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Neue Leitung bei INTERACTION

22. Mai 2019 by

Stabübergabe bei INTERACTION (v.l.): Matthieu Dobler Paganoni übernimmt von Peter Seeberger und Olivier Tezgören.

Beim Dachverband christlicher Hilfswerke INTERACTION, einer Arbeitsgemeinschaft der Schweizerischen Evangelischen Allianz SEA, erfolgt im Juli ein Leitungswechsel. StopArmut-Kampagnenleiter Peter Seeberger und INTERACTION-Geschäftsführer Olivier Tezgören übertragen ihre Aufgaben an Matthieu Dobler Paganoni.

 

Matthieu Dobler Paganoni wird ab 1. Juli in einem 80-Prozent-Pensum sowohl für die Führung des Dachverbands als auch der Sensibilisierungskampagne StopArmut verantwortlich sein. Die bisherige Geschäftsleitung und der Vorstand verbinden mit diesem Wechsel die Möglichkeit, die Führungsstruktur und Ausrichtung der Organisation im Hinblick auf wichtige anstehende Veränderungsprozesse zu stärken. Olivier Tezgören und Peter Seeberger nützen die Gelegenheit, sich einer neuen Herausforderung ausserhalb des Verbands zu stellen.

 

Matthieu Dobler Paganoni studierte Soziologie und Theologie (BA) an der Universität Basel sowie International Development Studies (MA) an der Philipps Universität Marburg und der Ateneo de Manila Universität auf den Philippinen. Er war in den vergangenen fünf Jahren als Co-Landesdirektor für die christliche NGO Mennonite Central Committee (MCC) in San Pedro Sula, Honduras tätig. Dort leitete er ein interkulturelles Team und begleitete die lokalen Partnerorganisationen (Kirchen und NGOs) in der Umsetzung ihrer Entwicklungsprojekte in den Bereichen Bildung, Friedensförderung, nachhaltige Landwirtschaft und Migration. Fragen zur integralen Mission, zur Gerechtigkeit aus biblischer Perspektive und zur Rolle von Christen in der globalen Armutsbekämpfung sind Kernthemen seiner persönlichen und professionellen Ausrichtung. Matthieu Dobler Paganoni ist verheiratet und Vater einer zweijährigen Tochter. Zusammen mit seiner Familie lebt er im Raum Basel und ist Teil der Evangelischen Mennonitengemeinde Schänzli in Muttenz.

Replik zum NZZ-Kommentar «Wenn Christen für Muslime beten»

21. Mai 2019 by

Die NZZ hat zu Beginn des islamischen Fastenmonats Ramadan die Gebetsaktion «30 Tage Gebet für die islamische Welt» scharf kritisiert und den evangelischen Christen Scheinheiligkeit unterstellt. Einige der vom Journalisten vertretenen Auffassungen sind aus Sicht der Schweizerischen Evangelischen Allianz SEA fragwürdig und bedürfen einer Reaktion. Der folgende Leserbrief von SEA-Generalsekretär Marc Jost ist in einer gekürzten Fassung in der NZZ-Ausgabe vom 21. Mai erschienen.

 

Die NZZ nimmt in einem Kommentar Bezug zur seit Jahren laufenden Gebetsaktion der Schweizerischen Evangelischen Allianz SEA, während der islamischen Fastenzeit Ramadan für die muslimische Welt zu beten. NZZ-Religionsredaktor Simon Hehli sieht hinter dieser Aktion nicht nur eine «paternalistische Gesinnung», sondern auch eine «scheinheilig» kommunizierte «Liebe für die Nächsten». Er schreibt, die Liebe gelte nicht den Muslimen als Muslimen, sondern 1,5 Milliarden Menschen als potenziellen Objekten der Missionierung. Da aus Sicht der SEA den Muslimen ein entscheidender Makel anhafte: ihr Glauben. Der NZZ-Fachredaktor behauptet weiter, dass solche Positionen Gift für den Religionsfrieden seien und ein solcher Dialog ohne gegenseitige Akzeptanz zum Scheitern verurteilt sei.

