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News

«Glaube und Religion werden zunehmend ins Private verdrängt»

8. März 2019 by

«Religion – raus aus der Öffentlichkeit. Ist Glaube reine Privatsache?»: Zu diesem Thema führen die Schweizerische Evangelische Allianz und die Universität Fribourg am 15. März eine religionspolitische Tagung durch. Ein Livenet-Talk hat bereits einen Vorgeschmack auf die zu erwartenden spannenden und mitunter kontroversen Diskussionen geliefert.

 

Andreas Kyriacou, Präsident der Freidenker-Vereinigung Schweiz und an der Tagung mit einem Workshop und auf dem Podium vertreten, relativierte im Livenet-Talk zwar die Forderung, dass Religion aus der Öffentlichkeit zu verschwinden habe. Ihn stört aber, dass es trotz der steigenden Zahl religiös distanzierter Menschen weiterhin Privilegien wie die öffentliche Anerkennung von Kirchen gibt. Stattdessen müsse es gleiche Rechte und Bedingungen für alle religiösen Gemeinschaften geben. Die Sonderstellung der Landeskirchen und ihre Verbindung zum Staat begründeten sowohl der reformierte Pfarrer Andreas Nufer als auch SEA-Generalsekretär Marc Jost mit ihren Leistungen für die Gesellschaft. Jost stellte aber auch fest, dass Glaube und Religion zunehmend ins Private verdrängt werden – zu sehen etwa am neuen Laizitätsgesetz im Kanton Genf.

 

Ebenfalls für Gesprächsstoff sorgten die Bedeutung des Verstands zur Erklärung der Welt sowie die Freiheit, das Gegenüber im Dialog vom eigenen Glauben überzeugen zu dürfen. Auf die Fortsetzung der Diskussion am 15. März in Fribourg darf man gespannt sein! Die Anmeldung ist auch kurzfristig noch möglich.

Links
Livenet-Talk
Religionstagung «Ist Glaube reine Privatsache?»

«Das biblische Verständnis der Ehe plausibel machen»

6. Februar 2019 by

Die «Ehe für alle» beschäftigt die Schweizer Politik. Eine parlamentarische Initiative zur Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare befindet sich aktuell in der Umsetzung auf Gesetzesebene. Für Wilf Gasser, SEA-Präsident und Ehetherapeut, besteht die Herausforderung aus christlicher Sicht vor allem darin, das biblische Eheverständnis so zu kommunizieren, dass es in der Öffentlichkeit verstanden wird.

 

«Ich gehe davon aus, dass wir in Zukunft die Eheschliessung verstärkt dem Staat überlassen müssen, angesichts dessen, dass die Kirchen nicht mehr hinter dem gesellschaftlichen Ehebegriff stehen können»: Wilf Gasser findet im Interview mit Livenet deutliche Worte, um zu unterstreichen, dass das biblische Verständnis der Ehe sich grundlegend von jenem der heutigen Gesellschaft unterscheidet.

 

Wie soll die Kirche darauf reagieren? Für Wilf Gasser ist es besser investierte Energie, in säkularen Kreisen das biblische Bild der Ehe zu vermitteln – statt die aktuelle Entwicklung zu bekämpfen. Das setzt voraus, «so kommunizieren zu lernen, dass wir verstanden werden»: die Ehe als verbindlicher Bund, der neben gemeinsamem Glück auch die gegenseitige Entwicklung, die Bereitschaft zum Verzicht und den Beistand in schwierigen Zeiten umfasst. Ausserdem fordert Gasser die Kirche zu mehr Kreativität auf, was ihre Rolle im Bereich der Ehe betrifft. Heute beschränke sie sich vorwiegend auf den Akt der Eheschliessung und lasse die Paare danach meist allein.

Link
Interview mit Livenet

Das Genfer Laizitätsgesetz gefährdet die Religionsfreiheit

21. Januar 2019 by

Die Evangelische Allianz Genf (Réseau évangélique de Genève) verzichtet auf eine Abstimmungsempfehlung zum neuen kantonalen Laizitätsgesetz, das am 10. Februar an die Urne kommt. Wie das Réseau évangélique suissse (RES) in einer Medienmitteilung schreibt, begrüsst seine Genfer Sektion zwar einige Elemente des Gesetzes. Andere Regeln sind im Blick auf die Religionsfreiheit hingegen problematisch. Sollte das Gesetz vom Volk bestätigt werden, würde die Genfer Allianz ihren Rekurs vor dem Verfassungsgericht weiterverfolgen.

