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News

Plötzlich waren die Brüder verschwunden

3. Juli 2024 by

In einer Serie der Schweizerischen Evangelischen Allianz zum diesjährigen Flüchtlingssonntag berichten Konvertiten, die mittlerweile in der Schweiz leben, von ihrem Leben. Den Anfang macht Aida aus dem Iran.

 

Mein Name ist Aida. Ich bin im südlichen Iran aufgewachsen. Meine Familie war nicht sehr religiös. Ich habe zwei ältere Brüder. Der eine, Amir, hatte grosse Probleme und rutschte in die Drogen- und Alkoholsucht ab. Er hatte aber einen christlichen Freund, der ihm immer wieder vom Glauben an Jesus Christus erzählte. Durch diesen Freund entschied sich mein Bruder für ein Leben mit Jesus Christus und wurde frei von Drogen und Alkohol. Mein Bruder erzählte uns von einem liebenden Gott, der immer da ist und dir zuhört. Er sagte auch, dass man im Namen Jesus beten kann.

 

Mein Vater starb, als ich 16 Jahre alt war. Ich war sehr enttäuscht von Gott und glaubte seither nicht mehr daran, dass es irgendeinen guten Gott gibt – ich ging ohne Glauben durchs Leben. Aus dem Grund konnte ich das, was mein Bruder uns erzählte, nicht glauben.

 

Antwort auf ein verzweifeltes Gebet

Ein Erlebnis veränderte diese Haltung radikal: Mein zweiter Bruder wurde auch Christ. Er und Amir evangelisierten auf der Strasse und wurden darum festgenommen. Wir als Familie wussten über zwei Wochen nicht, wo sie sind und wie es ihnen geht. In der Verzweiflung erinnerte ich mich daran, was mein Bruder gesagt hat: «Bete im Namen Jesus!» Genau das tat ich an dem Tag zum ersten Mal. Tags darauf wurden meine Brüder freigelassen und kamen nach Hause zurück. Aufgrund dessen entschied ich mich für ein Leben mit Jesus Christus – er hat mir in meiner Hoffnungslosigkeit neue Hoffnung gegeben.

 

Flucht

Meine Mutter und meine Schwester wurden auch Christen. Die erweiterte Familie, unsere Onkel und Tanten konnten dies nicht verstehen. Auch viele Freunde distanzierten sich von uns, weil wir an Jesus glauben. Meine Brüder evangelisierten mutig weiter und führten viele Menschen zu Jesus – sehr zum Ärger der Regierung. Die Situation verschärfte sich so weit, dass wir uns dazu entschieden zu fliehen. Glücklicherweise konnten wir mit dem Flugzeug gehen, so flogen wir vom Iran in die Schweiz. Wir fanden eine Gemeinde, in der wir uns wohlfühlen und aufgenommen wurden. Wir können frei und ohne Angst Gott anbeten und ihn loben.

Für die steuerliche Gleichbehandlung von religiösen Vereinen

14. Juni 2024 by

Können Spenden an religiöse Vereine, also beispielsweise Kirchen ohne staatliche Anerkennung oder christliche Werke, von den Steuern abgezogen werden? Diese Frage klar zu beantworten, ist schwierig. Je nach Wohnkanton und je nachdem, was dieser unter kultischen und gemeinnützigen Aktivitäten eines Vereins versteht, ist die Abzugsfähigkeit von Spenden unterschiedlich. Deshalb fordert Nationalrat und SEA-Vorstandsmitglied Marc Jost gemeinsam mit weiteren Parlamentariern vom Bundesrat eine Klärung.

 

Mit dem Postulat «Abzugsfähigkeit von Spenden an Vereine mit gemischten Zwecken» fordert Marc Jost konkret, die verschiedenen kantonalen Praktiken bezüglich der Abzugsfähigkeit von Spenden an Vereine mit gemischter Zwecksetzung (teils gemeinnützige, teils kultische Zwecke) darzulegen. Zudem soll der Bundesrat dies dem Umgang mit Spenden an die Landeskirchen sowie der Handhabung in anderen europäischen Ländern gegenüberstellen.

 

Hintergrund ist die Benachteiligung des Status «Kultus» gegenüber der «Gemeinnützigkeit» oder gegenüber öffentlich-rechtlichen Religionsgemeinschaften. Dies widerspricht der Gleichbehandlung und ist eine Benachteiligung der nicht anerkannten Religionsgemeinschaften und religiösen Vereine, zum Beispiel evangelische Freikirchen sowie Hilfs- und Sozialwerke oder Jugendorganisationen. So wird es für Spenderinnen und Spender solcher Gemeinschaften und Organisationen je nach Kanton immer schwieriger, ihre Zuwendungen von den Steuern abzuziehen. Auch Mitgliedern der SEA wurde in der Vergangenheit die Steuerabzugsfähigkeit schon abgesprochen. Dies ist umso stossender, als diese Gemeinschaften und Organisationen ein hohes gesellschaftliches Engagement erbringen und damit den Staat im Sozialbereich stark entlasten.

Ist Gebet eine Option oder eine Ressource?

8. Mai 2024 by

«Werden wir zu den Menschen, die Gott will. Suchen wir ihn täglich, damit wir Jünger auf Mission sein können?» Dr. Florence Muindi ermutigte in ihrem Vortrag an der Delegiertenversammlung der SEA wieder neu auf den persönlichen Ruf Gottes zu antworten. Denn Erneuerung des Ökosystemes des Evangeliums muss bei uns beginnen.

 

Dr. Florence Muindi lebt in Kenia und ist Gründerin und Präsidentin von «life in abundance International», einer der grössten Missionsorganisationen des Kontinents. Sie hat eine inspirierende Arbeit aufgebaut, in welcher lokale Ökosysteme von Christen, Kirchen und Werken in vielen Ländern eine transformierende Rolle spielen.

