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News

Gemeinsam beten für Frieden und gegen Antisemitismus

15. Januar 2024 by

Die Situation im Nahen Osten ist nach wie vor sehr angespannt. Viele Menschen leiden und noch immer sind zahlreiche Geiseln nicht befreit. In der Schweiz, Deutschland und Österreich versammeln sich Freitag für Freitag Menschen, um für die konfliktreiche Situation im Gebet einzustehen. Beispiele aus Frankfurt und Schaffhausen zeigen, wie das konkret aussehen kann, und möchten Christen auch an anderen Orten inspirieren, weiterhin gemeinsam zu beten. Gewalt soll nicht das letzte Wort haben, sondern der Friede Christi.

 

Es ist wieder ein nasskalter Freitagabend in der Nähe der grossen Frankfurter Synagoge und Menschen singen mit Kerzen in der Hand «Dona nobis pacem» (Herr, gib uns Frieden). In der Mitte ein Davidsstern aus Teelichtern. Christinnen und Christen aus verschiedenen Denominationen treffen sich auf einem Platz an der U-Bahnstation Westend, um gemeinsam an der Seite der Schabbat feiernden Juden in der Stadt für ihre Sicherheit zu beten. Unter dem Motto «Nie wieder ist jetzt» setzen sie mit Liedern wie «Hevenu shalom alechem» ein Zeichen gegen den aufflammenden Antisemitismus im Land und beten für die Leidtragenden auf beiden Seiten des Konflikts im Nahen Osten. Mit Klage- und Psalmengebeten setzen sie ihre Hoffnung auf das Eingreifen Gottes und vertrauen nicht allein auf Militär oder Diplomatie. Hat Gott nicht so oft verheissen, dass er unser Gebet in Einheit erhören will? Wie Mose, Aaron und Hur auf dem Berg «die Hand am Thron Gottes» (Ex 17,16a) mit Gebet Geschichte mitschreiben.

 

Gebet über Gemeindegrenzen hinweg

In Schaffhausen treffen sich jeweils rund 20 Personen dort, wo sich im Mittelalter die Synagoge befand, im ehemaligen jüdischen Quartier. Peter Bösch, der im Kreise der Leiter von Allianz-Gemeinden für diese Gebetswache die Verantwortung übernommen hat, eröffnet jeweils die Gebetszeit. Der Abschluss erfolgt mit einem Lied. Aufgrund der Platzverhältnisse, aber auch, um den Einzelnen die nötige Gelegenheit zum Beten zu geben, teilen sich die Teilnehmenden in Gebetsgruppen auf. Das Gebet ist frei, ergänzt durch Bibeltexte. Eine teilnehmende Jüdin betet in Hebräisch. «Es ist ein Privileg und eine grosse Freude, über die Gemeindegrenzen hinweg in Einheit und unter der Führung des Heiligen Geistes für das Volk Gottes und Gottes Pläne im und für den Nahen Osten einzutreten», berichtet Peter Bösch.

 

Halbstündige Gebetswachen noch bis Ende Januar

Das gleiche geschieht in anderen Dörfern und Städten in Deutschland, in der Schweiz und in Österreich. Denn seit dem 1. Dezember hat ein Netzwerk von den nationalen Evangelischen Allianzen der drei deutschsprachigen Länder gemeinsam mit weiteren Partnern zu dieser halbstündigen wöchentlichen Gebetswache freitags um 18 Uhr aufgerufen. Eine kleine, gemeinsam erarbeitete Liturgie und weitere Informationen findet sich auf der Webseite.

 

«Beten ist normalerweise eine Sache für die stille Kammer», sagt Andi Bachmann-Roth, Co-Generalsekretär der SEA, mit Verweis auf Matthäus 6,6. «Für einmal suchen wir für das Gebet öffentliche Plätze, weil wir mit unserer still betenden Präsenz ein sichtbares Zeichen der Solidarität und Hoffnung setzen wollen – insbesondere auch für die jüdischen Mitmenschen.»

 

Abschliessen wird die Aktion nach der Allianzgebetswoche der Evangelischen Allianz und der Gebetswoche zur Einheit der Christen der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (AGCK) am Freitag, 26. Januar, dem Vorabend des Holocaust-Gedenktages. Alle Gemeinden und Werke, Kirchen und Gruppen sind bis dahin noch aufgerufen, sich mit Gebet zu beteiligen und ein Zeichen des Glaubens und der Hoffnung gegen den Hass und die Gewalt zu setzen, nicht nur bei uns und im Nahen Osten, sondern auch an den anderen Orten von kriegerischer Auseinandersetzung, Leid, Flucht und Vertreibung.

Neues Leben durch den Atem Gottes

22. Dezember 2023 by

© Manuela Matt

Über sieben Jahre war Christian Ringli, Pastor der BewegungPlus, als Radioprediger beim Schweizer Radio SRF tätig. Am vergangenen Sonntag hielt er seine letzte Predigt am Radio und gab damit den Stab an Regula Knecht weiter. In seiner «Abschieds-Predigt» geht er auf die Geschichte der Menschheit ein und was die Geschichten aus der Bibel mit dem heutigen Leben zu tun haben.

 

Die Bibel ist in ihrem Kern eine Geschichte des langen Atems. Zunächst erzählt die Bibel eine grosse Geschichte von vielen einzelnen und zugleich zusammenhängenden Erfahrungen, die Menschen mit Gott gemacht haben und die ein Bild vom Wesen dieses Gottes entstehen lassen.

 

Gott haucht seinen Atem ein

Alles beginnt damit, dass Gottes Atem eine Welt entstehen lässt, in der das Leben aufblüht. Zuletzt haucht er dem Menschen den Lebensatem ein. Dazu lesen wir in 1. Mose, Kapitel 2, Vers 7: «Da blies Gott dem Menschen den Lebensatem in die Nase. So wurde er ein lebendes Wesen.»

 

Die Geschichte Gottes mit den Menschen geht weiter – durch unzählige Kurven, Freudenmomente, Höhepunkte, aber auch schwere Krisen und Not. Doch gerade in der Not kommt immer wieder der Atem Gottes zum Zug und haucht der Atemlosigkeit der Welt neues Leben ein.

 

«Alles ist aus!?» – oder doch nicht?

Als vor rund 2000 Jahren nach einem geheimnisvollen Anfang ein Baby seine ersten Atemzüge in die kalte Nachtluft von Bethlehem stösst, wird dieser Atem Gottes eindrücklich sichtbar. Gut 30 Jahre nach der Geburt wird dieses Kind als Erwachsener brutal hingerichtet. «Jetzt ist alles aus!» – falsch gedacht. Drei Tage nach dem dramatischen Tod von Jesus passiert das Osterwunder: Jesus ist auferstanden!

 

Seit dem ersten Ostermorgen sind beinahe zwei Jahrtausende vergangen. Eine lange Zeit – und immer wieder gelangt die Menschheit an einen Punkt, wo man denkt: «Jetzt ist alles aus!» Diese Stimmung ist auch heute noch grossflächig wahrzunehmen und raubt uns den Atem.

