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DenkBar über Aktivismus: Ein bisschen Provokation muss sein

31. Januar 2020 by

Das Podium mit (v.l.n.r.) Christina Bachmann-Roth, Andreas Ziegler, Moderator Marc Jost und Beatrice Gall.

Die Limmat grün einfärben – die Kündigung des Vorgesetzten wegen diskriminierenden Verhaltens erwirken – gewaltbereiten Abtreibungsbefürwortern die Stirn bieten: Die drei Podiumsgäste am ersten überregionalen Anlass der SEA-Arbeitsgemeinschaft DenkBar über christlichen Aktivismus wussten eindrücklich aufzuzeigen, wie und weshalb sie sich für den Klimaschutz, die Gleichstellung der Geschlechter und das Lebensrecht stark machen.

 

«Christliche ÜberzeugungstäterInnen» stand auf dem Veranstaltungs-Flyer. Dass sie dies tatsächlich sind, darüber liessen die drei Gäste auf dem von SEA-Generalsekretär Marc Jost moderierten Podium keine Zweifel aufkommen. Christina Bachmann-Roth, Beatrice Gall und Andreas Ziegler waren sich einig, dass man provozieren muss, um seinen Anliegen Gehör zu verschaffen. «Briefe schreiben und demonstrieren – das bringt vielleicht kurzfristig Aufmerksamkeit, aber konkrete Folgen hat das nicht», sagte der Mitgründer der Christlichen Klima Aktion, Andreas Ziegler. Es sei erwiesen, dass ziviler Ungehorsam das effizienteste Mittel sei, um einen gesellschaftlichen Wandel zu bewirken. «Manchmal muss man stören, um etwas zu bewegen.»

 

Christina Bachmann-Roth, die sich für die Anliegen der Frauen einsetzt, pflichtete ihm bei. Sie machte ihrem Unbehagen Luft: «Ich muss mich tagtäglich rechtfertigen, bald vier Kinder zu haben, politisch aktiv zu sein und auch noch ein eigenes Unternehmen zu führen. Das würde einem Mann nie passieren!» Zugleich gab sie aber zu bedenken, dass es bei allem Engagement wichtig sei, die Gelassenheit und die Freude zu bewahren. «Ich habe Verständnis für die Verbitterung und Aggression von Menschen, die immer wieder frustrierende Erlebnisse machen. Mir persönlich hilft mein Glaube, nicht verbittert zu werden.»

 

Beatrice Gall, die als Mediensprecherin des «Marsch fürs Läbe» und Geschäftsführerin der Stiftung Zukunft-CH auf dem Podium vertreten war, sagte, sie provoziere mit dem Engagement für das ungeborene Leben allein dadurch, dass sie etwas in der Gesellschaft weitgehend Akzeptiertes – die Abtreibung – infrage stelle. Im Unterschied zur Gegenseite sei der «Marsch fürs Läbe» relativ brav unterwegs. So habe sich das OK im letzten Herbst dagegen entschieden, in Zürich illegal zu marschieren. «Wir kämpfen auf legalem Weg mit den Mitteln, die uns zur Verfügung stehen.»

 

Gleiche Würde und Nächstenliebe
Angesprochen auf die spezifisch christliche Motivation für ihren leidenschaftlichen Einsatz wurden die Gleichwertigkeit aller Menschen – ob Frau, Mann, Kind – vor Gott und die Nächstenliebe genannt. Angewandt auf den Klimawandel erinnerte Andreas Ziegler daran, dass sich unser Konsumverhalten auf die Ärmsten und Unschuldigsten am stärksten negativ auswirke und dass wir als Christen eine Verantwortung hätten, etwas gegen diese Ungerechtigkeit zu tun.

 

Dass die diskutierten Themen auch Überschneidungspunkte aufweisen, zeigte sich spätestens in der Fragerunde unter Einbezug des Publikums. Gemäss Beatrice Gall würden viele Frauen aufgrund des Drucks der Männer abtreiben. Es gelte deshalb, das Selbstbewusstsein der Frauen zu stärken, dass sie auch «nein» zu sagen wagten. – Selbstredend ein Votum, das Christina Bachmann-Roth nur bestätigen konnte.