 

Untergrundkirchen ohne Verfolgung

«Was ist falsch mit der Kirche und den Ökosystemen in der Schweiz?» Florence Muindi ging der Antwort auf diese Frage Schritt für Schritt auf die Spur. «Am Sonntag war ich mit meinem Mann zu Besuch in einer Kirche in Bern und durfte zur Gemeinde sprechen. Ich sprach über Matthäus, Kapitel 16, Verse 24-27.» In dem Bibeltext fordert Jesus seine Jüngern auf, das Kreuz auf sich zu nehmen, sich selbst zu verleugnen und ihm nachzufolgen. Die Begegnungen im Anschluss an den Gottesdienst wurden für Florence zum Sinnbild für die Situation in der Schweiz. Da war eine 70-jährige Frau die realisierte, dass sie den Ruf Gottes verpasst hatte. Ähnlich ein junger Ingenieur. «Als wir die Kirche verliessen, trafen wir auf ein Ehepaar, die sagten zu uns: ‘Das Problem der Schweizer Kirchen besteht darin, dass sie Untergrundkirchen ohne Verfolgung sind.’ Und so ermutigte Florence die Anwesenden, dem Ruf Gottes zu folgen und eine Kirche zu werden, die an der Oberfläche lebt und Salz und Licht ist.

 

30-jährige Prophezeiung erfüllt

Florence Muindi berichtete, wie Gottes Ruf an sie persönlich erging: «1994, vor 30 Jahren war ich hier in Zürich und erhielt in einem Gottesdienst eine Prophezeiung. Ihre Ausbildung für den interkulturellen Dienst sei nun abgeschlossen und sie solle zurück nach Afrika gehen. Aber er werde eine Zeit kommen, in der sie wieder in dieses Land zurückkehren werde, weil Gott eine Aufgabe für sie habe.» Und so war für Florence der Moment der Delegiertenversammlung der Ort, wo sich eine 30-järhige Prophezeiung erfüllt. «Ich weiss, dass es Hoffnung gibt, denn Gott hat mich nach all den Jahren hier nach Zürich zurückgebracht, damit ich ein Zeugnis davon geben kann, was es bedeutet, Gott nachzufolgen.»

 

Unsere Mission

Florence sprach sehr ermutigend, aber forderte auch heraus: «Predigen wir das Wort so, wie es ist, oder haben wir es verwässert, damit es für die Zuhörer bequem wird? Ist das Gebet eine Option, oder so wichtig, dass wir nicht darauf verzichten können?» Voll Leidenschaft sprach sie der Allianz-Familie zu: «Ich glaube, wenn die Kirche in der Schweiz eine ganzheitliche Mission aufnimmt, um dort zu dienen, wo Christus benötigt wird, wird es eine Erweckung geben, weil die Kirche relevant, Salz und Licht werden wird.»

 

Was der Norden vom Süden lernen kann

Zum Schluss forderte Florence Muindi auf, dass wir mit Gottes Hilfe eifrig vorwärts gehen für sein Reich. «Gottes Zusagen werden sich erfüllen, damit die Kirche in der Schweiz, in Europa und im globalen Norden wiederbelebt werden. Ich weiss, dass der Eifer des Herrn dies bewirken wird. Sind sie bereit, mit Gott zusammenzuarbeiten? Möge die Antwort lauten: ‘Ja Herr, hier bin ich!’»

 

Rückblick aufs 2023

Neben dem Impuls von Florence und den Begegnungen beim Mittagessen prägte auch der formelle Teil der Geschäftssitzung die Delegiertenversammlung. Das SEA-Teams gab persönliche Einblick in das 2023. So erzählte beispielsweise Jaël Binggeli, unsere Jugendbeauftragte, wie am Newleaders-Kongress, an dem viele Leitende in ihrer eigenen Glaubens- und Teamentwicklung gestärkt werden konnten. Daniela Baumann berichtete, wie 2023 die Hope-Partnerschaft mit Livenet besiegelt werden konnte und Egzon Shala erzählte, wie mit der Videoserie «same but different» neue Dynamik ausgelöst werden konnte.

 

Das finanzielle Ergebnis der Jahresrechnung 2023 fiel negativ aus. Co-Generalsekretärin Viviane Krucker-Baud und Susi Fankhauser präsentierten verschiedene Massnahmen, wie die SEA im Jahr 2024 ihr Organisationskapital erhöhen will. Eine der Massnahmen wurde bereits umgesetzt, indem bei der Arbeitsgemeinschaft interkulturell und dem Landeskirchen-Forum einige Stellenprozente reduziert wurden. Zudem werden die erhöhten Mitgliederbeiträge zu einer Entlastung führen.

Protokoll der Geschäftssitzung

Die nächste Delegiertenversammlung findet am Freitag, 16. Mai 2025 statt.

«Allianz ist zuerst Beziehung»

17. April 2024 by

Die drei neuen Bieler Allianzleiter Andreas Steingruber, Timothée Zürcher und Matthias Zaugg (v.l.n.r.) erhielten kürzlich Besuch von Andi Bachmann-Roth, der seitens SEA die lokalen Sektionen betreut.

«Gemeinsam Ökosysteme des Evangeliums gestalten» ist das Jahresmotto 2024 der Schweizerischen Evangelischen Allianz SEA. Ökosysteme des Evangeliums? – Der vom US-Theologen Timothy Keller geprägte Begriff steht für etwas, das im Netzwerk der Allianz schon lange und in unterschiedlichen Ausprägungen gelebt wird: Christinnen und Christen, Kirchen und Werke pflegen ein herzliches Für- und Miteinander und wirken im lebendigen Austausch und in gegenseitiger Ergänzung heilsam in die Gesellschaft hinein. So zum Beispiel in Biel, wo ein Leitungstrio das Ruder der Allianzsektion übernommen hat.

 

Einmal pro Jahr findet mitten in der Stadt Biel der «Day for Family» statt – ein Highlight nicht nur für Familien und Kinder, sondern auch ein Projekt mit Leuchtkraft für die dortige Allianzsektion. Ebenso zum bewährten Programm gehören zweimal jährliche Elternabende zu jeweils aktuellen Themen. Das sind für Matthias Zaugg beste Beispiele dafür, was für einzelne Kirchen nicht möglich wäre, aber durch die Zusammenarbeit etwas bewegt in der Region. Der neue Co-Leiter der Evangelischen Allianz Biel und Umgebung hält dieses Miteinander dort für besonders wichtig, wo eine öffentliche Wirkung erzielt werden soll. «Wir haben drei Gründe definiert, weshalb die Zusammenarbeit einen Mehrwert bringt, quasi die drei grossen Stärken als Allianz: die Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit, das gemeinsame Feiern und die gegenseitige Ergänzung.»

 

Bekanntheit steigern

Apropos öffentliche Wahrnehmung: Die sieht Matthias Zaugg eher kritisch, wie er selbst sagt: «Wir sind als Christen in Biel nicht sehr bekannt, auch nicht bei den Medien.» Die Öffentlichkeitsarbeit sei eines der Themen, denen er besondere Aufmerksamkeit schenken möchte. «Es ist unser Wunsch, als verlässlicher Partner und für unseren Einsatz für die Gesellschaft wahrgenommen zu werden.»