 

Wenn wir uns in Momenten der Atemlosigkeit an diese lange, grosse Geschichte vom Atem Gottes zurückerinnern, kann das Hoffnung vermitteln. Gott ist mit seinem Atem noch nicht am Ende – auch in jenen Momenten, wenn wir nach Luft ringen.

 

Danke Christian!

Mit diesen hoffnungsvollen Gedanken verabschiedet sich Christian Ringli als freikirchliche Stimme im ökumenischen Team der Radiopredigerinnen und Radioprediger, die Sonntag für Sonntag auf SRF 2 Kultur und SRF Musikwelle zu hören sind. Die Schweizerische Evangelische Allianz sagt herzlich danke für Christians jahrelange Treue in dieser bedeutenden, aber auch anspruchsvollen Zusatzaufgabe neben seinem Pastorenamt in der lokalen Gemeinde.

Weitere Informationen

Christian Ringlis letzte SRF-Radiopredigt zum Nachhören und -lesen: www.radiopredigt.ch

 

 

Lernfreudige Jugendleitende entdecken ihre Vision

11. Dezember 2023 by

Gut 170 junge Leiterinnen und Leiter aus schweizer Frei- und Landeskirchen trafen sich am vergangenen Wochenende auf St. Chrischona. Am «Newleaders» erleben sie zwei Tage gefüllt mit Inspiration, Ermutigung, Tiefe und Reflexion. Die teilnehmenden Leiterinnen und Leiter stammen aus 38 verschiedenen Teams.

 

Bei der 22. Durchführung des Newleaders war die Vision Programm: «Starke Leitende, prägende Teams». Es soll nicht darum gehen, nur die Leistung der Leitenden zu verbessern, oder das Programm, das sie am Ende auf die Beine stellen zu perfektionieren. Am Newleaders werden Leitende vielmehr in ihrer Persönlichkeit und geistlichen Leitung gefördert und inspiriert. Teams werden durch individuelle Coachings unterstützt, so dass das Team näher zusammenwachsen und dadurch prägen wird. «Wir wurden überrascht von der Vielfalt von persönlichen Coachings, die uns als Team zur Verfügung standen. Im Modul «Vision entwickeln» durften wir neu entdecken, was die Vision unserer Arbeit ist. Ausserdem durften wir entdecken, wo Gott schon wirkt durch unsere Arbeit und wir uns in sein Wirken einklinken können. Das ermutigt und motiviert uns auch für die Zukunft.» so eine Teamleiterin einer Teeniearbeit in Bern.

 

Besonders beliebt: Individuell buchbare Module
In der diesjährigen Durchführung scheinen die Teams besonders motiviert zu sein, das zeigt die Modulbuchung. Viele Teams buchen 2-4 Module, in welchen sie sich individuell mit einem Coach in ein Thema vertiefen und durch einen Prozess gehen. Am beliebtesten sind die Module «Gebetskultur im Team», «Leben und Glauben teilen als Team» und «Vision entwickeln». «Es zeigt, wo der Hunger der Teams liegt, wonach sie sich sehnen. Hauptleitende scheinen zu merken, dass es nicht reicht, lediglich an der Qualität des Programms zu arbeiten, sondern dass es eine gesunde Basis, ein funktionierendes und tragendes Team braucht, um voranzugehen.» so Robin Mauch, verantwortlich für die buchbaren Module am Newleaders.

 

Plenarsessions als «geistliche Tankstelle»
Nebst den frei wählbaren Modulen gibt es am Newleaders verschiedene gemeinsame Elemente. So feiert der ganze Event zusammen eine Start- und Schlusssession. Zu Beginn werden die Leitenden abgeholt mit dem Zuspruch: «Möge die Macht mit euch sein!». Leo Iantorno, Pastor aus Rafz taucht ein ins Thema Macht, was das mit der eigenen Leiterrolle zu tun hat und welche Auswirkung das mit sich bringt. Der mit Modulen und Seminaren gefüllte Samstag klingt aus bei einem Lobpreis-Abend mit der Band der BewegungPlus in Burgdorf. Am Sonntag startet der Tag mit einer besinnlichen Liturgie in der Kirche. Nach weiteren Modulen und Seminaren findet der gemeinsame Abschluss statt. Nadine Hartmann, Teil vom Newleaders-Team, ermutigt die Teams, immer wieder die prägendste Botschaft von allen, das Evangelium, in den Mittelpunkt zu stellen. Mit dem richtigen Fokus kann es gelingen, selbst zu prägen.

 

Das Kernteam schaut voller Freude zurück. Lisa Curiger, Leiterin des Newleaders ist begeistert: «So viele Leiterinnen und Leiter investieren unermüdlich Ressourcen in die Jugendarbeit. Es freut mich zu sehen, wie sie inspiriert werden und die göttliche Vision für ihre Arbeit entdecken dürfen. Die neu gewonnene Begeisterung dafür bestätigt auch uns in unserer Organisation.»

 

Das nächste Newleaders findet statt vom 16.-17. November 2024.

«Gemeinsam besser» für die eine Mission Gottes

8. Dezember 2023 by

Sich gemeinsam auf Gott ausrichten und auf sein Wort hören. Sich inspirieren lassen von Impulsen aus Europa und der Spurgruppe von «Zukunft Mission». In verschiedenen Themenfeldern gemeinsam weiterdenken: So machten sich am Leiterinnen- und Leiterforum 2023 der Schweizerischen Evangelischen Allianz SEA und des Dachverbands Freikirchen.ch rund 100 Leitungspersonen aus Kirchen und Werken «gemeinsam fit für Mission» («together fit for mission»). Die Sehnsucht nach einem stärkeren Miteinander und gegenseitiger Ergänzung in der einen Mission Gottes war deutlich spürbar.

 

Sie standen Rücken an Rücken und sagten einander, was sie sehen. Naheliegenderweise sahen sie nicht dasselbe, schauten sie doch in entgegengesetzte Richtungen. Mit dieser einfachen Veranschaulichung betonten Usha Reifsnider und Jim Memory, die beiden Regionaldirektoren der Lausanner Bewegung in Europa, welchen Unterschied Zusammenarbeit macht: Der eine sieht, was die andere nicht sieht – und umgekehrt. Dazu kommt, dass die Mission Gottes – ganzheitlich verstanden – viel zu gross ist für einzelne Akteure. Kirchen, Missions- und Entwicklungsorganisationen, Sozialwerke und theologische Ausbildungsstätten brauchen einander, weil sie unterschiedliche Schwerpunkte in der Erfüllung des gemeinsamen Missionsauftrags haben.