 

Im Kommentar wird Christen unterstellt, bei dieser Gebetsaktion gehe es ihnen nicht wirklich um den Frieden und das Wohl der Menschen in der muslimischen Welt. Das ist eine böswillige Unterstellung, die davon ausgeht, dass das Ringen um den guten und wahren Glauben per se nicht vereinbar sei mit einem friedlichen Zusammenleben. Wenn Christen jedoch für Mitmenschen beten und ihren Glauben vermitteln, geht es nach ihrem Verständnis immer um das Wohl und den Frieden des Gegenübers und der Gemeinschaft insgesamt. Dass Christen den Frieden und das Wohl einer Gesellschaft gerade in ihrem eigenen Glauben am besten widerspiegelt sehen, ist nicht übergriffig, sondern eine sinnvolle und berechtigte Überzeugung in einer pluralistischen Welt. Nächstenliebe sollte gerade nicht auf Kritik am Glauben oder den Überzeugungen des Gegenübers verzichten, wenn dies respektvoll geschieht. Sonst ist sie unehrlich und damit wäre sie in der Tat heuchlerisch. Wichtig erscheint uns dabei, dass die Integrität des Gegenübers anerkannt wird, dass man sich kritisch mit dem Wahrheitsanspruch des Gegenübers auseinandersetzt und gewillt ist, die positiven moralischen Wirkungen einer anderen Religion anzuerkennen.

 

Wer – wie der NZZ-Kommentator – meint, Religionsfrieden liesse sich nur fördern, wenn die eigene Überzeugung aufgegeben und die Position des Gegenübers «akzeptiert» wird, verkennt, dass die monotheistischen Religionen seit Jahrhunderten im Ringen um die Wahrheit stehen. Der Grund für Konflikte ist gerade dort gegeben, wo diesem Ringen kein Raum mehr geboten wird; sei es durch Konversionsverbote oder durch «postmoderne Redeverbote», wie sie Simon Hehli offenbar vertritt. Religionsfreiheit als ein immer zentraler werdendes Menschenrecht fördert den religiösen Frieden. Und diese Freiheit umfasst eben gerade das Äussern gegensätzlicher Positionen und ja, sogar den Wechsel der persönlichen Glaubensüberzeugung. Diese Möglichkeit und der Dialog über solche Fragen sind kein Gift, sondern geradezu Schmieröl für das Zusammenleben von Menschen unterschiedlichster Überzeugungen. Das bestätigt übrigens auch die Forschung auf diesem Gebiet.

 

Interreligiöser Dialog soll das Ringen um Wahrheit nicht ausklammern, sonst könnten sich Religionsgemeinschaften auflösen und zu einer universalen «Anything-Goes-Community» zusammenschliessen. Diese hingegen wäre nicht nur eine Utopie, sondern geradezu gefährlich, weil sie den Menschen mit seinen persönlichen Überzeugungen nicht ernst nimmt.

 

Marc Jost, Generalsekretär SEA

Ethische Spannungsfelder und Personalwechsel prägen die DV 2019

20. Mai 2019 by

«ZerrEINSprobe – in den Spannungsfeldern Einheit bewahren» – angesichts aktueller Diskussionen um sexualethische Fragen sprach der Psychotherapeut Roland Mahler an der Delegiertenversammlung der Schweizerischen Evangelischen Allianz SEA in Zürich über den Umgang mit dem «Anderen» im Alltag der christlichen Gemeinde. Zudem wählten die Delegierten Kati Rechsteiner, reformierte Pfarrerin und Familienfrau, einstimmig in den Vorstand.

 

Was zu Gründungszeiten der Weltweiten Evangelischen Allianz in London die Sklavenfrage, sind heute zum Beispiel Fragen der Sexualethik, der Ökologie oder das Recht auf Leben am Anfang und am Ende: Spannungsfelder, welche die Einheit der Christen auf den Prüfstand stellen. Zur Inspiration und Sensibilisierung im Umgang mit aktuellen «ZerrEINSproben» in christlichen Kirchen und Gemeinden gab Roland Mahler den rund 70 Anwesenden zahlreiche Gedanken mit auf den Weg. Als Psychotherapeut und Supervisor beleuchtete er vor allem die menschliche und weniger die theologische Seite. Wir seien alle Teil einer geschöpflichen Diversität und sehnten uns danach, in unserer Andersartigkeit respektiert zu werden. Als ehemaliger Drogensüchtiger kann Mahler aus der eigenen Erfahrung schöpfen, wenn er über die Auseinandersetzung der christlichen Gemeinschaft mit dem «Anormalen» spricht. Das Andere, Fremde stelle uns selbst und unsere Identität infrage. «Wie viel Vielfalt darf es sein?», forderte er seine Zuhörer heraus.