 

Das Réseau évangélique suissse und seine Genfer Sektion heben verschiedene bemerkenswerte Fortschritte dank des neuen Laizitätsgesetzes hervor. Es anerkennt die Existenz der zahlreichen – zu mehr als einem Viertel evangelischen – Religionsgemeinschaften im Kanton und deren Beitrag für die Gesellschaft. Zudem fördert das Gesetz die Gleichbehandlung aller Religionsgemeinschaften sowie den intensiveren Dialog mit dem Staat und unter den Religionsgemeinschaften selber. Besonders wichtig ist zudem, dass das Gesetz die Freiheit schützt, den eigenen Glauben auf öffentlichem Grund zu teilen. Doch enthält es auch gewisse Prinzipien, welche die Religionsfreiheit der Gläubigen im Kanton Genf einschränken. Beispielsweise dürfen Beamte und Staatsvertreter ihre Religion nicht mehr durch äussere Zeichen zu erkennen geben. Dasselbe gilt für gewählte Vertreter in den kantonalen und kommunalen Legislativen.

 

Die Genfer Allianz hat entschieden, die Verfassungsmässigkeit der möglichen Einschränkungen der Religionsfreiheit überprüfen zu lassen. Ein unabhängiges, vom RES in Auftrag gegebenes Rechtsgutachten bestätigt nun dieses Vorgehen. Das zuständige Genfer Gericht hat das Rekursverfahren jedoch bis nach der Abstimmung aufgeschoben. Sollte das Gesetz vom Genfer Stimmvolk gutgeheissen werden, würde die Allianz ihren Rekurs weiterverfolgen – um auf diesem Weg die Überarbeitung der problematischen Gesetzesbestimmungen zu erwirken.

«Wir müssen über Sexualität sprechen»

18. Januar 2019 by

Das Thema Sexualität ist ein heisses Eisen – das zeigte sich einmal mehr am Mitgliedertreffen des Forums Ehe + Familie: Die zahlreich erschienenen Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft der Schweizerischen Evangelischen Allianz und weitere Interessierte bekamen von der Sexologin Veronika Schmidt anregende Impulse rund um Sexualität, Lust, Körperlichkeit und Beziehung. Ihre Botschaft: Wir müssen in diesen Bereichen sprachfähig werden.

 

«Verbotskultur», «Sprachlosigkeit», «Wissensdefizit», «Körperfeindlichkeit»: Die Sexologin und Paarberaterin Veronika Schmidt sparte am Mitgliedertreffen des Forums Ehe + Familie der Schweizerischen Evangelischen Allianz SEA nicht mit markigen Worten, um ihre Sicht auf den Umgang mit dem Thema Sexualität in christlichen Kreisen darzulegen. «Wenn wir uns an die eigene Jugend erinnern, stellen wir fest, dass uns häufig gar nichts vermittelt wurde – ausser, dass Sex vor der Ehe schlecht ist», so Schmidts Erfahrung. Junge Menschen müssten mehr über Sexualität wissen und darüber zu sprechen lernen, da dies wesentlich zur Entwicklung einer gesunden sexuellen Identität beitrage.

 

Sie fordert ein Umdenken: An die Stelle der vorherrschenden Problem- und Verbotsorientierung muss ein Bewusstsein für das positive Potenzial der Sexualität in der Paarbeziehung, für ein lustvolles Leben sowie eine offene Gesprächskultur treten. Mehrmals unterstrich Schmidt in ihrem Referat die Bedeutung des sexuellen Lernens. «Sexualität hat etwas mit mir zu tun und ist ein lebenslanger Lernprozess.» Wann dieser Lernweg anfängt, war eine der Fragen, die in der anschliessenden Talkrunde mit Veronika Schmidt, Sexualtherapeut und SEA-Präsident Wilf Gasser sowie Sexualpädagoge Matthias Bischofberger kontrovers diskutiert wurden. Beginnt die Entdeckung der Sexualität allein – und auch mittels Selbstbefriedigung – oder zu zweit in der Beziehung, vor oder erst nach der Eheschliessung?