 

Es gibt nur eine Sendung

Im Prozess von «Zukunft Mission», der bereits am letztjährigen Leiterforum im Zentrum stand, haben sich seither zahlreiche Leitungspersonen aus all diesen Bereichen auf einen gemeinsamen geistlichen und strategischen Weg begeben. Dieser hat sie zu den «Five Marks of Mission» geführt. Das aus der anglikanischen Kirche stammende Konzept definiert fünf Merkmale ganzheitlicher Mission:

 

  • Verkündigung: Das Evangelium von Jesus Christus und seinem Reich kommunizieren (Evangelisation)
  • Befähigung: Menschen lehren und ausrüsten, Jesus individuell und gemeinschaftlich nachzufolgen (Jüngerschaft und Gemeindebau)
  • Barmherzigkeit: Menschlichen Nöten – physische, seelische und geistliche – mit liebevollem Dienst begegnen (Diakonie)
  • Gerechtigkeit: Werte und Strukturen beeinflussen, damit Versöhnung und Wiederherstellung geschehen kann (Gesellschaftliche Transformation)
  • Pflege der Schöpfung: Sich für die Bewahrung und Gesundung der Umwelt einsetzen (Schöpfungsverantwortung)

 

Thomas Eggenberg, der Leiter des Kirchenverbands BewegungPlus und Mitglied der Spurgruppe von «Zukunft Mission», erklärte, dass diese fünf Merkmale zusammenhängen und nicht gegeneinander ausgespielt werden dürfen. Es gebe nur eine Mission, die sich in unterschiedlichen Kontexten abspiele. So sei man auch zur Einsicht gelangt, dass die Trennung zwischen Ausland (Mission) und Inland (Gemeindebau) zu überwinden sei. «Als Freikirchen müssen wir uns für das grosse Bild von Mission öffnen, wovon wir ein Teil sind.» Auch verschiedene kurze Wortmeldungen aus der Runde zeugten von einer Aufbruchstimmung. Da war von einer neuen Offenheit die Rede, aufeinander zuzugehen, ebenso wie von einer Überwindung der üblichen Schubladisierung. Und die Bedeutung von Beziehungen und Einheit wurde betont – als Schlüssel dafür, dass die Welt Gott und seine Liebe erkennt (nach Johannes 17,21 ff.).

 

«Die Leitertagung hat mir wiederum gezeigt, wie wichtig Beziehungen und eine gute Vernetzung sind, um den Missionsauftrag von Jesus fruchtbar gestalten zu können. Aber selbst das genügt nicht, wir brauchen ganz besonders das Wirken des Heiligen Geistes und dazu sollen wir offen sein. Dann geschehen manchmal unkonventionelle Dinge, aber Gott baut sein Reich mit uns, wie Jesus das vom Vater erbeten hat in Johannes 17.»

 

Walter Schwertfeger, Präsident Missionskommission, Schweizerische Pfingstmission

 

Nicht ohne die Migrationskirchen

Usha Reifsnider und Jim Memory warfen einen analytischen Blick auf die aktuelle Lage in Europa. Es gelte demütig anzuerkennen, dass Europa das neue ‹Ende der Welt› sei, und gleichzeitig darauf zu vertrauen, was Gott auch hier tun kann. Sie riefen dazu auf, zu überlegen, was das Evangelium in Zeiten von zunehmendem Nationalismus, wirtschaftlicher Unsicherheit, Migration, Klimakrise und Falschinformationen zu sagen hat. «Wir sehen in den Ländern die Tendenz, die eigene Identität in Abgrenzung zu anderen zu definieren, wobei das andere zunehmend die Migrationsbevölkerung ist. Das Evangelium sagt uns aber, dass wir unsere Identität in Christus haben und mit Fremden wie mit Einheimischen umgehen sollen. Dazu müssen wir vermehrt auch die Migrationskirchen miteinbeziehen.» Als Augenöffner diente ein Blick in die versammelte Runde, in der die interkulturelle Christenheit der Schweiz untervertreten war.

 

Die beiden Repräsentanten von «Lausanne Europe» wurden noch deutlicher. So sagte Usha Reifsnider: «Statt zu denken, dass sie uns alles wegnehmen, sollten wir uns fragen, was Menschen mit Migrationshintergrund uns geben.» Und Jim Memory ergänzte: «Seid euch bewusst, was Gott durch Migranten in der Schweiz tut. Jeder christliche Migrant ist ein potenzieller Missionar.»

 

«Die Aussage von Jim Memory ‹Jeder christliche Migrant in Europa ist ein potenzieller Missionar› hat mich nicht mehr losgelassen. Bisher war meine Haltung eher darauf ausgerichtet, den Migranten etwas zu geben, ohne zu erkennen, dass sie einen reichen Erfahrungsschatz mitbringen, von dem ich noch viel lernen kann. Dafür müssen wir ihnen aber eine Stimme geben und ihnen zuhören!»

 

Stefanie Reusser, Schulleiterin und Co-Geschäftsleiterin ICP, Höhere Fachschule für Sozialpädagogik

 

Wege finden im neuen Miteinander

Um das neue Miteinander konkret einzuüben, trafen sich die Leitenden zum Abschluss in Themengruppen und besprachen Fragen wie: Wie muss das Evangelium von Jesus Christus heute kommuniziert werden, damit es verstanden wird? Wie können christliche Gemeinschaften und Organisationen in lokalen Ökosystemen vor Ort noch besser zusammenarbeiten? Wie können wir Minderheiten und unscheinbaren Menschen in unserer Gesellschaft eine Stimme geben?

 

In diesen Bereichen soll nun weiter an der gemeinsamen missionalen Fitness gearbeitet werden, wie Andi Bachmann-Roth, Co-Generalsekretär der SEA und ebenfalls Teil der Spurgruppe, erklärte. «Wir sind dankbar, dass bereits auf vielen Ebenen etablierte Netzwerke bestehen, die mit ihren Stärken einen Beitrag zu einer ganzheitlichen Mission leisten. Brachliegende Themen können neu dazu genommen werden. Dabei gibt es keine zentrale Koordination. Verschiedene Akteure sollen Initiative ergreifen, damit lebendige Ökosysteme des Evangeliums entstehen können.»

 

In diesem Sinn werden zum Beispiel auf theologischer Ebene die Ausbildungsinstitutionen und Missionsorganisationen die Auseinandersetzung mit dem Missionsbegriff vertiefen. Die Schweizerische Evangelische Allianz lanciert ein Entwicklungsprogramm für lokale Ökosysteme (Allianzsektionen), «Learning Communities» und Reisen sind geplant und verschiedene Vorstände wollen sich vermehrt zum Gebet und Hören treffen. Die Spurgruppe von «Zukunft Mission» besteht weiter und versteht sich als Katalysator dieses Miteinanders. Sie nimmt Impulse aus den verschiedenen Bereichen auf und dient dem Ökosystem des Evangeliums in der Deutschschweiz mit Klärung, Motivation und Inspiration.

«Einhaltung der Menschenrechte wird in Verhandlungen diskutiert»

7. Dezember 2023 by

Vor zwei Monaten berichtete die Arbeitsgemeinschaft für Religionsfreiheit der Schweizerischen Evangelischen Allianz SEA darüber, dass die beiden Nationalräte Andreas Gafner und Marc Jost dem Bundesrat Fragen rund um die Position der Schweiz bezüglich der Einhaltung der Menschenrechte in Indien und Pakistan stellten. Der Bundesrat hat nun Stellung bezogen und versichert, dass die Menschenrechte in Verhandlungen mit den beiden Ländern thematisiert werden.