 

Vorerst steht aber die Beziehungspflege im Vordergrund. Das freundschaftliche Miteinander hat für die drei Leiter hohe Priorität. Deshalb treffen sie sich monatlich, um gemeinsam zu essen, auszutauschen und die Zukunft zu planen. «Die Allianzarbeit soll keine Last sein, kein Muss, sondern sie soll Freude machen und bereichern.» Alle drei sind in ihren Kirchen mit Leitungsaufgaben gut ausgelastet. Das ist mit ein Grund, weshalb sie derzeit keine neuen Projekte initiieren. In den Worten von Matthias Zaugg: «Allianz ist zuerst Beziehung, dann erst kommen Aktivitäten.»

 

Nähe öffnet Türen

In dieser Umbruchphase hilft es, dass die Allianz in Biel über ein solides Fundament verfügt und Projekte häufig von der Basis angestossen werden. Sie seien mit einer grossen Konstanz gut und wertschätzend miteinander unterwegs und es gebe viele Freundschaften, sagt Matthias Zaugg, der nicht erst seit dem Leitungswechsel Anfang Jahr prägend dabei ist. Den Schlüssel sieht er in Menschen, die sich auf das kirchenübergreifende Miteinander einlassen. «Wenn man persönlich ins Gespräch kommt und sich näher kennenlernt, sieht man vermehrt das Verbindende und das Potenzial des ‹gemeinsam besser› – selbst da, wo man zuvor aus der Distanz zurückhaltend war.»

 

Als grosse Sektion mit gegen 30 Mitgliedern scheint es Matthias Zaugg wichtig, möglichst viel Freiheit zu lassen. «Wir haben nicht die Erwartung, dass alle überall mitmachen und in allem einer Meinung sind.»

Mehr zum Bieler Ökosystem

Im Video gibt der Hauptleiter der Jugendallianz Biel, Yan Flückiger, Einblicke in seine Vision, die Zusammenarbeit mit der Allianzsektion und den Umgang mit der Zweisprachigkeit.

 

 

Video auf Youtube

«Ich kenne sie nicht – Jesus kennt sie»

15. April 2024 by

Bild: SRF/Gian Vaitl

Anfang 2024 startete Regula Knecht-Rüst als Radiopredigerin bei SRF. Seither sind zwei Predigten von ihr ausgestrahlt worden. Sie können jederzeit unter radiopredigt.ch nachgehört werden. Die Schweizerische Evangelische Allianz SEA ist zusammen mit der SRF-Religionsredaktion verantwortlich für die Suche und Begleitung freikirchlicher Radiopredigerinnen bzw. -prediger und freut sich über das Engagement von Regula. Sie erzählt von ihren ersten Erfahrungen in dieser Aufgabe:

 

Anfang 2024 öffnete sich für mich eine Tür: Ich wurde bei SRF zur Radiopredigerin für die kommenden zwei Jahre gewählt. Diese Rolle ehrt mich und gleichzeitig schüchtert sie auch ein. Was hilft, ist die richtige Perspektive einzunehmen: Es geht nicht um mich. Es geht darum, die Botschaft von Jesus zu erzählen. Mit diesem Bewusstsein im Herz setzte ich mich an die ersten Vorbereitungen Anfang Jahr.

 

Unterdessen sind bereits zwei Aufnahmen gemacht und gesendet worden. Ich stelle fest: Die Vorbereitungen sind Knochenarbeit und ein Ringen um Worte. Ich bin getrieben vom Wunsch, dass die Worte nicht hohl und leer klingen oder schlicht nur Lärm verursachen bei der Hörerschaft, so wie «ein dröhnender Gong oder eine lärmende Trommel» (1.Korinther 13,1). Ich möchte, dass sie Zugang finden zur Lebensrealität der Hörerinnen und Hörer. Dass auch diejenigen, welche nichts mit Jesus am Hut haben und ihn nicht kennen, diese Worte als Melodie hören; als ihr persönliches Lieblingslied, anstelle des Lärms dieser Welt.

 

Im Vorfeld male ich mir aus, wie es sein wird, in ein Mikrofon zu sprechen und kein Bild davon zu haben, wer zuhört. Zu zweit stehen wir im Aufnahmestudio. Eine intime Situation. Wer hat das Radio gezielt oder zufällig in diesem Moment eingeschaltet? Ich weiss, es sind viele. Ich kennen sie nicht – Jesus kennt sie.

 

Ich möchte diese Gelegenheit, dieses geöffnete Fenster nicht vorbeiziehen lassen mit einer lauen Botschaft, sondern von dieser lebensverändernden Kraft erzählen, welche im Namen Jesus steckt. Es geht mir nicht darum, Theologie weiterzugeben, die in einem dicken Buch versteckt ist und von Profis entschlüsselt werden muss. Ich möchte Geschichten teilen von Jesus, der in meinem Leben schon so viel gewirkt hat. Jesus, der vor der Türe steht und anklopft mit dem Ziel, in unsere Leben einzutreten und Gemeinschaft zu haben:

 

Siehe, ich stehe an der Tür und klopfe an; wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, zu dem werde ich hineingehen und mit ihm essen und er mit mir. (Offenbarung 3,20)

 

Es erschüttert mich, dass sich diese Worte aus dem Buch der Offenbarung an eine Gemeinschaft von Christen richtet. Sie gelten nicht nur den Menschen dieser Welt, welche ohne Jesus leben.

 

Mein Gebet ist, dass die Zuhörerschaft – ob christlich sozialisiert oder von der säkularisierten Welt abgelenkt – das Klopfen hört und die Türe öffnet. Jesus verändert auch heute noch Leben!

 

 

Autorin: Regula Knecht-Rüst

Hoffnung auf einen Blick

11. April 2024 by

Daniela Baumann und Florian Wüthrich teilen die Hope-Chefredaktion und haben sich einigen Fragen zum Projekt und zur Blick-Beilage gestellt. (Bild: Livenet)

Am Pfingstsamstag, 18. Mai 2024, wird die von Livenet und der Schweizerischen Evangelischen Allianz SEA produzierte Verteilzeitung Hope der Tageszeitung Blick beiliegen: Hoffnung für 100’000 Haushalte!

