begleit- und Fachpersonen aus dem Asylbereich Vorfälle auch telefonisch in den genannten Sprachen melden und Hilfe in Anspruch nehmen.

 

Den Stein ins Rollen gebracht hat eine umfassende Erhebung der Organisation Open Doors Deutschland, die 743 religiös motivierte Übergriffe auf christliche Flüchtlinge in deutschen Asylunterkünften festgestellt hat. Seither ist es der BIR ein Anliegen, auch in der Schweiz – in den Bundesasylzentren, kantonalen Durchgangsheimen, auf öffentlichen Plätzen oder in Schulen – Fälle von Einschüchterungen oder körperlicher Gewalt aufgrund unterschiedlicher Glaubensauffassungen zu erfassen und für dieses Thema bei Anlaufstellen und Behörden zu sensibilisieren.

Weitere Informationen

Artikel von IdeaSpektrum

Artikel von Livenet

 

Osterbotschaft: Eine krisenresistente Feier

9. April 2020 by

Ich gebe es zu: Ich freue mich sehr auf das Fastenbrechen am Ostersonntag. Mein eigener kleiner Verzicht endet bald. Und dann werden wir als Familie und gemeinsam mit allen Engeln und Gläubigen auf der ganzen Welt feiern, dass Jesus lebt. Der Tod ist besiegt!

 

Und nachdem ich mir ein Schoggi-Ei genehmigt und die Hände gewaschen habe, werde ich wieder gewahr, dass wir noch immer im Lockdown festsitzen. Das Ende der Notverordnung scheint noch nicht in Sicht. Hier gibt es noch nichts zu feiern.

 

Manche Schwierigkeiten, Leiden und viel Schmerz haben scheinbar kein Ablaufdatum. Doch gerade Ostern erinnert uns daran, dass Leiden real, aber vorübergehend ist. Der Tag ist bereits angebrochen. Darum können wir tun, was Christen bereits Jahrtausende vor uns getan haben: Feiern inmitten der Trümmer einer zerbrochenen Welt. Ostern markiert den Anfang vom Ende. Gott ist dabei, diese Welt ins Lot zu bringen. Corona ist vorübergehend. Einsamkeit, Wirtschaftskrisen und Arbeitslosigkeit sind vorübergehend. Ja sogar Krankheit, Tod und Leid werden ein Ende haben, wenn wir mit Christus zu neuem Leben auferstehen werden.

 

Vielleicht ist gerade dieses Ostern eine besondere Chance, unseren Nachbarn etwas von dieser Osterfreude inmitten der Coronakrise erfahrbar zu machen. Zum Beispiel mit einem netten Brief oder der «Viertelstunde für den Glauben»? Auch wenn es nicht leicht fällt: Vielleicht gebe ich sogar ein Schoko-Ei weiter.

Von allen Seiten dringen Schwierigkeiten auf uns ein, und doch werden wir nicht erdrückt. Oft wissen wir nicht mehr weiter, und doch verzweifeln wir nicht.

 

Wir werden verfolgt und sind doch nicht verlassen;
wir werden zu Boden geworfen und kommen doch nicht um.

 

Auf Schritt und Tritt erfahren wir am eigenen Leib, was es heißt, am Sterben Jesu teilzuhaben. Aber gerade auf diese Weise soll auch sichtbar werden, dass wir schon jetzt, in unserem irdischen Dasein, am Leben des auferstandenen Jesus teilhaben.

2 Korinther 4,8-10

«Die Liebe Gottes trägt durch alles»

6. April 2020 by

Die Medien sind voll von News und Geschichten zum Coronavirus. Was ist wahr – und was ist mehr Halbwahrheit oder Verschwörungstheorie? Wie gehen wir gut mit der News-Flut um, mit der wir derzeit tagtäglich konfrontiert sind? Marc Jost, Generalsekretär der SEA, hat sich im Livenet-Talk «Good News oder Fake News» mit vier weiteren Gesprächspartnerinnen und -partnern diesen Fragen gestellt.