 

In der Interpellation «Religiös motivierte Gewaltausschreitungen in Indien» stellt der EDU-Nationalrat Andreas Gafner dem Bundesrat unter anderem folgende Frage: «Ist die Einhaltung der Menschenrechte bei den Verhandlungen um eine mögliches Freihandelsabkommen mit Indien ein Thema?»

 

Der Bundesrat nimmt wie folgt Stellung dazu: «Die Einhaltung der Menschenrechte wird im Rahmen der Verhandlungen für ein Freihandelsabkommen (FHA) zwischen den EFTA-Staaten und Indien diskutiert. Wie in allen FHA drängt die Schweiz auch in den Verhandlungen mit Indien auf einen expliziten Verweis auf die völkerrechtlichen Verpflichtungen der Vertragsparteien in Bezug auf die Menschenrechte und demokratische Grundsätze.»

 

Andreas Gafner ist vorläufig zufrieden mit den Antworten: «Dem Bundesrat und dem Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA ist bewusst, dass in Indien grosse Probleme mit der Unterdrückung von Minderheiten existieren.» Aus dem Grund fordert er vorerst keine weiteren Schritte, sondern beobachtet die weitere Entwicklung.

 

Blasphemie-Gesetz in Pakistan

EVP-Nationalrat Marc Jost fragt den Bundesrat in seiner Interpellation «Blasphemie-Gesetz in Pakistan. Welche Folgen auf die Handelsabkommen?» unter anderem, ob das problematische Blasphemie-Gesetz in Pakistan im regelmässigen Dialog der beiden Länder thematisiert werde.

 

In seiner Antwort anerkennt der Bundesrat, dass die Blasphemie-Gesetzgebung in Pakistan das Recht auf Religionsfreiheit verletzt. Zudem betont er, dass der Vorsteher des EDA, Ignazio Cassis, bei seinem letzten offiziellen Besuch in Pakistan im Juli 2023 mit dem Premierminister Shehbaz Sharif über die Menschenrechtssituation in Pakistan gesprochen hat. «Die letzten politischen Konsultationen zwischen der Schweiz und Pakistan fanden im November 2021 in Islamabad statt. Eine nächste Konsultationsrunde könnte im Jahr 2024 stattfinden, ein Termin wurde jedoch noch nicht bestätigt.»

 

Nationalrat Marc Jost ist weitgehend zufrieden mit den Antworten und sagt: «Ich bin dankbar für die klaren Worte des Bundesrates und dafür, dass er sich in diesem Fall konkret für Religionsfreiheit engagiert. So hat die Schweiz zum Beispiel im UNO-Menschenrechtsrat eine Anpassung der pakistanischen Blasphemie-Gesetze gefordert.» Für die Zukunft wünscht er sich, «dass dieses Problem auch in der nächsten Konsultationsrunde, die zwischen der Schweiz und Pakistan nächstes Jahr stattfinden könnte, ein Thema sein wird».

 

Die AG für Religionsfreiheit ist erfreut

Linus Pfister, Vizepräsident der Arbeitsgemeinschaft für Religionsfreiheit AGR ist erfreut über die Antworten des Bundesrats auf die beiden Interpellationen: «Mit entwaffnender Ehrlichkeit schreibt der Bundesrat zu den Interpellationen der Nationalräte Andreas Gafner und Marc Jost, dass er sich grosse Sorgen macht um die sich leider eindeutig verschlechternden Menschenrechte sowohl in Indien wie auch in Pakistan. Wir freuen uns, dass sich Bundesrat Cassis bei Besuchen vor Ort für eine Verbesserung der Menschenrechte wie auch der Religionsfreiheit einsetzt.» Denn Christen wie auch andere Religionsangehörige würden sowohl in Indien, vor allem aber in Pakistan, aufgrund von Gerüchten entweder ihr Leben durch aufgestachelte Mobs verlieren oder für Jahrzehnte unschuldig hinter Gittern verschwinden.

 

Er betont aber auch: «Es ist wichtig, dass sich der Bundesrat weiterhin für die volle Gewährung aller Menschen- und Religionsrechte gemäss Artikel 18 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte weltweit einsetzt. Wo immer Freihandelsabkommen revidiert oder neu aufgesetzt werden, muss darin die Einhaltung der Menschenrechte festgehalten werden.»

Die Antworten des Bundesrats auf der Webseite des Parlaments:

  • «Religiös motivierte Gewaltausschreitungen in Indien»
  • «Blasphemie-Gesetz in Pakistan. Welche Folgen auf die Handelsabkommen?»

#NiewiederistJetzt

17. November 2023 by

Ein Kommentar von Andi Bachmann-Roth, Co-Generalsekretär SEA

Ich bin immer noch sprachlos und wütend über den Terrorangriff vom 7. Oktober. Terroristen der Hamas haben an einem ruhigen Samstagmorgen Israel überfallen, um wahllos zu morden und zu vergewaltigen. Sie verschleppten über 220 Kinder und Erwachsene in den Gazastreifen. Genauso beschäftigen mich die Folgeereignisse: der Krieg im Gazastreifen mit Hunderten von verletzten und toten Palästinensern und der wachsende Antisemitismus. Dieser äussert sich immer offener auch in Europa und der Schweiz. Wir müssen uns dieser Entwicklung mit aller Kraft entgegenstellen. Christinnen und Christen sind aber nicht einfach eine weitere gesellschaftliche Stimme, sondern bringen im Wesentlichen eine geistliche Dimension ein: Auch jetzt steht über allem Gott. Inmitten des Leids verwirklicht sich jedoch nicht sein Wille. Vielmehr hat sich Gott in Jesus Christus dem Hass und Unheil entgegengestellt. Im Kreuz liegt die entscheidende Antwort auch für diesen grausamen Konflikt.

 

Spirituelle Dimension

Dieser Tage wurde bekannt, dass die Friedensaktivistin Viviane Silver unter den Opfern vom 7. Oktober ist. Ich kann nur erahnen, wie tief die Wunden gehen, welche dieser Konflikt in Menschen hinterlässt. Bei Juden wie auch bei Palästinensern. Die Unversöhnlichkeit ist schon lange von der individuellen Ebene ins Kollektive übergegangen. Der versöhnliche Dialog ist verstummt und nun sprechen die Waffen. Der Hass auf Israel scheint sich gar zum eigentlichen Identifikationsmerkmal der Palästinenser entwickelt zu haben. Das Tragische an diesem identitätsstiftenden Hass ist, dass darüber hinaus gar nichts übrigbleibt, um für das eigene Volk eine positive Zukunftsvision zu entwickeln und zu gestalten. Aus menschlicher Perspektive müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass kaum vorstellbar ist, wie sich in dieser Situation gutes Leben entfalten soll.