 

Susanna Aerne aus dem Leitungsteam des Forums Ehe + Familie fasste für die darin vereinigten Organisationen und Fachpersonen abschliessend pointiert zusammen: «Wir sollten bereit sein, uns mutig den Fragen der Jugendlichen zu stellen und sie dort abzuholen, wo sie stehen.»

5’800 junge Christen vereint um den Tisch des Herrn

8. Januar 2019 by

5800 junge Menschen haben am PraiseCamp18 gemeinsam sechs Tage zum Thema «PRAY – Wie im Himmel so auf Erden» verbracht. Die SEA Jugendallianz und die anderen Veranstalter bezeichnen das Camp als vollen Erfolg und gehen von einer erneuten Durchführung in zwei Jahren aus.

 

Ein schlichtes Kreuz steht in der Mitte der knapp 6000 jungen Menschen. Brot und Traubensaft werden weitergereicht. Es ist ruhig. Menschen beten miteinander. Am Abend des 30. Dezember feierten alle gemeinsam das Abendmahl. Für Andi Bachmann-Roth, den SEA-Jugendbeauftragten, war dies der bewegendste Moment des PraiseCamps. «Wenn wir einander am Tisch von Jesus begegnen, ist es nicht mehr wichtig, aus welcher Kirche du kommst», sagt er. Gerade wegen der gelebten Einheit engagiert sich die SEA für das PraiseCamp. Neben Andi Bachmann-Roth, der im Leitungsteam mitwirkte, waren auch der SEA-Generalsekretär Matthias Spiess (Leitertrack) und die Jugendmitarbeiterin Mirjam Braunschweiler (App) involviert. Besonders beeindruckt sind sie von der friedlichen Stimmung und der Ordnung im Camp. Wo so viele junge Menschen beisammen sind, kommt es normalerweise zu Konflikten und Abfallbergen. Beides suchte man im PraiseCamp vergeblich. Ein eindrückliches Zeichen für die transformierende Kraft des christlichen Glaubens.

 

Gemäss Daniel Stähli, dem PraiseCamp-Medienverantwortlichen, bestätigen die Feedbacks diverser Teilnehmender und Mitarbeitender die positive Bilanz der Veranstalter. «Ich war das erste Mal am PraiseCamp und fand es super toll! Ich wurde tief berührt und bin in meiner Beziehung zu Gott enorm weitergekommen», berichtet Jasmin (19) aus Wil. Judith Schweizer, Mitgestalterin der neun als Ruhe- und Rückzugsorte gestalteten Gebetsräume, sagt: «Viele junge Menschen haben sich in den so genannten Rooms vom morgens früh bis kurz vor Mitternacht zum Gebet oder zum Bibellesen zurückgezogen. Besonders schön war, dass sie bei Bedarf auch gleich vor Ort von Seelsorge-Angeboten Gebrauch machen konnten.»

 

Mehrfach nachhaltige Wirkung
Stähli schreibt weiter, dass der unter dem Motto «ActNow» (Handle jetzt!) laufende Secondhand-Shop, in dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gebrauchte Kleider abgeben konnten, sich einer grossen Beliebtheit erfreute. Insgesamt konnten über den Verkauf der Kleider und andere ActNow-Initiativen am Camp rund CHF 90’000.- für 13 soziale und karitative Projekte im In- und Ausland gesammelt werden. Neben dem sozialen Aspekt legten die Organisatoren auch grossen Wert auf die ökologische Nachhaltigkeit. So reisten die meisten Teilnehmenden mit Extrazügen oder in Cars an und ein Recycling-Konzept sorgte für die grösstmögliche Reduktion nicht wiederverwertbarer Abfälle.

 

Ein besonderes Augenmerk legten die Veranstalter bei dieser Durchführung schliesslich auf die inhaltliche Nachhaltigkeit. Der Camp-Hauptverantwortliche Peter Reusser dazu: «Mein grösster Wunsch ist, dass die Teilnehmer in ihrem Alltag in jeder Lebenslage im Kontakt mit Gott – im Gebet – unterwegs sind.» Dies soll dank der über 300 lokalen Gruppen, in denen die jungen Menschen am PraiseCamp teilgenommen haben, in den lokalen Kirchgemeinden geschehen. Sie werden dabei durch die offizielle Camp-App unterstützt, die ihnen 14 Impulse für die individuelle Nacharbeit anbietet.