 

Hoffnung auf einen Blick! Oder besser gesagt: «Hoffnung in einem Blick!» Das ist die nächste Hope-Zeitung mit einer Auflage von 100’000 Exemplaren, die am Pfingstsamstag Blick-Abonnentinnen und -Abonnenten zugestellt wird. Seit bald einem Jahr arbeiten Livenet und die Schweizerische Evangelische Allianz SEA für das Hope-Projekt zusammen. Es entstand 2023 aus den Zeitungen Jesus.ch-Print (Livenet) und Viertelstunde für den Glauben (SEA).

 

Über zwei Millionen Hope-Zeitungen

Die erste Hope-Zeitung erschien an Ostern 2018 in der Pilotregion Emmental, der Heimat von Initiator und Livenet-Geschäftsführer Florian Wüthrich. Zwischenzeitlich wurden schweizweit über zwei Millionen Zeitungen verteilt. Mit den Hope-Zeitungen unterstützen Livenet und die SEA gleichzeitig Christen und lokale Gemeinden in ihrem Auftrag, Hoffnungsträger für die Gesellschaft zu sein. Hope erscheint mehrmals pro Jahr alternierend mit nationalem und regionalem Bezug. Menschen wie du und ich nehmen Stellung zum Thema «Hoffnung» und erzählen ihre persönlichen Geschichten, ebenso bekannte Köpfe aus Politik, Sport und Gesellschaft.

 

Hope Schweiz im Fussballtrikot

Die neueste Hope Schweiz wartet mit einem EM-Special auf und ist gespickt mit glasklaren Quotes von Fussballstars wie Ruben Vargas oder Kevin-Prince Boateng, dazu eine Kolumne von Fussball-Bibel-Autor David Kadel. Als Fussballfan von Kindsbeinen an outet sich auch der abtretende TV-Moderator Ruedi Josuran. Im Interview blickt er zurück und nach vorn. Ein Highlight der Zeitung ist das Gespräch mit Bundesrat Guy Parmelin. Der Waadtländer verrät, worüber er sich neben dem Politgeschehen den Kopf zerbricht – und dabei sogar entspannt! Die biblische Botschaft kommt in dieser Ausgabe innovativ daher. Exklusiv für Hope tischt Spoken-Word-Künstler Stefan «Sent» Fischer sie frisch-fröhlich als Schweizerreise auf.

 

 

Wie kam es zur Idee, die Hope-Zeitung dem Blick beizulegen und weshalb gerade der Blick?

Daniela Baumann: Als SEA haben wir in der Vergangenheit schon mehrfach die Vorgänger-Zeitung von Hope – die Viertelstunde für den Glauben – dem Blick beilegen können. Da besteht eine etablierte Zusammenarbeit und wir erachten dies als einzigartige Chance. So lag der Gedanke nahe, diese Option auch für Hope wieder zu prüfen. Und Livenet hatte nichts dagegen.

Florian Wüthrich: Für uns war klar, dass wir diese Gelegenheit nutzen möchten, wenn die Tür auch für die neue Herausgeberschaft und den neuen Titel offensteht. Wir sind sehr dankbar, dass die SEA eine gute Beziehung zum Medienhaus Ringier aufbauen konnte, von der wir nun gemeinsam «profitieren» können.

 

Welche Erfahrungen hat die SEA mit diesen Sonderverteilungen gemacht?

DB: Intern erhielten wir positive Reaktionen auf diese zusätzliche Verbreitung der Viertelstunde für den Glauben. Das drückte sich auch in einer erhöhten Spendenbereitschaft aus, um die Beilage im Blick zu finanzieren. Wie sie extern, also bei den Leuten mit einem Blick-Abonnement ankam, ist schwer zu sagen. Wir erhalten generell wenig direkte Reaktionen vom Zielpublikum unserer Verteilzeitungen – mit Ausnahme der stets regen Teilnahme am Wettbewerb.

 

Welche Echos löst/e die Kooperation von Livenet und SEA bezüglich Hope-Zeitung aus?

FW: Die Konzentration auf eine gemeinsame Marke wird geschätzt. In einer Welt mit vielen Ideen und Angeboten sind gerade Leitende dankbar, wenn etwas vereinfacht wird. Inhaltlich fiel auf, dass noch mehr Substanz zusammenkam durch die Partnerschaft. Thomas Eggenberg, Pastor und Leiter der BewegungPlus Schweiz, findet die Hope-Zeitungen zum Beispiel eine «super Sache». Am Leiterforum im Ländli erklärte er: «Mir gefällt der Mix von persönlichen Beiträgen und gesellschaftlichen Themen. Das zeigt, was das Leben und der Glaube miteinander zu tun haben.»

DB: Auch wir haben bis jetzt durchs Band positive Reaktionen erhalten, im Sinne von: «Schön, dass ihr Ressourcen bündelt und zusammenspannt!» Das entspricht unserem Motto als SEA («gemeinsam besser») und ist ein Ausdruck unseres Ziels, das Miteinander der Christinnen und Christen zu fördern. Dazu gehört auch die kirchen- und organisationsübergreifende Zusammenarbeit, wo sie einem gemeinsamen Ziel dient.

 

Weshalb erfolgt das Projekt Blick-Beilage gerade an Pfingsten?

DB: Auch dies hat sicher teilweise mit unserer früheren Gewohnheit zu tun, die Viertelstunde für den Glauben meist zu kirchlichen Festtagen wie Weihnachten, Ostern oder Pfingsten herauszugeben. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass dann die Bereitschaft zum Verteilen der Zeitung höher ist. Eine weitere Überlegung war, dass die Leute dank des verlängerten Wochenendes mehr Zeit zum Lesen haben.

FW: Ich persönlich bin nicht der Meinung, dass der Feiertag für das säkulare Zielpublikum noch eine grosse Rolle spielt. Wir thematisieren auch nicht den Hintergrund von Pfingsten, sondern Jesus und das Evangelium als Ganzes. Aber mit dem Wirken des Heiligen Geistes rechnen wir definitiv, wenn die Blick-Leserinnen und -Leser die Hope-Zeitungen in ihren Händen halten!

 

Welche Beiträge seht ihr als Highlight/s in der Hope und weshalb?

DB: Da könnte ich einige nennen …, gerade auch die Geschichten aus der Welt des Fussballs. Es berührt mich, wie Menschen trotz ihres glamourösen Lebens im Rampenlicht nicht abheben, sondern bekennen, dass letztlich alles Gnade und Geschenk Gottes ist.