 

Natürlich ist es auch wichtig, über die Frage zu diskutieren, welche Mittel im Kampf gegen Terrorismus ethisch vertretbar sind. Mich beschäftigt aber darüber hinaus die Frage: Können diese Wunden überhaupt einmal wieder heilen? Kann es im Nahen Osten je Frieden und Versöhnung geben? Die Kommentatoren sind dazu sehr pessimistisch geworden. Und ehrlich gesagt: Ich bin es manchmal auch.

«Aus menschlicher Perspektive müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass kaum vorstellbar ist, wie sich in dieser Situation gutes Leben entfalten soll.»

 

Doch zum Glück habe ich Menschen um mich, die mir helfen, meinen Blick immer wieder auf Jesus Christus zu richten. Denn weder das Militär noch die Politik oder Aktivisten werden diesen Konflikt wirklich lösen können. Die Ursache dafür liegt nicht auf dieser Ebene, sondern in den wütenden, verletzten und hasserfüllten Herzen der Menschen. Und die Veränderung und Heilung von Herzen ist Gottes Spezialgebiet. Ermöglicht hat er dies durch seine Selbsthingabe am Kreuz. Dort errang Christus den Sieg über alle lebenszerstörenden und selbstsüchtigen Kräfte. Vielleicht wird uns hier neu bewusst, warum Christen von der frohen Botschaft sprechen: Wir sind mit dem Bösen in uns nicht allein. Es gibt Hilfe und Hoffnung auf Veränderung. Im Allianz-Netzwerk sind wir mit mehreren Menschen aus dem Nahen Osten verbunden, die für diese Transformation stehen. Ehemalige Terroristen sind Christus begegnet. Ihr Hass ist der Liebe gewichen. Einer davon berichtet in einem Gespräch über seine Erfahrungen.

 

Wenn alle Hoffnung schwindet, kann das Licht von Jesus Christus umso heller leuchten. Darum will ich von dieser Hoffnung berichten: Für Christus gibt es keine hoffnungslosen Situationen. Für ihn ist Frieden im Nahen Osten nichts Aussichtsloses. Allein er kann die verwundeten Herzen heilen und den Hass durch Liebe ersetzen.

«Die Ursache des Konflikts liegt in den wütenden, verletzten und hasserfüllten Herzen der Menschen. Und die Veränderung und Heilung von Herzen ist Gottes Spezialgebiet.»

 

Handlungsaufruf #1

Deshalb rufen wir, die Schweizerische Evangelische Allianz SEA, auch immer wieder zu Gebet auf. Nicht als Tat der Verzweiflung, sondern der Hoffnung. Im Gebet gibt uns Gott das Privileg, an der Transformation von Menschenherzen mitzuwirken. Gemeinsam mit der Evangelischen Allianz Deutschland planen wir zurzeit öffentliche Gebetsaktionen. Weiter Informationen dazu folgen bald.

Kein Platz für Antisemitismus in der Schweiz

Obwohl Israel den schlimmsten Terroranschlag seiner Geschichte erleben musste, sind nun Juden auch hierzulande zunehmend Opfer von Antisemitismus. Insbesondere weil der Kampf Israels gegen die Hamas zu viel Zerstörung und unschuldigen Opfern führt. Dieser wachsende Hass macht uns als SEA sehr betroffen.

 

Die Pro-Palästina-Demonstrationen in ganz Europa machen mir Sorgen, weil dabei teilweise auch ein überwunden geglaubter Hass gegen Juden zum Ausdruck kommt. Zudem wird eine Stimmung kultiviert, die es kaum mehr möglich macht, sich in der Öffentlichkeit als Jude zu erkennen zu geben. Niemand sollte sich fürchten müssen, weil er oder sie eine Kippa, einen Davidstern oder eine Israel-Flagge trägt.

 

In einem solchen Konflikt dominieren schnell Feindbilder. Israel wird zum Apartheitsstaat erklärt, dem Genozid vorgeworfen wird. Muslime werden pauschal zu Terrorverdächtigen. Gewalt beginnt mit Entmenschlichung des Andern. Darum müssen wir gerade jetzt daran erinnern und dafür einstehen, dass wir alle Abbilder Gottes sind- Juden wie Muslime. Gleicherlei von Gott geschaffene und geliebte Menschen. Wir Christen sollten eine Rhetorik nutzen, die dieser zentralen christlichen Tatsache Rechnung trägt.

«Niemand sollte sich fürchten müssen, weil er oder sie eine Kippa, einen Davidstern oder eine Israel-Flagge trägt.»

 

Handlungsaufruf #2

Vielleicht ist für Sie nicht die Zeit für laute politische Stellungnahmen und Äusserungen. In diesem Fall können Sie unseren jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern leise Zeichen des Mitgefühls zukommen zu lassen. Das könnte bedeuten, als Kirche oder als Einzelperson der lokalen jüdischen Gemeinschaft einen einfühlsamen Brief oder ein nettes Paket zukommen zu lassen. Natürlich sollen muslimische Mitbürger von unserem Mitgefühl nicht ausgeschlossen werden. Möge Gottes Geist Sie leiten, ob und wem Sie ein Zeichen zukommen lassen wollen.

Unterstützung und Gebet für Israel

18. Oktober 2023 by

Die neu angefachte israelisch-palästinensische Auseinandersetzung infolge der entsetzlichen Terroranschläge der Hamas auf israelischem Gebiet macht sprach- und hilflos. Trotzdem können und sollen Christinnen und Christen etwas tun: beten. Deshalb rufen die Schweizerische Evangelische Allianz SEA und Freikirchen.ch die Kirchen zum gemeinsamen Gebet auf. Dazu haben sie Gebetsanliegen rund um den aktuellen Konflikt zusammengestellt.

 

Was aktuell im Nahen Osten passiert, kann einen überwältigen, überfordern und sprachlos werden lassen: Dass Menschen anderen Menschen solche Gräueltaten antun, ist unerträglich. Zur Einordnung der Geschehnisse hat die weltweite Evangelische Allianz WEA eine Stellungnahme (deutsche Übersetzung der Österreichischen Evangelischen Allianz) herausgegeben, der sich die SEA anschliesst. Der Dachverband Freikirchen.ch hat sich mit einer Medienmitteilung «Freikirchen stehen hinter Israel» zu Wort gemeldet.

 

In dieser fast nicht zu ertragenden Situation ist es tröstlich zu wissen, dass Gott alle Menschen in dieser von Hass erfüllten Region sieht. Der Nahe Osten braucht Jesus, den Messias – dringender denn je! Deshalb rufen die SEA und Freikirchen.ch zum Gebet auf, besonders diesen Sonntag in Gottesdiensten landauf, landab. Dazu haben sie Gebetsanliegen rund um den aktuellen Konflikt zusammengestellt.