 

Fokussierte, angeregte Diskussionen
Im Anschluss an die Diskussion im Plenum ging der angeregte Austausch in drei kleineren, thematischen Gruppen weiter. Dabei hatten kontroverse Statements ebenso Platz wie der Erfahrungsaustausch und alltagspraktische Umsetzungsfragen. Ganz nach dem Motto der DenkBar «alle Fragen sind erlaubt».

 

Die DenkBar ist die jüngste Arbeitsgemeinschaft der Schweizerischen Evangelischen Allianz. Sie will mit Debatten rund um «Glauben und Denken» und der Auseinandersetzung mit kritischen Fragen dazu beitragen, dass Kirchen und Christen in Bezug auf ihre Glaubensüberzeugungen sprachfähiger werden. Neben überregionalen Anlässen ist es das Ziel, dass auch lokale Allianzen und Kirchen DenkBar-Anlässe durchführen. Der nächste findet am 3. April in Winterthur zum Thema «Ehe für alle» statt. 

Die Stimme der SEA ist vor der Abstimmung gefragt

22. Januar 2020 by

In Kürze wird über die Erweiterung der Rassismus-Strafnorm um die sexuelle Orientierung abgestimmt. In den Medien stecken Befürworter und Gegner ihre Positionen ab. Dabei ist auch die Stimme der evangelischen Christen gefragt – so in der Sendung «10vor10», in der «NZZ» und im «reformiert.».

 

Die Schweizerische Evangelische Allianz SEA nutzte verschiedene Gelegenheiten, in den Medien darzulegen, weshalb sie die vom Parlament beschlossene Erweiterung des Strafgesetzes ablehnt. Es geht nicht darum, Hass und Diskriminierung gegen Angehörige sexueller Minderheiten zu verharmlosen, im Gegenteil: Ein solches Verhalten ist mit dem christlichen Verständnis eines respektvollen Umgangs mit den Mitmenschen unvereinbar. Doch die Ausweitung des strafrechtlichen Schutzes auf diese Personengruppen ist sowohl problematisch als auch überflüssig.

 

So sagte SEA-Generalsekretär Marc Jost in der Sendung «10vor10» des Schweizer Fernsehens, dass die erweiterte Rassismus-Strafnorm Kirchen in Schwierigkeiten bringen könnte: «Machen wir uns strafbar, wenn wir einem homosexuellen Paar die Trauung verweigern oder einer Person, die in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft lebt, den Job in einer Kirche nicht geben?»

 

In einem Gespräch mit dem Zürcher Kirchenratspräsident Michel Müller für die Zeitung «reformiert.» macht Marc Jost zudem darauf aufmerksam, dass «Einzelpersonen durch die bestehenden Gesetze hinreichend geschützt sind. Eine Lebensweise zu kritisieren, weil auch die Bibel sie ablehnt, ist noch lange keine Hetze».

 

Schliesslich steht Marc Jost auch mit seiner persönlichen Geschichte dafür ein, dass unterschiedliche Meinungen frei geäussert werden dürfen und gute Beziehungen nicht ausschliessen: In einem Gespräch für die NZZ spricht er mit seinem Vater, der mit einem Mann in eingetragener Partnerschaft lebt über unterdrückte Gefühle, biblische Gebote und gelingende Beziehungen. Er sagt: «Als Sohn habe ich einfach das Bedürfnis, zu meinem Vater eine gute Beziehung zu haben. Das will ich fördern. Dafür ist es wichtig, das Thema, das uns trennt, nicht zu tabuisieren. Das tun wir ganz bewusst nicht.»