 

Gebetsbewegung junger Schweizer Christen gestartet
Reusser zu einem weiteren Ziel der Nacharbeit: «Es soll eine lebendige Gebetsbewegung unter jungen Menschen entstehen, die sichtbare Auswirkungen in ihren Familien, ihren Schulklassen, ihren Kirchgemeinden und darüber hinaus hat.» Dafür wurde am PraiseCamp die Gebetsinitiative «PRAY19» lanciert, die von der Jugendallianz mitgetragen wird und beabsichtigt, dass 2019 schweizweit das ganze Jahr nonstop Menschen beten. Nach den zahlreichen Einschreibungen während des Camps kann bereits jetzt davon ausgegangen werden, dass dieses Ziel erreicht werden wird.

 

Breite Trägerschaft
Das PraiseCamp wurde wie in den vergangenen Jahren von den vier Organisationen Bibellesebund, Campus für Christus, King’s Kids und SEA Jugendallianz veranstaltet. Eine breite Trägerschaft mit über 40 Organisationen aus ganz unterschiedlichen kirchlichen Hintergründen stand hinter dem Anlass.

Weitere Informationen zum PraiseCamp

Medienmitteilungen

Video

Die SEA trauert um ihren ehemaligen Präsidenten

3. Januar 2019 by

Kurt Spiess, früherer Präsident der Schweizerischen Evangelischen Allianz SEA, verstarb am 25. Dezember 2018 in St. Gallen nach einem längeren Krebsleiden. «Er kann jetzt sehen und erleben, was er glaubte», schreibt die Familie in der Todesanzeige. Am 4. Januar 2019 um 14.30 Uhr wird eine Gedenkfeier in der Stami St. Gallen stattfinden.

 

Kurt Spiess übernahm 2001 das Amt des Präsidenten in einer schwierigen Zeit. Die SEA war in einer grossen Finanz- und Vertrauenskrise. Zusammen mit dem Vorstand und dem damals neuen Zentralsekretär Hansjörg Leutwyler brachte Kurt Spiess die SEA wieder auf einen guten Kurs. Nach drei Jahren waren die Schulden beglichen und die Zusammenarbeit mit den Mitgliedern konnte auf ein neues Fundament gestellt werden. 2004 gab Kurt Spiess sein Amt in neue Hände.

 

Wilf Gasser, der aktuelle SEA Präsident, ist heute noch dankbar: «Ich lernte Kurt Spiess in einer Zeit kennen, als Etiketten wie charismatisch, anti-charismatisch, evangelikal, pfingstlich etc. noch gerne benutzt und leicht verteilt wurden. Kurt war damals für mich DER Brückenbauer par excellence. Allianz war für ihn nicht in erster Linie eine Organisation, sondern ein Lebensstil. Seine Weitherzigkeit und die damit verbundene Freiheit haben viele von uns geprägt. Danke Kurt!»

 

Mitten in seiner Krankheitszeit teilte Kurt Spiess am 13. März 2018 sein Anliegen und Herz in einem Porträt auf Radio Life Channel und am 30. Juni 2018 war er noch Gast im «Fenster zum Sonntag».

 

 

Nachfolgend eine Würdigung von Hanspeter Nüesch, ehemaliger Leiter von Campus für Christus:

 

Pionier und Brückenbauer: In Memoriam Kurt Spiess

Ich schaue mit grosser Dankbarkeit auf das Leben von Kurt Spiess zurück, mit dem mich schon seit früher Kindheit vieles verband. «Das ist der beste Puncher (Ersteller von Lochkarten zur Herstellung von Stickereien), den wir je hatten.» Dieses Kompliment über Kurt Spiess beeindruckte mich damals als Primarschüler sehr. Vom Hof unseres Hauses aus, wo ich im dritten Stock wohnte, schaute ich ihm zu, wie er im Parterre wunderschöne Motive erstellte – schon damals zeigte sich seine kreative Ader – und immer ein gutes Wort für uns Kinder hatte. Da mein Vater gleichzeitig auch von seiner persönlichen Sekretärin Esther schwärmte, war es vorauszusehen, dass Kurt und Esther bald auch voneinander schwärmten und heirateten.