FW: Ich habe auch grosse Freude am Spezialteil zur Fussball-EM. Gerade im Wissen, dass viele Blick-Lesende den Sportteil oft besonders schätzen, könnte das ein Volltreffer sein, wenn dort David Kadel über «die schönste Haupt- und Nebensache der Welt» schreibt und Fussballstars wie Ruben Vargas, Kevin-Prince Boateng und David Alaba ihren Glauben an Jesus bezeugen. Sehr stark und mutig finde ich auch das Ehepaar Lindt aus Chur, das offen über eine Ehekrise im Zusammenhang mit Pornosucht spricht.

DB: Wenn ich aus dem Rest der Zeitung noch ein Highlight picken darf, wäre es das von mir verfasste Porträt über das Integrationsunternehmen Perspective Plus. Zum einen, weil ich dessen Arbeit für Jugendliche in schwierigen Situationen genial finde, zum anderen, weil wir damit auch einmal einen Beitrag jenseits des Röstigrabens in der Zeitung haben.

 

Welche Schlagzeile würdet ihr auf die Blick-Titelseite setzen, wenn die Beilage dort gross angekündigt würde?

DB: «Es gibt tatsächlich Hoffnung!»

FW: Sehr schön, Daniela! Ich würde vermutlich etwas in Richtung «Sag der Leere im Leben den Kampf an!» oder «Raus aus dem Sorgenkarussell!» bringen.

 

Welche Person/Persönlichkeit würdet ihr gern mal in der Hope sehen und weshalb?

DB: Das habe ich bereits einmal in einem Livenet-Talk verraten: Roger Federer. Da ich früher selbst Tennis gespielt habe und sportinteressiert bin, verfolgte ich seine Tennismatches häufig am TV – und vereinzelt habe ich ihn sogar live spielen gesehen. Mich würde interessieren, wie er es mit dem Glauben hat und was ihn zu seinem wohltätigen Engagement motiviert.

FW: Der Maestro steht ebenfalls weit oben auf meiner Liste. Aktuell bin ich dran, mit dem Singer/Songwriter Michael Patrick Kelly ein Interview aufzugleisen. Er fiel mir in einer Sternstunde-Sendung bei SRF mit starken Glaubensaussagen auf. Auch mit seiner Musik ermutigt und inspiriert er viele Menschen. Ein Gespräch mit ihm wäre bestimmt spannend.

 

Was erhofft ihr euch für die Blick-Leserschaft durch die Hope-Beilage?

DB: Dass sie im Kontrast zur meist stark negativ gefärbten medialen Berichterstattung (nicht nur im Blick) die Hoffnungsgeschichten in der Hope entdecken und daraus Zuversicht, Kraft und Hoffnung schöpfen. Und natürlich, dass die Zeitung sie ein Stück näher zu Gott bringt, wo auch immer sie in dieser Hinsicht aktuell stehen mögen.

FW: Mein Wunsch ist, dass Menschen neu Feuer fangen für den Glauben und erkennen, dass es einen Gott gibt, der sie liebt.

 

Wie lässt sich das Projekt unterstützen?

DB: Um die Beilage im Blick zu finanzieren, setzen wir auf Menschen, die das Projekt auch eine gute Sache finden und mit einer Spende, einem Sponsoring oder Inserat unterstützen. Abgesehen von dieser besonderen Art der Verbreitung via eine Tageszeitung lebt die Verteilzeitung Hope davon, dass Christinnen und Christen landauf, landab sie in ihrem Umfeld verteilen oder mit Ortspatenschaften ganze Dörfer beliefern lassen.

 

Autorin: Manuela Herzog

Weitere Informationen

So können Sie Hope unterstützen: hope-schweiz.ch/mitmachen

 

Wir sind eine Kirche

26. März 2024 by

Die GlowChurch in Luzern verwandelte sich für zwei Tage in einen Treffpunkt für christliche Jugendleitende aus der gesamten Schweiz. Rund 70 Personen waren Teil des Jugendforums 2024 – des jährlichen Vernetzungstreffens der Jugendallianz – zum Thema «Wir sind eine Kirche». Sie knüpften und vertieften Kontakte und tauschten über relevante Themen aus.

 

Die rund 70 Leiterinnen und Leiter aus der christlichen Jugendarbeit von Werken, Jüngerschaftsschulen und Ausbildungsstätten, Verbänden und Jugendnetzwerken starteten in der GlowChurch (G-Movement) in Luzern mit einer Worship-Session mit Christa Bucherer von VIBE Worship ins Jugendforum.

 

Kanu im vertrockneten Bachbett
In einer Predigt sprach Michel Kurz, der Co-Hauptleiter der Jüngerschaftsschule Master’s Commission aus Biel, über Orte der Hoffnung und Leuchttürme unserer Zeit. Er brauchte dazu das Bild eines Kanus, das in einem fast trockenen Bachbett steht. Organisationen, Gruppen oder Kirchen verkörpern die Kanufahrer. «Das Ziel muss darin bestehen, auf einen Berg zu steigen und Quellen aufzubrechen, damit sie mit dem Kanu wieder vorwärtskommen.» Die Quellen sind ein Bild für die Mischung aus Traditionen und Innovationen, die für die heutige Zeit relevant und notwendig sind.

 

Erlebnisse aus dem Berufsalltag
Am Nachmittag erhielten fünf Leiter das Wort und erzählten in je zehn Minuten aus ihrem Berufsalltag. David Ohnemus, Pastor der Viva Kirche Amriswil, berichtete vom Projekt «DEPO3» im Thurgau, einem Sonntagabend-Gottesdient von mehreren Kirchen für junge Erwachsene. Joël Vögeli vom ICF Zürich nahm die Teilnehmenden mit in die Thematik, wie man als Kirche die junge Generation neu erreichen kann. Er erzählte, wie das ICF konkret vorgegangen ist. Geru Furrer von BlessNations veranschaulichte anhand praktischer Beispiele aus seinem Alltag, wie man junge Menschen mit seinem Feuer ansteckt, damit es sich multipliziert. Zur Veranschaulichung erzählte er davon, wie das BlessThun Ministry zum BlessNations Movement angewachsen ist.