 

Auch Peter Schneeberger, Vorstandsmitglied der SEA, hat ein Streitgespräch geführt. Auf ref.ch erinnert er unter anderem daran, dass es Alternativen zum Strafgesetz gibt: «Was wir also brauchen, ist keine Erweiterung des Strafgesetzbuches, sondern mehr Zivilcourage. Das ist das, was unserer Gesellschaft abhandengekommen ist.»

 

Die SEA hatte bereits Anfang Januar ihre Position zur Abstimmung in einem Orientierungspapier dargelegt.

Links

10vor10 – Evangelische Kreise fürchten sich vor Bestrafung

reformiert. – Meinungsdiktat oder Schutz vor Hetze?

NZZ – Ehre deinen Vater, auch wenn er schwul ist? Ein prominenter Freikirchler im Gespräch mit seinem Vater, der sich geoutet hat

ref.ch – Streitgespräch: Braucht es die erweiterte Anti-Rassismus-Strafnorm?

B-arm-herzig – das neue INSIST über das «Herz für die Armen»

9. Dezember 2019 by

Der Begriff «Barmherzigkeit» kommt aus dem Lateinischen und wurde im Sinn von «ein Herz für die Armen habend» ins Deutsche übernommen. Was bedeutet dieses Wort für uns persönlich, für die Kirche und für die Gesellschaft heute?

 

Menschen sind verschieden – und so sind auch die Gründe verschieden, weshalb und wie man sich für andere einsetzt. Von der Psychologie des Helfens über die Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe bis zur Barmherzigkeit aus spiritueller, wirtschaftlicher oder diakonischer Sicht vertiefen die Autoren der aktuellen Ausgabe des Magazins INSIST das Thema aus verschiedenen Perspektiven und Fachgebieten.

INSIST – das Hintergrundmagazin der Schweizerischen Evangelischen Allianz SEA – kann online gelesen oder als Printpublikation bestellt werden.

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Ausgabe 4/19 lesen

 

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«jünger – grösser – reicher» in die Zukunft

20. November 2019 by

Ralph Kunz, Professor für praktische Theologie an der Universität Zürich

Die Landeskirche wird «älter – kleiner – ärmer»: von aussen gesehen eine realistische Sicht. Um die andere Sicht, die innere Dynamik ging es an der Tagung «jünger – grösser – reicher» des Landeskirchen-Forums. Die SEA-Arbeitsgemeinschaft lud ein, über Kennzeichen einer zukunftsfähigen Gemeinde-Entwicklung zu diskutieren.

 

Wann ist eine Kirche lebendig? Soll sie sich an gesellschaftliche Trends anpassen? Ralph Kunz, Professor für praktische Theologie an der Universität Zürich, gab hilfreiche Hinweise für den Umbau der Kirche unter geistlichen Vorzeichen und plädierte für eine Kultur der Nachfolge. Wichtig sei zum Beispiel, zu überlegen, «wer wir als Kirche sind, warum wir Kirche bleiben und wie wir Gemeinden gründen, aufbauen und stärken wollen», und man müsse sich fragen, «ob das Leben der Kirche Christus ähnlicher wird». Schliesslich sei die Gemeinde da, um Gott anzubeten und neue Jünger von Jesus Christus hervorzubringen.

 

Wilfried Bührer, Pfarrer und Thurgauer Kirchenratspräsident, sprach über die Visionen und Perspektiven für die Evangelische Landeskirche im Kanton Thurgau und ermutigte dazu, Schritte zu einem Mentalitätswechsel zu machen und Diakonie zusammen mit Mission neu zu denken. «Wir sind nicht einfach in Verlängerung des Staates eine Organisation, die auch noch etwas Gutes tut.»

 

Am Nachmittag hörten die rund 100 Teilnehmenden im Bibellabor auf Texte aus den Evangelien. Dann berichteten Pfarrer Paul Wellauer und drei engagierte Gemeindeglieder, was sie in der Kirchgemeinde Bischofszell-Hauptwil bewegt, wie die Gemeinde wurde, was sie ist, und was sie übt, um sich weiter zu entwickeln.