 

Mit drei Thesen lud Roland Mahler zur weiteren Reflexion über den Umgang mit dem Anderen ein: Erstens sollten Menschen und ihr Verhalten nicht anhand von Kategorien wie «richtig» oder «falsch», sondern aufgrund ihrer Authentizität eingeordnet werden. Zweitens sind die geschöpfliche Zerbrochenheit des Menschen und die Hoffnung auf Erlösung zu berücksichtigen. Drittens gilt es zwischen der Person und ihren Werken zu unterscheiden, denn Menschen sind immer mehr als das, was sie tun.

 

Geschäftssitzung im Zeichen personeller Veränderungen
An der anschliessenden Geschäftssitzung wählten die Delegierten einstimmig Kati Rechsteiner neu in den SEA-Vorstand. Die reformierte Pfarrerin und Familienfrau identifiziert sich stark mit dem Allianz-Gedanken: «Es gehört zu meiner Biografie, an verschiedenen Orten ein geistliches Zuhause zu haben.» Ausserdem kündigte Matthias Spiess auf die nächste DV hin seinen Rücktritt als Generalsekretär an: Nach 16 Jahren bei der SEA und im Alter von gut 50 Jahren sieht er den Zeitpunkt gekommen, nochmals etwas Neues anzupacken. Die Suche nach einer Nachfolgerin oder einem Nachfolger läuft bereits.

Links
Zusammenfassung des Referats von Roland Mahler (Livenet)

Das Evangelium und die Verantwortung für die Schöpfung

17. April 2019 by

Der Schutz der Umwelt ist ein Kernpunkt des Evangeliums von Jesus Christus und ihre Krise muss von unserer Generation gelöst werden. Auf Basis dieser Überzeugungen hat die weltweite Lausanner Konsultation zum Schutz der Schöpfung und des Evangeliums vor über sechs Jahren die gesamte Kirche zum Handeln aufgerufen. Aus aktuellem Anlass gibt die Schweizerische Evangelische Allianz SEA die ins Deutsche übersetzte Stellungnahme inhaltlich unverändert, aber grafisch leicht aufgefrischt neu heraus.

 

«Gottes Schöpfung ist mitten in einer Krise, die eine existenzielle Bedrohung für die Zukunft der Gesellschaft darstellt.» – Mit diesen eindringlichen Worten weist die Lausanner Bewegung auf ihren Aufruf zum Schutz der Schöpfung hin. Dieser Aufruf wurde Ende 2012 von Theologen, Kirchenleiterinnen, Wissenschaftlern und Umweltschutzpraktikerinnen aus 26 Ländern gemeinsam verabschiedet. Das von der Arbeitsgemeinschaft für Klima, Energie und Umwelt (AKU) der SEA mitunterzeichnete und ins Deutsche übersetzte Stellungnahme «Aufruf zum Handeln» hat nichts von seiner Aktualität eingebüsst.

Der Aufruf an Christen und christliche Organisationen aus der ganzen Welt umfasst die folgenden zehn konkreten Handlungsfelder:

 