 

Mein erster tiefgreifender Kontakt hatte ich mit Kurt während meiner Zeit als Student an der HSG in St. Gallen. Er war damals Pastor der dortigen Freien Evangelischen Gemeinde. Zusammen mit dem Leiter der Stadtmission, Walter Gschwandner, trafen wir uns zu dritt jeden Mittwochnachmittag, um auf den Knien für die Schweiz im Gebet einzustehen. In dieser Zeit lernte ich Kurt als Beter mit einem grossen missionarischen Herzen kennen. Wir diskutierten auch offen über heisse Themen wie den Stellenwert der Geistesgaben im persönlichen Leben und Dienst. Seit dieser Zeit war Kurt für mich der Inbegriff eines progressiven Menschen, der aufrichtig nach Wegen suchte, um Gott und den Menschen wirkungsvoller dienen zu können. Er war dankbar für seine pietistische Herkunft und hielt ihr bis zum Lebensende die Treue. Gleichzeitig wollte er sich allein an dem ausrichten, was das Wort Gottes sagte und wie er sich vom Heiligen Geist geführt wusste. Das bereitete ihm und seinem freikirchlichen Umfeld dann und wann auch manche Schwierigkeiten. Als Student war ich dankbar für diesen Progressiven in konservativem Gewand, der für mich immer mehr zu einem Vorbild als Pionier und Brückenbauer zwischen den Fronten wurde.

 

Mutig stand Kurt dafür ein, wenn er etwas gut fand, auch wenn es nicht dem damaligen evangelikalen Mainstream entsprach. So unterstützte er mich einmal mutig an einer Medienkonferenz einer Explo, als ein deutscher Bruder mich heftig kritisierte über die kirchliche Breite der Referenten. Wie dankbar war ich damals für Kurts Rückendeckung! Dieses mutige Einstehen für die Geschwister, auch wenn diese als «extreme Charismatiker» abgestempelt wurden, war sicher der Grund, warum Gott Kurt immer wieder als Brückenbauer und Vernetzer im Leibe Christi gebrauchen konnte, so als Präsident von Credo 91 und dem damit verbundenen Christustag und schliesslich als Präsident der Schweizerischen Evangelischen Allianz. Ich habe wenige christliche Leiter kennengelernt, bei denen ein tiefes missionarisches Anliegen (Beispiel: Lancierung der «Migros-Bibel») mit einer solchen Demut und mit einem solchen Bewusstsein der eigenen Schwächen und Ergänzungsbedürftigkeit gekoppelt war. Kurt war jemand, der Fehler eingestehen konnte und um Vergebung bat, wenn er es für angebracht hielt. Kurt ist für mich ein leuchtendes Beispiel, was Gott aus einer Person machen kann, die sich ihm zur Verfügung stellt und ein Leben lang in Gottes Schule verbleibt.

 

Und noch etwas verband mich mit Kurt: seine Liebe zu den Bergen und den Schönheiten der Natur. Voll Begeisterung konnte er mir die letzten gefundenen Wurzeln zeigen und einen zufällig gefundenen kleinen Bergkristall, auch wenn dieser mir als Hobbystrahler nur ein mildes Lächeln entlockte. Kurt war ein bodenständiger Mensch, der sich auch an Kleinigkeiten des Alltags freuen konnte.

 

«Danke Kurt für Deine Freundschaft, Deine Leidenschaft und Dein Vorbild. Ich und mit mir Unzählige werden Dich vermissen. Gott hat Dich wesentlich gebraucht, um den Leib Christi in unserem Land zusammenzubringen, weil Jesus Christus und das Wort Gottes immer Deine Mitte bildeten.»

Sieben Helferlein für eine Gebetsaktion

21. Dezember 2018 by

Die Allianzgebetswoche vom 13. bis 20. Januar 2019 ist Anlass für zahlreiche Gebetsaktionen in vielen Allianzsektionen. Das SEA-Team möchte seinen Teil dazu beitragen, dass die Gebetswoche überall im Land zu einem Gewinn und zur «Hoffnig für d’Schwiiz» wird. Wir unterstützen Sie gerne ganz handfest mit unserer Arbeitskraft und bieten mit ca. sieben Personen an einem Sektionsanlass am 20. Januar 2019 praktische Hilfe an. Sei dies mit Begrüssungsdienst, Essen servieren, aufräumen – oder was konkret dient.

 

Senden Sie uns bis am 7. Januar 2019 ein E-Mail mit Ort, Art des Anlasses und den gewünschten Einsatzgebieten an info@each.ch. Wir werden Ihnen schnellstmöglich Bescheid geben, ob wir zu Ihnen kommen.