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Ausführlicher Tagungsbericht «Rückenwind für die Gemeinde»

Was machen die Allianzsektionen von Biel bis Uri?

13. November 2019 by

Am «Suusersunntig» mit Gottesdienst pflegt jedes Jahr die EA Rorbas-Freienstein (ZH) das Miteinander im Dorf

Die Schweizerische Evangelische Allianz SEA zählt in der Deutschschweiz rund 460 lokale landes- und freikirchliche Gemeinden, die in circa 70 Sektionen organisiert sind. Ziel der Sektionen ist es, das Allianzleben und die Einheit der Christen vor Ort zu fördern. An Initiativen, Projekten und Veranstaltungen, um diese Gemeinschaft auf- und auszubauen, fehlt es nicht.

 

Das Webportal livenet.ch hat mit verschiedenen Sektionspräsidenten gesprochen und bietet einen guten Einblick in diese Vielfalt. Lassen Sie sich davon ermutigen und inspirieren!

EA Biel
«Die Evangelische Allianz Biel ist wie die Sehnen im Körper»
Wie bringt die EA Biel 140 Landessprachen und die verschiedensten Nationalitäten zusammen?

 

EA Brienz
«Das Miteinander ist eine der schönsten Früchte»
Dialog statt Konfrontation, Mit- statt Gegeneinander: Schliesslich gibt es so vieles, das Christen miteinander verbindet – im Dorf wie auch in der Welt.

 

EA Brugg
«Gold und Silber haben wir nicht … aber wir wissen um Jesus»
Acht Gemeinden und Werke in der EA Brugg: Was sind die Chancen und wo gibt es Herausforderungen?

 

EA Frauenfeld
Zwischen «Frauenfeld United» und «Bruderboot»
Vertrauen des Stadt- und Gemeinderates in die EA Frauenfeld: Wie wird das spürbar?

 

EA Hinterthurgau
«Man lernt sich vermehrt kennen und schätzen»
Ein «informeller, geistlicher, geschwisterlicher Austausch»: Das christliche Miteinander ist durchaus wünschenswert, wobei die gemeindlichen Freiräume und Besonderheiten gewahrt werden.

 

EA Kölliken
Gutes Miteinander bei Weihnachtsaktionen, Sprachkursen etc.
Durch Wertschätzung, Dankbarkeit, Offenheit und Echtheit Gott und Menschen gegenüber inspirieren und quer durch Generationen ein Miteinander gestalten.

 

EA Riehen
Allianz Riehen-Bettingen macht einen Unterschied
Durch ein gutes Miteinander kann man vieles machen. Seit 1992 macht die EA Riehen…?

 

EA Rorbas-Freienstein (ZH)
Sie sorgt auch für einen Unterschied auf dem Pausenplatz
Musicalwoche, Homecamp usw.: Richtig lebendig wird Nachfolge erst, wenn man sich auch in Menschen und eine Kirche investiert und verschenkt.

 

EA Schaffhausen
Die Allianz Schaffhausen feiert jährlich im Stadttheater
Das Sichtbarmachen der Einheit gegen aussen ist auch im «physischen» Leben wichtig. Wie macht das die EA Schaffhausen?

 

EA Schöftland
Allianz Schöftland lädt zum «Valentin’s Dinner»
Ein buntes Programm: von Gebet rund um die Uhr über Allianzgottesdienste auch für Jugendliche bis zu Valentin’s Dinner für Ehepaare. Inspiration für alle!

 

EA Sulgen
«Das grösste Highlight war die Qumran-Ausstellung»
Die Evangelische Allianz Sulgen und Umgebung organisierte bereits mit Erfolg eine Qumran-Bibelausstellung. Und an den Allianz-Gottesdiensten treten immer wieder Politiker als Interviewgäste auf.

 

EA Uri
«Der Innerschweizer ist gottesfürchtig»
Wie können wir in unserer Gesellschaft relevant sein? Wie können wir unseren Nachbarn, Arbeitskollegen zum Segen werden?