    1. Die Verpflichtung zu einem einfachen Lebensstil – denn ein grosser Teil der Krise ist auf Millionen von achtlos geführten Leben zurückzuführen
    2. eine robuste theologische Arbeit – denn wir brauchen Gottes Führung
    3. Mitverantwortung der Kirche des globalen Südens – denn der globale Süden ist am meisten von der jetzigen ökologischen Krise betroffen
    4. Mobilisierung der gesamten Kirche und Engagement der ganzen Gesellschaft – denn die in der Bevölkerung vorhandenen Fähigkeiten, die Erfahrung und das Fachwissen sollen umfassend genutzt werden
    5. Umwelt-Missionen unter unerreichten Bevölkerungsgruppen – denn Umweltthemen stellen eine der besten Möglichkeiten dar, um die Liebe Christi weiterzugeben und Gemeinden unter den unerreichten Volksgruppen aufzubauen
    6. radikales Handeln gegen den Klimawandel als ernsthafteste und dringendste Herausforderung – denn dies gebietet die biblische Aufforderung, sich selbst zu verleugnen, sein Kreuz auf sich zu nehmen und Christus nachzufolgen
    7. nachhaltige Prinzipien bei der Nahrungsproduktion – denn auch nachfolgende Generationen sollen mit dem Lebensnotwendigen versorgt werden
    8. eine Wirtschaft, die mit Gottes Schöpfung harmoniert – denn die wirtschaftliche Entwicklung und das ökonomische Wohlergehen sind so zu fördern, dass die ökologische Integrität der Schöpfung erhalten bleibt
    9. lokale Ausdrucksformen der Erhaltung der Schöpfung – denn Aktionen der weltweiten Kirche, die als «kleiner Schritt» oder «symbolischer Akt» gelten, können kraftvolle Wege sein, die Herrschaft von Jesus über der ganzen Schöpfung zu bezeugen
    10. prophetischer Einsatz und heilende Versöhnung – denn jeder einzelne Christ und die Kirche als Ganzes können durch den Einsatz für die Schöpfung die Politik und das private Verhalten verändern

Der Aufruf zum Handeln schliesst mit dem noch dringlicheren Aufruf zum Gebet, einerseits um Vergebung für unser Versagen, die Schöpfung zu bewahren, andererseits für Heilung für unser Land und seine Menschen.

 

Mit der Gründung eines «Sustainability Center» in Bonn bekennt sich auch die Weltweite Evangelische Allianz WEA zur Notwendigkeit, dass Kirchen und Werke ebenso wie die evangelischen Christen auf individueller Ebene sich stärker um die Bewahrung der Schöpfung bemühen. Das Center wird Positionen in Nachhaltigkeitsthemen in globale Debatten und politische Prozesse einbringen sowie Christen zur Verantwortungsübernahme befähigen.

 

Generationenwechsel bei der AKU
Nachdem die Arbeitsgemeinschaft für Klima, Energie und Umwelt der SEA kürzlich einige tragende Vertreter aus der Gründergeneration hat verabschieden müssen, sind neue Kräfte gesucht: motivierte und initiative Menschen mit dem Anliegen, dass die Schöpfungsverantwortung als biblischer Auftrag unter evangelischen Christen gelebt wird. Dieser Auftrag ist im Verständnis der AKU angesichts der gegenwärtigen klimatischen Herausforderungen wichtiger und dringlicher denn je. Die AKU wird sich künftig primär als Vernetzungsplattform für verschiedene im Umweltbereich aktive christliche Organisationen positionieren, um Synergien und gemeinsame Projekte zu fördern. An einer Mitarbeit interessierte Personen, insbesondere in den Bereichen Koordination und Kommunikation/Sensibilisierung, melden sich bei Marc Jost.

Link
zu den SEA-Stellungnahmen

Orientierungspapier und Workshops zu aktuellen (sexual-)ethischen Fragen

5. April 2019 by

Sexualethische, Beziehungs- und Gender-Fragen bewegen – das beweisen aktuell beispielsweise die gesellschaftspolitischen Debatten über die Ehe für alle und die Erweiterung der Rassismus-Strafnorm um die sexuelle Orientierung. Die Schweizerische Evangelische Allianz SEA bietet ihren Mitgliedern die Möglichkeit, in Workshops konkrete ethische Dilemmas auf der Grundlage der Bibel zu reflektieren.