 

Wir beten für…

  • …das Ende des Terrors durch die Hamas.
  • …die Geiseln der Hamas, dass sie überleben und befreit werden.
  • …Heilung and Wiederherstellung der Traumatisierten vom 7. Oktober.
  • …Trost für die Angehörigen auf beiden Seiten, die Menschen durch diesen Krieg schon verloren haben.
  • …Weisheit, Schutz und Führung für die israelische Regierung.
  • …eine neue Führung des palästinensischen Volkes, die sich ohne Hass für die Bedürfnisse ihres Volkes einsetzt.
  • …arabische Christen in Israel und der Westbank, welche auch auf der «Feindes-Liste der Hamas» stehen.
  •  …die messianischen Gemeinden, insbesondere die vielen jungen Soldaten, welche jetzt im Einsatz sind. Dass sie in dieser Situation auch ein Zeugnis sein können.
  •  …Einheit unter messianischen Gläubigen und arabischen Christen.
  •  …Schutz, sodass der Krieg sich nicht auf die umliegenden Länder ausbreitet.
  •  …Weisheit für die Regierungen der umliegenden Länder, wie sie mit dieser Situation umgehen sollen und die Grenzen schützen.
  •  …die Unterscheidungsfähigkeit der Menschen zwischen der Hamas und dem Volk, das ebenso unter der Führung von Hamas leidet.
  •  …Europa und die Schweiz, dass sie sich gegen Hass und Terror einsetzen.

 

(Die Gebetsanliegen sind zum Teil von der Organisation be’yachad übernommen – einer Schweizer Versöhnungsinitiative, die Partnerschaften mit messianisch-jüdischen und palästinensisch-christlichen Gemeinden aufbaut.)

 

Kundgebung in Genf für israelische Geiseln

Gebetet wird auch an einer Kundgebung diesen Sonntag, 22. Oktober, um 15:00 Uhr in Genf (Place des Nations) zur Befreiung der israelischen Geiseln in der Gewalt der Hamas. Diese hat über 150 Personen aus rund 30 Ländern, darunter Holocaust-Überlebende, schwangere Frauen, Mädchen, Jungen, Kleinkinder und Babys, entführt und hält sie unter höllischen Bedingungen im Gazastreifen fest.

 

SEA und Freikirchen.ch rufen zur Teilnahme auf: Die Forderung nach Freilassung der Entführten erhält umso mehr Nachdruck, je mehr Menschen sich dafür versammeln. Der Anlass ist Teil einer internationalen Kampagne zur Befreiung der Entführten und wird von einer breiten christlichen Koalition «Voice for Freedom» aus Israel organisiert. Unter anderem werden Angehörige von Entführten sprechen.

Gebetsanliegen für den Gottesdienst

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Weitere Gebete und Gebetsanliegen

  • Christen an der Seite Israels Schweiz
  • Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz
  • Methodistische Kirche in Irland (Englisch)

 

Allianz Leitende als Redner für Ihren Anlass

28. September 2023 by

Während der jährlichen Allianzgebetswoche, das nächste Mal vom 14. bis 21. Januar 2024, treffen sich zahlreiche Menschen in Kirchen und Allianzsektionen in der ganzen Schweiz zu Gebetstreffen, Gottesdiensten und weiteren Veranstaltungen. Neu bietet die Schweizerische Evangelische Allianz SEA für solche Anlässe – nicht nur im Rahmen der Allianzgebetswoche – die Möglichkeit, eine Rednerin oder einen Redner für Predigten oder Referate einzuladen. Im Folgenden werden sie kurz vorgestellt.

 

Andi Bachmann-Roth:

Der vierfache Familienvater hat nicht nur einen Masterabschluss in Theologie, er leitet auch als Co-Generalsekretär die Schweizerische Evangelische Allianz. Seine Schwerpunktthemen sind unter anderem Predigten im Hinblick auf die Kraft von «gemeinsam besser», Leiterschaft oder ethische Fragen.

 

Heike Breitenstein:

Die Doktorandin in Praktischer Theologie an der Uni Zürich hält mit Vorliebe Vorträge zur Verbindung von Denken und Glauben sowie zu kritischen Anfragen an den christlichen Glauben. Sie sagt über sich selbst: «Ich bin begeistert von einem Glauben mit Herz und Hirn und denke, das Jesus gute Nachricht für uns persönlich und unsere Gesellschaft ist.»

 

Viviane Krucker-Baud:

Als Co-Generalsekretärin der Schweizerischen Evangelischen Allianz und als reformierte Pfarrerin ist Viviane Krucker-Baud sowohl in einem landes- wie auch freikirchlichen Umfeld zuhause. Als Dozentin unterrichtet sie auch an der HF TDS Aarau die Themen Ekklesiologie und Liturgik. Ihre Schwerpunkte für Vorträge beziehen sich unter anderem auf Evangelisation und Gebet.

 

Jaël Binggeli:

Jaël Binggeli ist Jugendbeauftragte der Schweizerischen Evangelischen Allianz und wirkt zudem im Leitungsteam der Jugendveranstaltungen «PraiseCamp», «Newleaders» und «Gottwärts» mit. Die Sozialpädagogin liebt es, über Grundfragen des christlichen Glaubens zu reden, speziell auch mit Bezug zu Jugend und Frauen.

 

Egzon Shala:

Als Migrationsfachmann ist der einstige Flüchtling die perfekte Ansprechperson in Migrationsfragen, etwa, wie man Flüchtlingen begegnen kann. Egzon Shala arbeitet bei der Schweizerischen Evangelischen Allianz als Interkultureller Beauftragter. Er spricht auch gerne über Themen wie Jüngerschaft in der Familie, missionale Gemeinschaft oder Einheit in Vielfalt.

 

Beat Ungricht:

Beat Ungricht ist Präsident der Schweizerischen Evangelischen Allianz, hat einen Masterabschluss in Theologie und ist Leitungsmitglied eines Kirchenverbands. Neben seinen anderen Engagements referiert er gerne zu unterschiedlichen Themen in Gemeindebau, Leiterschaft, Gesellschaftsthemen und Beratungssituationen.

Interesse geweckt?

Weitere Informationen zu unseren Rednerinnen und Redner finden Sie auf unserer Webseite. Melden Sie sich unverbindlich per Mail info@each.ch und buchen Sie einen Referenten oder eine Referentin für Ihren Allianzanlass.

 

Licht in dunkle Abgründe

25. September 2023 by

Verschiedene Kirchen haben umfangreiche Studien in Auftrag gegeben, um den Umfang und das Ausmass von Missbräuchen in ihren Institutionen unabhängig aufzuarbeiten. Neben der katholischen Kirche hat unlängst auch eine christliche Privatschule für unrühmliche Schlagzeilen gesorgt. Die Schweizerische Evangelische Allianz SEA ist dankbar über die Bereitschaft der Kirchen, Licht in die dunklen Kapitel ihrer Geschichte zu bringen. Es gilt, hinzuschauen, damit Missbräuche in Zukunft verhindert werden können.

 

Ein Dokfilm von SRF gibt erschütternde Einblicke in Missbräuche in der Kirche und Schule Hof Oberkirch, die vom ehemaligen Schokoladenunternehmer Jürg Läderach mitgegründet wurde. Johannes Läderach, der aktuelle CEO von Läderach und selbst ehemaliger Schüler jener Schule, sagt dazu im Tagesanzeiger vom 23.9.2023: «Es belastet mich, dass ich die Missbräuche als Kind und Jugendlicher nicht verhindern konnte. Umso wichtiger war es mir als Erwachsener, dies alles aufzuarbeiten.»