 

Daneben können weiterhin das Gebetsheft, Powerpoint- und Flyer-Vorlagen für die Bewerbung der Anlässe im Rahmen der Allianzgebetswoche unter www.allianzgebetswoche.ch bestellt bzw. heruntergeladen werden. Ebenfalls steht dort ein kostenloser Veranstaltungskalender zur Verfügung, um auf Gebetsaktionen aufmerksam zu machen.

Webseite
www.allianzgebetswoche.ch

Coaching-Angebot für Begleitpersonen von Migranten

21. Dezember 2018 by

Begleiten Sie ehrenamtlich Migranten in ihren konkreten Alltagsbedürfnissen – oder kennen Sie Menschen, die dies tun? Für sie bieten die SEA und die Beratungsstelle für Integrations- und Religionsfragen (BIR) der Arbeitsgemeinschaft Religionsfreiheit neu ein Coaching in Gruppen an. Es dient dazu, gemeinsam Herausforderungen zu reflektieren, aber auch Fragen zu klären, sich mit Fachpersonen zu vernetzen sowie mit den rechtlichen Möglichkeiten im Asylwesen auseinanderzusetzen. Dadurch werden die Begleitpersonen in ihrer Arbeit gestärkt und befähigt, langfristig mit Menschen unterwegs zu sein, die in der Schweiz Zuflucht suchen müssen.

 

Melden Sie sich direkt bei der Beratungsstelle (bir@each.ch), wenn Sie Interesse an einer Teilnahme haben.

Download PDF
Bericht Pilotprojekt

 

Webseite
www.bir-each.ch

Weg frei für die «Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz»

18. Dezember 2018 by

Die Reformierten wollen auf nationaler Ebene nicht nur zusammenarbeiten, sondern miteinander Kirche sein. Die Abgeordneten des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes SEK haben in Bern die von ihnen erarbeitete neue Verfassung in der Schlussabstimmung gutgeheissen.

 

Am 1. Januar 2020 wird aus dem Kirchenbund die «Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz» (EKS), eine nationale Kirchengemeinschaft. Diese vertritt die Mitgliedkirchen gegen aussen; sie hat den Auftrag, das Evangelium von Jesus Christus durch Wort und Sakrament, Diakonie und Seelsorge, Erziehung und Bildung zu verkündigen, wie der SEK in einer Medienmitteilung schreibt.

 

Die EKS bekennt in der Präambel der Verfassung den dreieinigen Gott. Sie «teilt mit der ganzen Christenheit den Glauben, wie er in den altkirchlichen Glaubensbekenntnissen formuliert ist». Der Zusammenschluss der 24 reformierten Kantonalkirchen, der Evangelisch-methodistischen Kirche und der Église Évangélique Libre de Genève erhält eine dreigliedrige Leitung. Die Abgeordnetenversammlung wird in eine nationale Synode mit stärkerer Vertretung der grossen Kirchen umgewandelt. Mit ihr haben der siebenköpfige Rat und der Präsident geistliche Impulse zu geben.

 

Die Schweizerische Evangelische Allianz SEA freut sich über den mutigen Schritt zur nationalen Kirchengemeinschaft. Sie wünscht Gottes Weisheit und Segen bei der Umsetzung der Verfassung.

 

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie auf der Website des Landeskirchen-Forums.

Magazin INSIST zu «Arbeit» jetzt online lesen

12. Dezember 2018 by

Im Herbst sind die Würfel gefallen: Die Schweizerische Evangelische Allianz SEA hat damals entschieden, das Magazin INSIST nach der Pensionierung des langjährigen Chefredaktors zu übernehmen und mindestens für zwei weitere Jahre jeweils vier Ausgaben herauszugeben. Mit der soeben erschienenen letzten Ausgabe des laufenden Jahres endet die Übergangsphase, in welcher der bisherige und der neue Herausgeber das Magazin INSIST gemeinsam publiziert haben. Ab 2019 zeichnet die SEA alleine dafür verantwortlich. Sie hält am bewährten Konzept fest, jeweils ein Thema anhand der Expertise verschiedener Fachautoren aus ganzheitlicher christlicher Perspektive und interdisziplinär zu beleuchten. Daran ändern auch die angedachten, geringfügigen Neuerungen im Auftritt nichts.

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