 

Die Schweizerische Evangelische Allianz SEA hat zusammen mit Gemeindeverbänden ein Orientierungspapier zuhanden ihrer Mitglieder zum Umgang mit Beziehung, Sexualität und Gender-Fragen erarbeitet, das nun in Workshops mit interessierten Vertretern von Gemeinden und Organisationen vertieft werden soll. Es weist auf die Richtung angemessener Reaktionen auf die Herausforderungen unserer Zeit hin und umfasst biblisch-theologische Einschätzungen ebenso wie gemeindepraktische Empfehlungen. Damit will das Papier zu einer positiven statt problemorientierten Herangehensweise ermutigen, die aktiv gelingende Beziehungen und eine darin eingebundene gelingende Sexualität ins Zentrum rückt.

 

Dabei hält die SEA nach bestem Wissen und Gewissen an einer biblisch-konservativen Perspektive fest. Diese repräsentiert zwar in der westlichen, auf die persönliche Lebens- und Lustoptimierung ausgerichteten Gesellschaft eine Minderheitsposition. Innerhalb der globalen Christenheit bewegt sie sich aber nach wie vor in einem ökumenischen Konsens, obwohl auch Christen durchaus unterschiedliche Verständnisse etwa von der Ehe und der Sexualität haben. Vor diesem Hintergrund erhebt das Orientierungspapier nicht den Anspruch, einzelne Lehrfragen oder sexualethische Konflikte quasi letztinstanzlich zu klären. Vielmehr erachtet es die SEA als zentral, über Themen, in denen unterschiedliche Auffassungen existieren, konstruktiv miteinander im Gespräch zu sein.

 

Deshalb organisiert die SEA im Verlauf dieses Jahres mehrere Workshops mit Fachpersonen, in deren Rahmen Gemeinden und christliche Organisationen die Gelegenheit erhalten, ihre konkreten ethischen Dilemmas zu präsentieren, diskutieren und reflektieren. Dabei wird das Orientierungspapier einem Praxistest unterzogen, bei Bedarf ergänzt sowie die eigene Reflexions- und Sprachfähigkeit in diesen Themen gefördert. An einer Teilnahme interessierte Mitarbeitende von Kirchen und Werken sind gebeten, bis Ende April das Online-Formular auszufüllen.

Allianzjahr 2018: Gemeinsam Licht sein

3. April 2019 by

«Eine Drohne fliegt am 31. Dezember 2018 um 23.45 Uhr in der Dunkelheit über den Messeplatz in Basel. Nach und nach huschen kleine Lichter wie Glühwürmchen über den Platz, bis am Ende 6000 Lichter ein riesiges Kreuz bilden. Klick!» Das von oben fotografierte Lichterkreuz anlässlich des PraiseCamp18 in Basel ziert den Jahresbericht 2018 der Schweizerischen Evangelischen Allianz SEA. Sie bringt damit eines ihrer Kernanliegen zum Ausdruck: dass die unter den evangelischen Christen gelebte Gemeinschaft ein Licht in der Welt ist. Denn wo Licht ist, muss die Dunkelheit weichen. Diese geistliche Wahrheit vermittelt Hoffnung – gerade angesichts der vielfältigen Herausforderungen weltweit.

 

Die SEA hat sich auch im vergangenen Jahr mit einem positiven Blick auf das Leben und das Weltgeschehen engagiert, denn Gott liebt diese Welt und hat die Zukunft in seiner Hand. Der Jahresbericht erzählt in Wort und Bild von kleineren und grösseren Aktivitäten, Veranstaltungen und Initiativen, die in lebensfördernder und Gottes Gerechtigkeit dienender Weise das Allianzjahr 2018 geprägt haben mögen.

Download PDF
Jahresbericht 2018

 

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Erste DenkBar Winterthur mit Grossandrang

3. April 2019 by

Lässt sich die Evolutionstheorie mit dem Schöpfungsbericht der Bibel kombinieren? Wie ist mit der Bibel als Wort Gottes oder Hilfe im Alltag umzugehen? Die Premiere eines öffentlichen Debattenabends der DenkBar Winterthur zum Thema «Evolution oder Schöpfung – Dialog zur Entstehung der Welt» bot reichlich Diskussionsstoff. Das mit mehr als 300 Besuchern über Erwarten grosse Interesse und die durch die Debatte ausgelösten Diskussionen unter den Teilnehmenden ermutigen die Organisatoren der Evangelischen Allianz Winterthur zu weiteren Ausgaben der DenkBar; die nächste ist im September geplant.