 

EA Werdenberg
ICF-Start-up geht Hand in Hand mit Diakonieverein

Mission aus Überzeugung und mit Respekt

30. Oktober 2019 by

Was heisst «Mission» heute? Die theologische Fakultät der Universität Freiburg und Radio SRF haben den «ausserordentlichen Monat der Weltmission» zum Anlass genommen für eine Veranstaltung bzw. eine Sendung zu diesem Thema. In beiden Fällen brachte Matthias Spiess, Generalsekretär der Schweizerischen Evangelischen Allianz SEA, wichtige Voten in die Diskussion ein.

 

Dass es ganz unterschiedliche Verständnisse darüber gibt, was Mission ist und wie die Kirche in der heutigen Zeit missionarisch tätig sein soll, hat sich am 11. «Freiburger Forum Weltkirche» in Freiburg ebenso gezeigt wie in der Sendung «Perspektiven» von Radio SRF. Matthias Spiess plädierte dafür, Mission als Motor für positive Veränderungen in der Gesellschaft und ganzheitliches Heil der Menschen zu betrachten. Er erinnerte unter anderem daran, dass viele Selbstverständlichkeiten in unserer Gesellschaft – beispielsweise im Schul- und im Gesundheitswesen – auch auf missionarische Aktivitäten zurückgehen. Umgekehrt tragen Menschen aus der Schweiz heute dazu bei, mit christuszentrierter Missionsarbeit und Fachwissen in anderen Ländern Hunger zu vermindern und die Schulbildung zu verbessern.

 

Ausserdem betonte der Generalsekretär der SEA die Bedeutung der eigenen Überzeugung: Wenn ein Mensch überzeugt ist, dass das Evangelium das Beste ist, was einem Menschen begegnen kann, wird er die gute Nachricht mit seinem Leben, Worten und Taten automatisch weitervermitteln wollen. Wichtig sei dabei aber immer auch der Respekt gegenüber den Mitmenschen.

Links
Bericht vom «Freiburger Forum Weltkirche» auf kath.ch
SRF-Sendung «Perspektiven»

 

Download PDF
Stellungnahme «Mission im multireligiösen Umfeld» (2012)

Die «Viertelstunde für den Glauben» erscheint vor Ostern 2020

11. Oktober 2019 by

fiktives Zeitungscover

«Eigentlich hätte ich etwas Wunderbares weiterzugeben, aber es fällt mir schwer, darüber ins Gespräch zu kommen.» Kennen Sie das? Suchen Sie eine Gelegenheit, auf eine gute Art anderen Menschen den Glauben näherzubringen? Die Verteilzeitung «Viertelstunde für den Glauben» steht seit bald 17 Jahren für genau dieses Anliegen. Für die nächste Oster-Ausgabe sind erneut zahlreiche helfende Hände gefragt, welche die Zeitung verteilen, auflegen und Dorfpatenschaften übernehmen. Machen Sie mit?

 

Die Verteilzeitung «Viertelstunde für den Glauben» pausiert dieses Jahr an Weihnachten, um vor Ostern 2020 mit einer 26. Ausgabe wiederzukehren. In all den Jahren seit der ersten «Viertelstunde» zu Ostern 2003 ist das Anliegen unverändert geblieben: mit ansprechend aufgemachten und aus dem Leben gegriffenen Inhalten Menschen mit dem Glauben bekanntmachen und zum Nach- und Weiterdenken anregen.

 

Damit dies gelingt, ist einerseits die Wahl und Umsetzung des Themas entscheidend. Passend zu Ostern legt die Zeitung den Fokus auf die Hoffnung, die wir als Christen in Zeiten von Leistungsdruck und Situationen des Scheiterns weitergeben können. Die Erfahrung, an Grenzen zu stossen und es einfach nicht zu schaffen, kennt jeder Mensch. Doch ist das so schlimm, wie wir oft meinen? Wie gehen Menschen damit um? Welche Unterstützung bieten die Gesellschaft und die Kirche an? Mit der Beantwortung dieser und weiterer Fragen zeigt die «Viertelstunde» ermutigende Perspektiven auf. Denn Gottes Massstäbe sind anders und er hört uns, wenn wir rufen: «Hilfe, ich schaffe es nicht!»