 

Luca Gehrig von der Landeskirche in Hinwil machte klar, dass man mit unterschiedlichen Konfessionen arbeiten und voneinander lernen kann. Er sagte dazu: «Was Christus zusammengefügt hat, sollten Vorurteile und verschiedene Blickwinkel auf Jesus nicht trennen können.» Zum Abschluss erzählte Christof Inniger, ehemaliger Leiter vom Jugendgottesdienst Ekklesia in Frutigen, wie er seine Aufgabe als Leiter abgegeben hat und im Übergabeprozess mit seinem Nachfolger unterwegs war. Er zitierte dabei einen Bibelvers aus 2. Timotheus, Kapitel 2: «Und was du von mir gehört hast durch viele Zeugen, das befiehl treuen Menschen an, die tüchtig sind, auch andere zu lehren.» Der Nachmittag wurde abgerundet durch einen Spaziergang und das gemeinsame Gebet für die Jugend in der Schweiz.

 

Austauschen über Jugendarbeit und sexuelle Identität
Tags darauf wurden die Teilnehmenden in drei Workshops aufgefordert, sich Gedanken zu machen und gemeinsam auszutauschen. Der erste Workshop, geleitet von Joel Gerber, stellte die Frage: Wie können wir geistliche Vater- und Mutterschaft in der Jugendarbeit und darüber hinaus leben? Luca Zanotti nahm seine Gruppe mit in die Fragenstellung: Kirche für GenZ – Wie muss Kirche heute sein, um junge Menschen zu erreichen? Der dritte Workshop von Christian Salvisberg setzte sich mit der Thematik von sexueller Identität vs. Identität in Gott auseinander.

 

Jaël Binggeli, als Jugendbeauftragte der SEA hauptverantwortlich für den Anlass, blickt dankbar auf das Jugendforum 2024 zurück: «Die Stimmung war geprägt von Heiterkeit und Tiefgang. Es war schön zu sehen, wie angeregt die Teilnehmenden im Austausch miteinander waren und neue Begegnungen entstanden. Mein persönliches Highlight war der Gottesdienst, in dem wir gemeinsam gebetet, Gott gelobt und das Abendmahl eingenommen haben.»

Das Samenkorn muss sterben

23. März 2024 by

Eine Ostermeditation über den entscheidenden Schlüsselmoment im Ökosystem des Evangeliums

 

Ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es ein einzelnes Korn. Wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht. (Joh 12,24)

 

Wie immer strömten von überall her Pilger zum Passafest nach Jerusalem. Doch in diesem Jahr war die Stimmung aufgeladen. Wie ein Lauffeuer verbreitete sich unter der Menge die Nachricht, dass Jesus, der wundertätige Rabbi, in die Stadt hinaufzieht. Ist dieser Jesus der versprochene König, der sie von der Herrschaft der Römer befreien wird? Mit Palmzweigen und Hosianna-Rufen wird der Messias in der Stadt empfangen (vgl. Joh 12,12-19).

 

Der Trubel war offenbar so gross, dass die Menschen gar nicht mehr zu Jesus durchdrangen. Und so versuchten einige Griechen über die Jünger Andreas und Philippus ein Treffen mit dem potenziellen König zu arrangieren (vgl. Joh 12,20-22).

 

Jesus geht gar nicht auf die Anfrage der Jünger ein. Er erzählt stattdessen eine überraschende Episode über ein Weizenkorn. Wie so häufig wählte Jesus ein Bild, das die Menschen sofort verstanden. Erde, säen, wachsen, ernten – das bestimmte den Rhythmus der Bauern, wenn sie unter der heissen Sonne des Nahen Ostens ihrer Arbeit nachgingen. Dieses kraftvolle Bild aus Johannes 12,23-26 enthüllt einen zentralen Wesenskern des Evangeliums. Und es gibt uns entscheidende Hinweise auf die Frage, die uns als SEA im Jahr 2024 ganz besonders beschäftigt: Wie können wir Ökosysteme des Evangeliums gestalten und beleben? Wie können wir Beziehungen und Wechselwirkungen im Miteinander von Christinnen und Christen christusgemäss gestalten?

 

Wir laden Sie herzlich zu dieser österlichen Textmeditation ein:

 

«Das Weizenkorn»

Aus diesem kleinen Samen wächst der Rohstoff für ein Grundnahrungsmittel: Brot. Auch das wird etwas später zu einem starken österlichen Bild (u.a. Joh 6,35). Doch hier liegt das Samenkorn nicht in der Hand des Müllers, der es zu Mehl verarbeitet. In diesem Bildvergleich liegt das Samenkorn in der Hand des Bauern, der aussät. Und damit entwickelt sich das Bild zu einer Story über ein vertrauensvolles Wagnis. Denn dieses Weizenkorn wird scheinbar weggeworfen. Doch der Bauer weiss: Auch wenn einige von Vögeln gefressen oder Dornen erstickt werden, so werden viele doch Frucht tragen (vgl. Mt 13). Hier ist jedoch nicht von vielen Samen die Rede, sondern von einem einzigen Weizenkorn. Jesus Christus ist das eine Weizenkorn, das auf die Erde geworfen wird.

 

Jesus bringt sein eigenes Schicksal zur Sprache. Nicht aber, um sich damit wichtig zu machen, sondern um aufzuzeigen, wie das irritierende Geschehen rund um Ostern zu verstehen ist.

 

«In die Erde fällt und stirbt»

Er ist Gott, der seine Herrlichkeit verhüllt, indem er die irdische Gestalt von uns Menschen annimmt (Matthew Henry). Und noch mehr: Er, der unsterbliche Same, geht wortwörtlich zugrunde. Er wird hineingesät in die dunkle Erde. Er stirbt und liegt im Grab wie die Saat unter dem Acker.

 

Gott geht den Weg, den wir Menschen alle gehen müssen, bis zum Ende. Er weiss, wie es ist, wenn man hingeworfen wird, zu Unrecht beschuldigt, verraten und gefoltert. Der Gott der Christen ist keine abgehobene Weisheitsfigur, sondern ein mitleidender und nahe gekommener Gott. Er leidet dabei aber nicht nur mit uns, sondern, so sagt dieses Bild weiter, in ganz spezieller Weise FÜR uns.

 

«Bleibt es ein einzelnes Korn»

Pflanzen verderben und werden früher oder später wieder zu Humus. Auch ein Samenkorn zerfällt mit der Zeit. Christus ist aber nicht wie alle anderen Weizenkörner. Er bleibt, er verdirbt nicht. Er ist der menschgewordene, ewige Gott, der alle Zeit überdauert.