 

Die Ergebnisse der Studien machen auch die SEA betroffen und zeigen ein erschütterndes Ausmass. Der Blick in die Vergangenheit schmerzt. Übergriffe und Missbrauch haben das Leben von unzähligen Menschen auf schändlichste Art und Weise geschädigt. Nebst den seelischen Wunden wurde das Vertrauen in andere Menschen, in die Kirche und nicht zuletzt auch in Gott zutiefst erschüttert. Die frohe Botschaft des Evangeliums wurde durch das Handeln (oder Nicht-Handeln) von Kirchen nachhaltig diskreditiert. Das Vertrauen wieder herzustellen, wird alle Kirchen über Jahrzehnte beschäftigen. Es ist vor allem zu hoffen, dass nun die Betroffenen Hilfe, Gehör und Unterstützung finden.

 

Gerade als christliche Institutionen müssen wir weiter intensiv an Strukturen, einer Theologie und einer Kultur arbeiten, in der Menschen Würde, Schutz und einen professionellen und heilsamen Umgang mit Nähe und Distanz erleben. Als Schweizerische Evangelische Allianz versuchen wir mit dem Netzwerk «Gemeinsam gegen Grenzverletzung» sowie der «Charta christlicher Kinder- und Jugendarbeit» einen Beitrag dazu zu leisten.

Stellungnahme von Co-Generalsekretär Andi Bachmann-Roth:

Wie mit der Schuld von früher umgehen?

In der öffentlichen Wahrnehmung wird heute kaum zwischen den Tätern von gestern und den Verantwortlichen von heute unterschieden. Zudem werden oft sämtliche Kirchen in denselben Topf geworfen. Das ist aufgrund der Schwere der Vorkommnisse nachvollziehbar. Dennoch sollte differenziert werden.

 

Johannes Läderach sagt dazu im Tagesanzeiger: «Die Generation von heute kann das Unrecht der vorhergehenden Generation zwar nicht ungeschehen machen, aber sie kann es zumindest transparent machen. Der Untersuchungsbericht von 2022 ist öffentlich zugänglich.» Und weiter: «Ich plädiere dafür, dass man das Unternehmen nach den Menschen beurteilt, die jetzt die Verantwortung tragen. Und vor allem nach den 1800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – sie machen den grossen Teil der Arbeit, sie sind der Grund für unseren Erfolg.»

 

Die ganze Geschichte erzählen

Die SEA ist dankbar, dass Medien ihre Aufgabe als vierte Gewalt wahrnehmen und Betroffene zu Wort kommen lassen. Im bereits zitierten Interview im Tagesanzeiger und in weiteren Medien konnte Johannes Läderach ausführlich Stellung nehmen. Dadurch konnte er klarstellen, was der SRF-Dokfilm sträflich vernachlässigt hatte: Die jetzige Generation steht für andere Werte: Gewaltfreie Erziehung, Transparenz und ein frohes Evangelium. SRF hatte es im Dokumentarfilm unterlassen, die heutige Generation ebenfalls zu Wort kommen zu lassen, die sich schon länger von den Machenschaften ihrer Vorgängergeneration distanziert und deren Untersuchung selbst angestossen hat.

Kritik an der Sendung «Espresso» auf SRF

Angesichts der erwähnten Missstände im kirchlichen Umfeld hat SRF auch einen Radio- und Online-Beitrag veröffentlicht, der in allen Details erklärt, wie man aus der Kirche austritt. Diese Art der Berichterstattung erachtet die Schweizerische Evangelische Allianz als tendenziös und nicht einem öffentlichen Interesse dienlich. Daher wurde SRF gebeten, den Artikel zu entfernen.

 

 

«Finish Europe»: Von Irritationen, dem Kairos und Zurückschneiden

13. September 2023 by

Die rund 70 Schweizer Teilnehmenden am «Finish Europe Summit» suchen ein stärkeres Miteinander in der Erfüllung des Missionsauftrags.
Die Erfüllung des Missionsbefehls bis zum 2000. Geburtstag der Kirche stand im Mittelpunkt der Konferenz im Zürcher Kongresszentrum «The Circle». 350 Personen aus 39 Nationen liessen sich anstecken und herausfordern, Jünger zu machen. Im so genannten «Swiss Track», der von der Schweizerischen Evangelischen Allianz SEA mitorganisiert wurde, dachten rund 70 Leiterinnen und Leiter aus Schweizer Kirchen und Werken über die Situation hierzulande nach und bewegten gemeinsam den Prozess «Zukunft Mission» weiter.

 

Eingeladen zum «Finish Europe Summit» hatte das US-amerikanische Kirchennetzwerk «Global Church Network», das überall auf der Welt Kompetenzzentren für Evangelisation und Jüngerschaft betreibt. Sein charismatischer Leiter, James O. Davies, lud einflussreiche Leiterinnen und Leiter nach Zürich ein. «Die Länder Europas gehören zu den schwierigsten Gebieten, wenn es darum geht, Kirchen zu gründen sowie Leitungspersonen auszurüsten», so Davies, der seit über 40 Jahren als Prediger und Netzwerker auf allen Kontinenten unterwegs ist. Die Schweiz sei als Austragungsort strategisch wichtig gewesen, da sich Osten und Westen treffen sollten.

 

Weltweit viele Aufbrüche sichtbar

Die Referate an der «Finish Europe»-Konferenz führten eindrücklich vor Augen, wie durch die Kraft des Evangeliums ganze Nationen transformiert werden. Von starken Aufbrüchen in Ägypten berichtete zum Beispiel Amgad Girgis, Pastor der «Church of God» im islamisch geprägten Staat. «Wir konnten im März dieses Jahres in Kairo ein Kompetenzzentrum für die Schulung von Pastoren eröffnen. 300 Pastoren aus allen 18 Denominationen des Landes liessen sich in dieser Zeit bereits schulen und gehen nun zu den Menschen, um das Evangelium zu predigen und Kirchen zu gründen.»

 

Gewaltige Aufbrüche geschehen auch in asiatischen Ländern wie zum Beispiel Indonesien oder den Philippinen: David Sobrepeña erzählte, wie er als Investmentbanker an der Wallstreet in New York von Gott berufen wurde, alles zu verkaufen und zurück in sein Heimatland, die Philippinen, zu ziehen. Dieser Glaubensschritt stand am Anfang der unglaublichen Geschichte der «Word of Hope Christian Church», die in den letzten 45 Jahren zur grössten Kirche der Welt wuchs. Aktuell gehören dieser Kirche 43 Satellitengemeinden an. An jedem Sonntag finden 74 Gottesdienste mit 60’000 Personen statt.