 

Andererseits steht und fällt der Erfolg einer «Verteilzeitung» buchstäblich mit all den Menschen, welche diese eben verteilen bzw. unter die Menschen bringen. Ab Februar 2020 werden die druckfrischen Zeitungen verfügbar sein, sie können bereits vorbestellt werden. Es lohnt sich, jetzt schon zu überlegen, wie und wo Sie diese verteilen möchten: persönlich in Ihrem Umfeld, mit einer Verteilaktion im öffentlichen Raum, indem Sie die Zeitung an Veranstaltungen auflegen. Noch unkomplizierter ist es, eine Dorfpatenschaft abzuschliessen: Sie wählen eine Ortschaft aus, übernehmen die Versandkosten und die Zeitung wird von der Post in alle Briefkästen des entsprechenden Ortes ohne «Bitte keine Werbung»-Aufkleber verteilt.

Webseite
www.viertelstunde.ch

Rekurs gegen das Genfer Laizitätsgesetz eingereicht

17. September 2019 by

Die Evangelische Allianz Genf (Réseau évangélique de Genève) erhebt Rekurs gegen zwei Artikel des kantonalen Laizitätsgesetzes und hat ihre Argumente für eine Teilrevision dieses neuen Gesetzes beim Verfassungsgericht deponiert. Dies teilt das Réseau évangélique suisse RES mit, das den Rekurs unterstützt.

 

Das Laizitätsgesetz, das vom Stimmvolk des Kantons Genf im Februar dieses Jahres gutgeheissen worden ist, soll die Glaubensfreiheit schützen, den religiösen Frieden sichern und die religiöse Neutralität des Staates garantieren. Das Réseau évangélique suisse RES, das Westschweizer Pendant zur SEA, unterstützt diese Ziele und erachtet sie als fundamental wichtig in einer demokratischen und pluralistischen Gesellschaft, wie es in einer Mitteilung darlegt. Das Gesetz bringe gewisse nützliche Klärungen hinsichtlich der Trennung von Kirche und Staat und der Glaubensfreiheit für alle, unabhängig ihrer Überzeugungen und Konfessionen. Es verfehle aber das Ziel und gleite in zwei Artikeln in ein dogmatisches Verständnis der Laizität ab.

 

Der Rekurs der Genfer Allianz bezieht sich auf diese beiden Artikel. Zum einen ficht sie das Verbot für Mitglieder der Legislative auf kantonaler wie kommmunaler Ebene an, von aussen sichtbare religiöse Symbole zu tragen. Sie argumentiert, diese Personen seien vom Volk gewählt und repräsentierten deshalb nicht den religiös neutralen Staat, sondern die Bevölkerung in ihrer – mitunter religiösen –Vielfalt. Das neue Gesetz fordert im Übrigen dasselbe Verbot auch für alle kantonalen Beamten, wenn sie mit der Öffentlichkeit in Kontakt stehen, so etwa auch für Museumswächter und Angestellte des öffentlichen Verkehrs. Ihnen wird zudem verboten, während der Arbeit in der Öffentlichkeit über ihren Glauben zu sprechen. Die Genfer Allianz erachtet dies als unverhältnismässig und wenig pragmatisch.

 

Zum anderen verbannt das neue Gesetz im Grundsatz kultische Veranstaltungen aus dem öffentlichen Raum. Damit ist zu befürchten, dass künftig beispielsweise Taufen am Seeufer, wie sie viele evangelische Kirchen und Gemeinden traditionell veranstalten, nicht mehr bewilligt würden. Dies sei unnötig, stellten solche Veranstaltungen doch keine Gefahr für den religiösen Frieden dar. Im Gegenteil, sie zeugten von einer pluralen und toleranten Gesellschaft, in der jede und jeder frei ist, den Glauben zu leben, ohne ihn anderen aufzuzwingen.