 

Aber wenn ein Korn einfach bleibt und nicht ausgesät wird, vermehrt es sich nicht. Es bleibt, zwar ein spezielles, aber ein einzelnes Korn. Jesus will und kann sich aber nicht einfach nur selbst erhalten (Adolf Schlatter). Er ist verschenkende Liebe. Er will andere an seinem unvergänglichen Leben teilhaben lassen.

 

Anders als Christus bleiben wir meist bei uns selbst. Uns liegen Selbsterhalt und Egoismus näher als selbstlose Hingabe. Gefangen von der Macht der Sünde, drehen wir um uns selbst. Der einzige Weg aus dieser unheilvollen Selbstzentrierung führt über das Sterben mit Jesus Christus – und das Auferstehen mit ihm zu neuem Leben. Auch wenn dieses Bild vom Weizenkorn auf das einmalige Geschehen an Ostern zu beziehen ist, so kann es doch auch als Bild für uns alle gedeutet werden: Wenn wir wahres Leben finden wollen, müssen wir unser Leben ganz in Christus verlieren (vgl. Mt 10,39). Nicht durch Martyrium, sondern durch das Sterben und Auferstehen mit Jesus in Taufe und Glauben. So werden auch wir zu verwandelten Menschen, befreit vom ständigen Drehen um uns selbst (vgl. Röm 6). Damit werden wir offen für Gott und für andere. Offen, um uns an andere zu verschenken und nicht allein zu bleiben.

 

Die Gemeinschaft der Jesus-Nachfolgerinnen und -Nachfolger hat durch ihre selbstlose Hingabe aneinander und andere immer wieder Erstaunen ausgelöst. Da war etwas Ungewohntes, ja gar Übernatürliches am Werk. Sie bildeten ein Ökosystem, eine Gemeinschaft sich gegenseitig befruchtender und unterstützender Menschen – das liess aufhorchen. Und wenn die Menschen sich fragend an die Christen wandten, verwiesen sie auf die Ursache dieses Ereignisses: Ostern.

 

Wird in unserem Miteinander die von Christus vorgelebte Selbsthingabe und Liebe sichtbar?

 

«Wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht»

Das Kreuz war ein Ärgernis und ist es auch heute noch: Wieso muss dieses blutige Opfer sein? Jesus macht in diesem einfachen Bild klar, dass für ein Leben in Fülle kein Weg am Kreuz vorbeiführt.

 

Frucht gibt es nur, wenn ausgesät wird. Das Sterben Jesu ist notwendig, damit neues Leben entstehen kann. Paulus nimmt diesen Gedanken im 1. Korinther 15,36ff wieder auf. Jesu Leben kann nur auf andere übertragen werden, wenn er stirbt. Das scheinbar widersinnige Vergraben eines Samens führt schliesslich zum Triumph des Lebens.

 

Jesus sagt das nicht leicht dahin. Er ist voller Angst und Unruhe im Blick auf den schweren Weg, der vor ihm liegt (vgl. Joh 12,27). Und doch wählt er diesen Weg ans Kreuz, weil er das Leben für uns will. Christus lässt sich am Kreuz «erhöhen», damit er uns «zu sich ziehen» – in die Gemeinschaft mit ihm hineinnehmen kann (vgl. Joh 12,32). Da ist kein Kalkül oder Eigennutz, sondern grosse Liebe. Liebe, die sich für die anderen selbst hingibt.

 

Aus dem begrabenen Weizenkorn wächst eine unüberschaubar grosse Frucht. Die Hingabe von Christus führt zur Vermehrung des Lebens für unzählig viele. Hier gelten keine biologischen oder mathematischen Grenzen. Die Lebenskraft, die sich aus dem Kreuz entwickelt, ist unerschöpflich. Sie wirkt bis heute rettend. Genauso muss Christus sterben, damit das Leben in Fülle den Sieg davontragen kann.

 

Ihr wollt Christus treffen? Wenn ihr mir wirklich begegnen wollt, so lautet zusammengefasst die Antwort von Jesus an die Griechen und auch an uns, dann mache ich weiter, wofür ich berufen bin. Denn wenn ich in die Erde falle und sterbe, werdet ihr meine Herrlichkeit erkennen (N.T. Wright). Dort am Kreuz und in der Auferstehung werdet ihr mir wirklich begegnen.

 

Andi Bachmann-Roth

Verwendung von Embryos darf nicht falsche Anreize setzen

22. März 2024 by

Änderungen im Heilmittelgesetz sollen unter anderem dafür sorgen, dass die Bevölkerung einfach und sicher Zugang zu neuartigen Therapien hat. In der Vernehmlassung des Bundesrats hat sich die Schweizerische Evangelische Allianz SEA-RES aus mehreren Gründen kritisch geäussert. So kann die Verwendung von Embyros und deren Stammzellen für die Herstellung von entsprechenden Arzneimitteln falsche Anreize schaffen und zu einer ethisch fragwürdigen Kommerzialisierung führen.

 

Die SEA-RES steht auch im Umgang mit Embryos und Föten für die Unversehrtheit des Lebens ein. Wenn Embryos und embryonale Stammzellen neu in der Produktion von Arzneimitteln genutzt werden sollen, muss im Bewilligungsverfahren auch zwingend eine ethische Beurteilung stattfinden. Daher wird der Bundesrat in der Vernehmlassungsantwort aufgefordert, ethische Kriterien im Gesetz zu definieren. Bisher dürfen Embryos nur in der Forschung verwendet werden.

 

Zudem dürfen die neuen Bestimmungen nicht einen falschen Anreiz setzen, in vitro überschüssige Embryos zu produzieren, um neuartige Therapien zu ermöglichen. Das Gesetz sollte daher auch festhalten, dass nicht mehr Embryos produziert werden dürfen, als aus der Sicht der Reproduktionsmedizin nötig sind.

 

Schliesslich muss auch genauer geklärt werden, inwiefern die Empfängerinnen und Empfänger neuartiger Therapien detailliert über die Herstellung betreffender Arzneien informiert werden. Denn sie müssen gegebenenfalls die Möglichkeit haben, diese aus ethischen Gründen abzulehnen.