Link
Medienmitteilung der EA Winterthur

 

Weitere Informationen
DenkBar Winterthur

 

Gutachten zeigt Risiken für Meinungsfreiheit auf

22. März 2019 by

Gutachten zur Erweiterung der Rassismus-Strafnorm zeigt Risiken für Meinungsfreiheit auf
Die Schweizerische Evangelische Allianz SEA-RES distanziert sich von jedem Verhalten, das die Würde homosexuell empfindender Menschen nicht respektiert. Sie verurteilt jegliche Form von Diskriminierung, Gewalt oder Hassaufrufen. Die SEA-RES hat jedoch Bedenken, dass die vom Parlament beschlossene Erweiterung der Rassismus-Strafnorm die Meinungsäusserungsfreiheit unnötig einschränken könnte. Dies wäre ein Rückschritt für die Toleranz- und Diskussionskultur der Schweiz. Die SEA-RES engagierte sich bislang nicht in Referendumskomitees, empfiehlt aber in diesem Fall die Unterzeichnung des Referendums – was noch bis Ende März möglich ist. Denn das Volk soll über diese Änderung entscheiden können.

 

Kritische Verkündigung bezüglich Homosexualität
Diese Empfehlung gründet insbesondere auf einem Gutachten zur neuen Strafnorm, das die SEA-RES von Juristen hat erstellen lassen. Die SEA-RES hat gefragt: «Werden Pfarrpersonen in Zukunft in der Verkündigung und Predigt kritische Einschätzungen zu Homosexualität oder Bisexualität aufgrund ihrer Interpretation der Bibel machen dürfen?» Hier weisen die Gutachter darauf hin, dass solche Reden nur unter den Geltungsbereich fallen, wenn «sie eine genügende Intensität erreichen; das wird der Fall sein, wenn die Rede beleidigend, beschimpfend oder verleumdend ist». Damit verbunden ist die weitere Frage, wann eine Rede als «Aufruf zu Hass oder Diskriminierung» eingeschätzt wird. Grundsätzlich ist zu erwarten, dass die Justiz bei der Definition verbotener Reden eine erhöhte Schwelle geltend machen und dass eine einfache negative Meinungsäusserung über Homosexualität nicht zu einer Verurteilung führen würde. Die Beurteilung der Gutachter weist gleichwohl auf eine problematische Entwicklung in Europa hin: «… Zum jetzigen Zeitpunkt wird der Hass-Charakter einer Rede nach einem objektiven Sinn begutachtet, das heisst, dass ein durchschnittlicher Zuhörer imstande ist, ihn zu erfassen. Allerdings ist gemäss der englischen Regierung eine Rede eine Hassrede, wenn sie durch das Opfer als solche aufgenommen wird. Auch wenn das Schweizer Recht auf eine objektive Wahrnehmung einer Hassrede gegründet ist, kann nicht ausgeschlossen werden, dass Verfahren auf der Grundlage eines subjektiven Kriteriums gegen Personen oder Institutionen eröffnet werden könnten.»

 

Reden, die zu Hass oder Gewalt aufrufen, sind für die SEA-RES und ihre Mitglieder in keiner Weise akzeptabel und zu rechtfertigen. Sie teilen einerseits dieses Anliegen der parlamentarischen Initiative. Andererseits stellen sie die Folgen für die Meinungsfreiheit in Frage, weil nun jede öffentliche Äusserung angeprangert werden kann, die im Zusammenhang mit der sexuellen Orientierung von Menschen für «beleidigend» gehalten wird. Selbst wenn es zu keiner Verurteilung kommt, kann dies dem Ansehen einer Person unnötig schaden.