 

With the support of the appeal, the RES does not oppose the will of the electorate, which has adopted the laic law. It merely demands that those provisions that violate human rights be corrected. [/ Vc_column_text] [/ vc_column] [/ vc_row]

Further information
Media release of Réseau évangélique suisse RES [/ vc_column_text] [/ vc_column] [/ vc_row]

Einheit in der Meinungsverschiedenheit finden

17. September 2019 by

Der Präsident des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes SEK, Gottfried Locher, und der Generalsekretär der Schweizerischen Evangelischen Allianz SEA, Marc Jost, haben in einem Interview mit Radio Life Channel aus theologischer, gesellschaftspolitscher und persönlicher Sicht über die «Ehe für alle» diskutiert. Ein Thema, das spaltet, aber die gemeinsame Basis des Glaubens nicht in Frage stellen muss.

 

Wie versteht man die Bibel, wenn es um das Thema Homosexualität geht? Was ist Gottes Schöpfungswille? Darf man überhaupt noch eine ablehnende Meinung zur «Ehe für alle» haben? Muss man als Kirche alles übernehmen, was der Staat sagt? Wie sieht es mit dem traditionellen Familienmodell und dem Kindeswohl aus? Ist Gleichberechtigung nur eine Illusion?

 

Diese und viele andere Fragen und Reaktionen hat das Interview mit SEK-Präsident Gottfried Locher, das Mitte August im Tages Anzeiger erschienen ist, in der Gesellschaft und insbesondere in christlichen Kreisen ausgelöst. SEA-Generalsekretär Marc Jost gibt diesen Fragen und Bedenken im Gespräch mit Gottfried Locher bei Radio Life Channel eine Stimme. Ihre verschiedenen Argumente und Perspektiven werden beispielsweise in der Frage deutlich, wie man die Bibel bezüglich Homosexualität versteht oder wo man in der Gesellschaft die Grenzen setzen soll.

 

Einig sind sie sich aber darin: Verschiedene Interpretationen und Ansichten sind ein Recht und eine Tatsache, auch unter Christen. Wichtig ist jedoch, dass man die Unterschiede aushalten kann und die Einheit bewahrt. Die SEA und der SEK wollen das Gespräch und das Verständnis unter den Kirchen im Umgang mit verschiedenen Meinungen weiterhin fördern.

Link
Interview auf Radio Life Channel: Ehe für alle – Verständnisfrage oder Bekenntnisfrage?

Das neue INSIST ist da

16. September 2019 by

Angst… vor dem Scheitern, vor der Zukunft, vor Verfolgung, vor Krankheit oder dem Tod: Ja, es gibt unzählige Gründe, Angst zu haben. Angst gehört zum Leben, wie schon Jesus gesagt hat: «In der Welt habt ihr Angst.» Die soeben erschienene Ausgabe des Magazins INSIST geht ihr auf den Grund.

 

Gott sei Dank haben wir manchmal Angst; sie kann überlebenswichtig sein. Auf der anderen Seite kann Angst das Leben unnötig einschränken. Bis zu welchem Punkt ist Angst also «normal», wann wird sie krankhaft? Was sagt die Bibel über Angst; was können wir von biblischen Personen im Umgang damit lernen? Welche Rolle spielt Angst in Kirchen und Gemeinden und was kann eine fehlerfreundliche Kultur bewirken? Was denken ältere Menschen über Sterben und Tod? Welche Sorgen treiben unsere Gesellschaft aktuell um und was sind demgegenüber ihre Hoffnungen?

 

Dies sind einige der Fragen, denen die zahlreichen Autoren der aktuellen Ausgabe von INSIST – dem Hintergrundmagazin der Schweizerischen Evangelischen Allianz SEA – aus ihren jeweiligen Fachgebieten nachgehen. Das Magazin kann online gelesen oder als Printpublikation bestellt werden.

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Ausgabe 3/19 lesen

 

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