 

Wo Dunkelheit herrscht, leuchtet das Evangelium

Besonders stark war das Zeugnis von Valery Reshetinsky, Bischof des ukrainischen Missionskirchen-Verbandes. Er berichtete von erwecklichen Aufbrüchen mitten im Krieg: «Es gibt 1000 lebendige Kirchen in der Ukraine. Die Kirche stand in die Lücke.» Auch in Amsterdam, einer Stadt, die für gefährliche und arme Viertel bekannt ist, geschieht Hoffnungsvolles. Stanley Hofwijks, Pastor und Präsident von Maranatha Ministries in Amsterdam, baut Kirche unter den Menschen, die aus dem südamerikanischen Suriname eingewandert sind. Seine Kirche wuchs von 40 auf rund 2500 Mitglieder an. Sie gehen in die dunklen Ecken der Stadt, unterstützen viele arme Menschen und bleiben trotz vielen Widerständen vorwärtsgerichtet.

 

Lethargie in der Luxuslounge überwinden

Und wie sieht die Situation in der Schweiz aus? Ein sogenannter «Swiss Track», bei dem rund 70 Leiterinnen und Leiter aus Schweizer Kirchen und Werken teilnahmen, ging dieser Frage auf den Grund. «Wir befinden uns in der Luxuslounge», stellte Urs Schmid fest. Es brauche neuen Glauben, um die Lethargie in der Schweiz zu überwinden, betonte der Co-Gastgeber des «Finish Europe»-Treffens. «Vor lauter Rücksichtnahme aufeinander vergessen wir, wie dringlich der Auftrag ist, Menschen die rettende Botschaft von Jesus zu bringen. Wir müssen neu gemeinsam nach dem Kairos Gottes für unser Land fragen!»

 

Ivano Lai, Pastor der Pfingstgemeinde in Bern, nahm gleich mit zehn Mitarbeitern seiner Gemeinde an der Konferenz in Zürich teil. Ihm gehe es darum, das grosse Bild, den grossen Auftrag im Blick zu behalten bei allen Herausforderungen, die sich einer lokalen Kirche stellen. Es sei ermutigend, diese Leidenschaft für Gottes Reich zu spüren. «Diese einfache, aber radikale Botschaft, sein Leben Jesus hinzugeben und einfach den Missionsauftrag zu leben, begeistert mich. Da können wir auch von den Amerikanern einiges lernen.»

 

Schweizer zeigen Offenheit für Neues

Die amerikanische Kultur, die durch die Organisatoren rund um James O. Davies stark dominierte, polarisierte unter den Schweizer Teilnehmern. Einige schätzten dieses Element, andere waren herausgefordert. Davon liess sich der «Swiss Track» aber nicht stören. «Ich werde das Gehörte prüfen und auf unsere Umstände zu übertragen versuchen», gab Peter Schneeberger, Präsident von Freikirchen.ch, zu Protokoll. Er sei auf jeden Fall dankbar für diese Konferenz. Durch das Referat von John Sorensen, Präsident von Evangelism Explosive, sei ihm ganz neu bewusst geworden, wie zentral die Jüngerschaft ist. «Selten habe ich den Ruf so stark gehört, nach 2. Timotheus 2,2 in andere Leiterinnen und Leiter zu investieren!»

 

Jaël Binggeli, die Jugendbeauftragte der Schweizerischen Evangelischen Allianz SEA, freute sich über die schönen Begegnungen, die sie sehr bereichert hätten. Ihr sei wichtig zu betonen, dass die älteren Leiter nicht einfach die Verantwortung an die Jungen abgeben können. «Sie gehen Seite an Seite miteinander! Die Jungen wissen oft nicht mehr, was das Evangelium ist und warum sie darüber reden sollen.» Man könne die Zukunft daher nicht der «Young Generation» abdelegieren, so Binggeli. «Es ist die ‹Now Generation›, die Gottes Reich gemeinsam baut!»

 

Ausstrecken nach dem Kairos

Julia Henke, die den Prozess «Zukunft Mission» in der Schweiz moderiert, betonte das Warten auf den Kairos-Moment. «Wenn wir diese Energie wirken lassen und dem Heiligen Geist vertrauen, kann uns das in Neues katapultieren.» Aaron Stutz, Gemeindegründer und Pastor der GLOW Church in Luzern, erwähnte die unbequeme Komponente des Zurückschneidens nach Johannes 15, die ihm Gott aufs Herz gelegt habe. «Wir alle wünschen uns Frucht. Doch wir sollten offen und ehrlich die Frage zulassen, was noch etwas bringt und was nicht mehr.» Ohne bereits genauer zu definieren, was dies konkret und strategisch bedeuten könnte, blieb das gemeinsame Fazit, dass ein weiteres Zusammenrücken stattgefunden hat. Die teilnehmenden Pastorinnen und Pastoren waren sich bewusst, dass sie das alles nicht selbst stemmen können: Es braucht ein neues Mobilisieren der Basis.

 

«Die Dringlichkeit und Leidenschaft für Evangelisation und Mission ist neu gewachsen. Gott tut an vielen Orten in der Welt Grossartiges. Warum nicht auch hier? Und die Überzeugung wuchs, dass wir uns als Schweizer dieser Aufgabe gemeinsam stellen müssen – und zwar auf unsere Art und Weise. Als Leitende wollen wir für diese Aufgabe neu Verantwortung übernehmen. Den Stil und Inhalt würden wir teilweise anders als am Kongress präsentiert gestalten. Aber wir wollen uns nicht an kulturellen Unterschieden aufreiben, sondern gegenüber dem gehorsam sein, was Gott uns gesagt hat.»

 

Andi Bachmann-Roth, Co-Generalsekretär SEA

 

Wie geht es weiter?

Das Konferenz-Thema «Finish Europe» sei ein hoher Anspruch, sagte Christian Haslebacher, Präsident der Viva Kirche Schweiz und Vizepräsident Freikirchen.ch: «Es ist nicht einfach, diese Mission zu erfüllen. Aber wir müssen nicht entmutigt sein, es war in Europa schon schwieriger. Nämlich zur Zeit, als Paulus Europa erreichte. Er und Silas wurden zum Beispiel in Philippi verhaftet und ins Gefängnis gesetzt.»

 

Als Gastgeberland hätte die Schweiz ein Kontingent von 150 Plätzen zugute gehabt, gekommen ist gut die Hälfte. SEA-Co-Generalsekretär Andi Bachmann-Roth sagt dazu: «Das Global Church Network wie auch James O. Davis ist in Europa kaum bekannt. Daher war die Zurückhaltung für mich nicht weiter überraschend. Zudem finden im September viele andere Veranstaltungen statt.» Wichtig sei, dass mit entscheidenden Schlüsselpersonen der Prozess «Zukunft Mission» weiterbewegt werden konnte. Konkret wird das Thema wieder in der bisherigen Spurgruppe sowie am Leiterinnen- und Leiterforum von SEA und Freikirchen.ch Anfang Dezember aufgenommen. Zudem treffen sich im Januar der Vorstand von SEA, RES und Freikirchen.ch zu einem 24-Stunden-Event, um zu beten und auf Gott zu hören.

 

Quelle: Livenet / IDEA

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