 

Ausschluss von kirchlichen Ämtern
Klar scheint für die Gutachter die Frage betreffend Anstellungen und Ämter in Kirchen. Einen Homosexuellen allein aufgrund seiner sexuellen Orientierung für die Ausübung eines Dienstes unwürdig zu erachten, fällt unter den Anwendungsbereich des Gesetzes. Die SEA-RES ist der Ansicht, dass ihre Mitgliedskirchen diese Art von Diskriminierung nicht praktizieren. Von deren Angestellten wird allgemein erwartet, dass sie sich mit ihrem Lebensstil an das Glaubensbekenntnis der Gemeinschaft und die damit verbundene biblische Sexualethik halten. Die Tatsache, dass eine Person homosexuell empfindet, ist kein Grund sie auszuschliessen. Die Anstellung basiert nicht auf der sexuellen Orientierung der Person, sondern auf ihren persönlichen Überzeugungen in diesem Bereich.

 

Dienstleistungen für die Allgemeinheit
Am wenigsten problematisch dürfte der Umgang mit Leistungen für die Allgemeinheit sein. Die SEA-RES fragte: «Könnten gleichgeschlechtlichen Paaren Segenshandlungen, allfällige Trauungen und andere Angebote straffrei verweigert werden?» Hier weisen die Gutachter darauf hin, dass eine Leistung für einen offenen Personenkreis bestimmt und von kurzer Dauer sein muss, um als Dienstleistung für die Allgemeinheit zu gelten (wie zum Beispiel eine Busreise oder der Kauf eines Brotes). Eine Trauung fällt daher nicht unter diese Definition, wenn sie individuell begleitet wird und unter der Zustimmung des Paares zum Eheverständnis der jeweiligen Kirche geschieht.

Link
Gutachten (PDF)

Mini Jugendarbeit – mit Härz und Liideschaft

20. März 2019 by

Die Tagung des Landeskirchen-Forums am 16. März im Länzihuus in Suhr ermutigte Akteure aus der Jugendarbeit in reformierten Gemeinden, ihren Blick auf Jesus zu fokussieren und einen gesunden Umgang mit sich selber zu pflegen. So wird auch die Praxis hoffnungsvoll und leidenschaftlich bleiben.

 

Marianne Gerber (Jugendarbeiterin Pfäffikon ZH) motivierte die Zuhörenden, sich immer wieder Gott bewusst anzuvertrauen. Sie riet, sich immer wieder aus dem Arbeitsumfeld herauszunehmen – ohne Handy, während einem Spaziergang, in einer bewusst gestalteten «Stille-Ecke» – um in dieser Auszeit auf den heiligen Geist zu hören und Gottes Wort auf sich wirken zu lassen.

 

Im zweiten Teil referierte Andreas Wiedmer (Sozialdiakon Jegenstorf) mit vielen praktischen Ansätzen über den Umgang mit sich selbst und den Beziehungen im Umfeld. Weil Leiter blinde Flecken haben, «müssen andere uns den Spiegel hinhalten». Da seien auch Lebensmuster zu thematisieren. «Was ist der Motor meines Handelns?»

 

Den Abschluss bildete ein Markplatz von begeisternden Ideen und Modellen, so dass alle mit einem gefüllten Rucksack an Impulsen und Inspiration nach Hause zurückkehrten.

Link
www.landeskirchenforum.ch

Coaching für Begleitpersonen von Migranten startet in Bern

15. März 2019 by

Zahlreiche Menschen engagieren sich ehrenamtlich im Migrationsbereich, indem sie beispielsweise Flüchtlinge besuchen oder Asylsuchende in ihren konkreten Alltagsbedürfnissen begleiten. Die Schweizerische Evangelische Allianz SEA möchte sie in ihrer wertvollen, aber mitunter anspruchsvollen Aufgabe unterstützen und bietet durch ihre Beratungsstelle für Integrations- und Religionsfragen (BIR) ein Coaching in Gruppen an. In vier Treffen werden Herausforderungen reflektiert und Fragen geklärt. Weitere Ziele sind die Vernetzung mit Fachpersonen und die Auseinandersetzung mit den rechtlichen Möglichkeiten im Asylwesen.

 

Nachdem ein Pilotprojekt in der Region Thun erfolgreich durchgeführt worden ist, findet nun ein weiterer Kurs in Bern mit Start am 7. Mai 2019 statt. Interessierte können sich bis am 26. April anmelden.

Mehr Informationen und Anmeldung

Weitere Links
www.bir-each.ch
Bericht Pilotprojekt (PDF)

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