Weitere Informationen
Vollständige Vernehmlassungsantwort

Gemeinsam besser für Gottes Mission während der Allianzgebetswoche

24. Januar 2024 by

«Gemeinsam Ökosysteme des Evangeliums gestalten» ist das Jahresmotto 2024 der Schweizerischen Evangelischen Allianz SEA. Ökosysteme des Evangeliums? – Der vom US-Theologen Timothy Keller geprägte Begriff steht für etwas, das im Netzwerk der Allianz schon lange und in unterschiedlichen Ausprägungen gelebt wird: Christinnen und Christen, Kirchen und Werke pflegen ein herzliches Für- und Miteinander und wirken im lebendigen Austausch und in gegenseitiger Ergänzung heilsam in die Gesellschaft hinein. So zum Beispiel während der Allianzgebetswoche, wo von Basel bis Grosshöchstetten, von Biel bis Lenzburg Christen im Gebet zusammengestanden sind und gemeinsam gefeiert haben.

 

Zum Start der alljährlichen Allianzgebetswoche feierte die Allianzsektion in Grosshöchstetten einen Gottesdienst. 140 Mitglieder aus den drei Gemeinden – der reformierten Kirche, der FEG und der FMG – hörten eine anschauliche Predigt von Andi Bachmann-Roth, Co-Generalsekretär der SEA. Er sprach über die Geschichte aus Markus 2, 1-12, wo vier Freunde ihren gelähmten Freund zu Jesus bringen und dafür unter anderem ein Dach abdecken. Zur Veranschaulichung setzte Andi eine Person auf einen Stuhl und forderte eine andere Person auf, den Stuhl herumzutragen. Allein hatte diese keine Chance und erhielt darum Hilfe von drei Kollegen. Gemeinsam schafften sie es, den Stuhl mit der Person zu versetzen. Andi brauchte das Bild, um darzustellen, dass man «gemeinsam besser» unterwegs ist. «Das Miteinander ist nicht nur ein netter Zusatz, es ist ein wesentlicher Bestandteil der Mission, in die Gott uns hineingestellt hat.» Im Anschluss sorgten die Konfirmanden fürs «Kirchenkaffee». In diesem Moment der Gemeinschaft entstanden unter den Christen aus den verschiedenen Gemeinden vor Ort wertvolle Gespräche.

 

Leidenschaft für die Allianz

Für Felix Fankhauser, reformierter Pfarrer in Grosshöchstetten, kommt das Evangelium darin zum Ausdruck, wie Christen unterschiedlicher Prägung miteinander umgehen. «Das ist die wirklich wichtige Botschaft, welche die Leute rundherum intuitiv aufnehmen.» Und das sei für ihn auch der Hauptgrund, sich für das lokale Miteinander der Kirchen einzusetzen. «Wenn wir in unserer Vielfalt ein gutes Miteinander erreichen, geht das als Zeugnis weiter.»

 

Im weiteren Gespräch erzählt Felix Fankhauser, der seit drei Jahren die Allianz in Grosshöchstetten mitprägt, wie er die Zusammenarbeit der drei Kirchen erlebt und wie sie mit Meinungsverschiedenheiten umgehen.

Gespräch mit Felix Fankhauser, ref. Pfarrer in Grosshöchstetten

Ein Pop-up-Gebetsraum mitten in der Stadt

Ein lang gehegter Wunsch eines Gebetsraumes mitten in der Stadt Winterthur wurde in der Allianzgebetswoche 2024 Realität. Der Pop-up-Gebetsraum, ehemals ein kleines Restaurant im Rathausdurchgang, wurde liebevoll für ein 24/7-Gebet eingerichtet. Viele Gebetsimpulse liessen die voll abgedeckten 168 Stunden schnell vergehen. Viel Dankbarkeit über die Stadt, aber auch Fürbitten für Menschen in der Stadt wurden an Gott gerichtet.

 

An einem von sieben Treffen der Allianzsektion Brugg und Umgebung im Rahmen der Allianzgebetswoche gab es neben wertvollen Begegnungen die Möglichkeit, die SEA besser kennen zu lernen. Andi Bachmann-Roth stellte die vielfältige Arbeit vor und zeigte auf, welchen Mehrwert das lokale Miteinander bringt.

 

Allianzgottesdienste mit 1000 Teilnehmenden

In Basel folgten 900 Personen aus verschiedenen Kirchen und Gemeinden der Einladung ins Münster zum gemeinsamen Auftakt der Allianzgebetswoche. Kirchenratspräsident Lukas Kundert brachte seine Freude und Begeisterung über die grosse Gemeinschaft der Christen in der Stadt zum Ausdruck. Mit drei kurzen Impulsen zu Matthäus 28,18-20 wurde die Allianzgemeinde ermutigt, den Auftrag von Jesus ganz persönlich anzunehmen. Gegenüber dem Wochenmagazin IDEA zog der hauptverantwortliche Pfarrer Matthias Pfaehler von der reformierten Gellertkirche Basel ein positives Fazit: «Es war ein ermutigender Gottesdienst mit vielen schönen Begegnungen. Wir sind dankbar für die engagierte und gute Zusammenarbeit der unterschiedlichen Kirchen und Gemeinden in Basel.»

 

In Thun waren rund 1500 Personen aus den diversen Allianzkirchen in der Expo-Halle versammelt und hörten eine leidenschaftliche Predigt von Pastor Markus Bettler (CLZ Spiez) über Evangelisation und Zeugnisse von Menschen mit klaren Visionen in verschiedenen Lebensbereichen. Ein Chor aus einer brasilianischen Gemeinde sorgte so richtig für Stimmung.

 

Im Bieler Kongresshaus erlebten die zahlreichen Gottesdienstbesucherinnen und -besucher eine bewegende zweisprachige Feier mit der Verabschiedung des langjährigen Allianzpräsidenten Kurt Zaugg und der Einsetzung des neuen Leitungstrios. Timothée Zürcher (SOS Church), Andreas Steingruber (Jahu) und Matthias Zaugg (Evangelische Mission Biel) predigten über die Vision der Bieler Allianz – der gegen 30 Gemeinden und Werke aus Biel und Umgebung – mit den drei Werten Kraft, Freude und Schönheit und wie sich diese im Miteinander ausdrücken.

 

Im Allianzgottesdienst in Lenzburg war ebenfalls die Geschichte der vier Freunde, die den Gelähmten zu Jesus bringen, das Thema. Ganz nach dem Motto «gemeinsam besser» predigten Raphael Bachmann von der reformierten Kirche und David Gassmann von der EMK gemeinsam.

 

Bildimpressionen von Allianzanlässen aus der Allianzgebetswoche 2024

Basel (Quelle: IDEA/Andreas Dörge), Biel, Brugg, Grosshöchstetten, Lenzburg, Oberdiessbach, Thun, Winterthur

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