Häufig wird dieser Tage aus Psalm 91 zitiert, zum Beispiel Vers 7: «Wenn auch 1000 fallen zu deiner Seite und 10‘000 zu deiner Rechten, so wird es doch dich nicht treffen.» Kann also Christen das Coronavirus nichts anhaben? Marc Jost erinnerte an die Herkunft der Psalmen. Sie sind im Kontext konkreter, persönlicher Lebenssituationen der jeweiligen Autoren entstanden und können deshalb nicht beliebig auf andere Umstände übertragen werden. Und was heisst überhaupt «fallen» im obigen Vers oder das «Übel» bzw. die «Plage», die ebenfalls gemäss Psalm 91 denjenigen nicht begegnen, die unter dem Schirm des Höchsten sitzen? Die Talk-Runde mit Marc Jost, PR-Fachfrau Brigitte Frei, GvC-Pastor Johannes Wirth und Livenet-Redaktor Reinhold Scharnowski war sich einig: Gemeint ist nicht, dass Christinnen und Christen vor Schwerem bewahrt werden, sondern dass nichts sie von Gottes Liebe trennen kann.

 

Neben der theologischen Diskussion ging es aber auch um den Umgang mit den Medien. Es sei sicher gut, beim Medienkonsum kritisch zu sein und mitzudenken, sagte Marc Jost, der diese Haltung seinen Kindern am Familientisch bewusst weiterzugeben versucht: «Wenn die Kinder mit irgendwelchen News nach Hause kommen, die sie beschäftigen, frage ich zurück, woher sie die Information haben und ob es wohl hilfreich ist, wenn sie diese weitererzählen.» Grundsätzlich sieht er die Medienlandschaft Schweiz aber positiv. Die Medien liessen nach wie vor Vielfalt zu und auch christliche Überzeugungen dürften vertreten werden. Denjenigen, die selbst die Berichterstattung der mit einem staatlichen Informationsauftrag versehenen Medien skeptisch gegenüberstehen, rät er konsequenterweise zu mehr Skepsis auch bei Informationen aus verdächtigeren Quellen.

 

Zum Schluss berichteten die Talk-Gäste von ihren persönlichen «good news», die ihnen in Zeiten von Corona echten Halt geben. Für Marc Jost sind es die biblischen Grundwahrheiten wie die Liebe Gottes, die durch Leben und Tod – unabhängig aller Herausforderungen – trägt. Weiter wurden die sichtbare Zivilcourage, der soziale Zusammenhalt in der Gesellschaft genannt, aber auch die vielen Initiativen von Kirchen und Christen im Dienst der Gemeinschaft, eine neue Dankbarkeit, mehr Zeit, der Blick fürs Wesentliche.

Die «Viertelstunde» erreicht über 2 Millionen Menschen

1. April 2020 by

Nein, das ist kein April-Scherz! Die Osterausgabe der Zeitung «Viertelstunde für den Glauben» bringt mit ihren ermutigenden Geschichten und Artikeln in fast 700’000 Haushalte die wahre Hoffnung und erreicht mit schätzungsweise über zwei Millionen Menschen einen Viertel der Schweizer Bevölkerung.

 

Die Gesamtauflage der 26. Ausgabe der «Viertelstunde für den Glauben» beträgt rund 665’000 Exemplare – eine unglaubliche Zahl! Dies wurde durch die zahlreichen Dorfpatenschaften und die Selbstverteilung an vielen Orten in der Schweiz möglich – vielen Dank an dieser Stelle an alle, die Menschen und ganze Ortschaften mit der Zeitung beschenkt haben!

 

Aber nicht nur das: Es ist für die Schweizerische Evangelische Allianz SEA als Herausgeberin ein Grund grosser Freude und Dankbarkeit, dass die Osterzeitung auch dem «Blick», dem «Sonntagsblick» und der «Sonntagzeitung» beigelegt wird. Die Ausgabe mit dem Titel «Wenn das Ende nicht das Ende ist» könnte kaum besser in die aktuelle Zeit passen. Sie bringt die Osterbotschaft nun in ungeahnter Breite zu den Menschen.

 

Auch in der Westschweiz wird die französischsprachige Version der Zeitung «Quart d’heure pour l’essentiel» viele Menschen erreichen:  520’000 Exemplare werden in alle Haushalte der Romandie verteilt.

 

Von nichts kommt nichts…

Wir kennen den Spruch «von nichts kommt nichts». Das ist auch bei dieser Grossverteilung der Fall. Nur durch grosse Rabatte, Stiftungsgelder und Sponsoren konnten die SEA sie überhaupt realisieren. Nun fehlen noch rund 15’000 Franken für ein ausgeglichenes Projekt-Budget. Helfen Sie mit, dass unsere riesige Freude über diese gewaltige «Chance in der Krise» auch über den Finanzen ertönt? Herzlichen Dank für Ihre Spende.

Die «Viertelstunde für den Glauben» online lesen:

Webseite
www.viertelstunde.ch

Kirchen setzen gemeinsam Lichtblicke zu Ostern

25. März 2020 by

Die diesjährigen Osterfeiern stehen unter dem Eindruck des Coronavirus. Die Sorgen der Menschen werfen dunkle Schatten auf die Osterzeit. Wir können die Schatten nicht selbst vertreiben. Aber wir können Lichter anzünden, um unsere österliche Hoffnung auf den gekreuzigten und auferstandenen Christus – das «wahre Licht» – leuchten zu lassen. Die Schweizerische Evangelische Allianz SEA beteiligt sich wie die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz EKS, die Schweizer Bischofskonferenz (SBK), die Christkatholische Kirche und der Verband Freikirchen VFG an der Initiative «Lichtblick Ostern» und lädt ihre Mitglieder zu vier überkonfessionell verbindenden Aktionen ein.

 

1. Aktion «Passionslicht»

Bereits ökumenisch lanciert wurde die Aktion «Passionslicht»: Um ein Zeichen der Hoffnung und der Verbundenheit zu setzen, rufen wir alle Menschen auf, jeweils donnerstags um 20 Uhr eine Kerze anzuzünden, sie sichtbar vor dem Fenster zu platzieren und zu beten, zum Beispiel ein «Unservater»: für die am Virus Erkrankten und ihre Angehörigen, für die im Gesundheitswesen Tätigen, für alle Menschen, die angesichts der aktuellen Lage zu vereinsamen drohen, und für all diejenigen, die an anderen Orten unter Not leiden. Alle Beteiligten setzen damit ein sichtbares Zeichen, in dieser Zeit der Bedrohung füreinander sorgen zu wollen. Die Aktion dauert vorläufig bis Gründonnerstag.

 

2. Aktion «Osterläuten»

Ein schweizweites und ökumenisches Osterläuten soll trotz der räumlichen Distanz untereinander Gemeinschaft erfahrbar machen und die wechselseitige Sorge füreinander bestätigen. Die Kirchgemeinden werden eingeladen, die Kirchenglocken wie folgt läuten zu lassen:

  • am Gründonnerstagabend, 9. April 2020, um 20.00 Uhr (zeitgleich mit dem Passionslicht)
  • am Ostersonntag, 12. April 2020, 10.00 Uhr (zu Beginn des Fernseh-Gottesdienstes)

 

3. Aktion «Osterlicht»

Auf die Dunkelheit des Todes an Karfreitag folgt das Licht der Auferstehung. Die Kirchgemeinden sind eingeladen, am Karsamstag um 20 Uhr an einem geeigneten Platz vor der Kirche Osterlichter oder ein Osterfeuer (unter strikter Beachtung des Versammlungsverbots) anzuzünden. Gleichzeitig sollen die Gemeindemitglieder eingeladen werden, erneut Kerzen vor ihren Fenstern anzuzünden.

 

4. Aktion «Osterhilfe»

Die Schwierigkeiten und Einschränkungen, die das Coronavirus unseren Lebensgewohnheiten und unserem Gemeinschaftsleben auferlegt, dürfen nicht dazu führen, dass wir darüber die Leiden an anderen Orten der Welt aus dem Blick verlieren. Wir ermutigen daher Kirchen, Gemeinden und Kirchenmitglieder zur Nächstenliebe gegenüber den unzähligen Flüchtlingen aus dem Krieg in Syrien, die an den Grenzen aufgehalten werden und unter entsetzlichen humanitären Bedingungen ausharren müssen, die sich durch das Auftreten des Coronavirus in der Region nochmals verschärft haben.

 

Konkret empfiehlt die SEA ihren Mitgliedern ein Projekt der Stiftung Hoffnungsnetz zur Unterstützung: In Nordsyrien sind durch die türkische Militäroffensive erneut unzählige Menschen auf der Flucht. Ihnen mangelt es an Lebensmitteln, Wasser, Wolldecken und medizinischer Betreuung. Das Hoffnungsnetz, ein Zusammenschluss von sechs christlichen Hilfswerken, leistet rasche, kompetente und wirkungsvolle Hilfeleistung in dieser humanitären Katastrophe.

Gebetsaufruf «gemeinsam beten» am Gründonnerstag

 

Webseite

 

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