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News

Wenn zwei das Gleiche tun, entsteht vielleicht Neues

22. Februar 2023 by

Die Verteilzeitung «Viertelstunde für den Glauben» der Schweizerischen Evangelischen Allianz SEA feiert mit der diesjährigen Osterausgabe ihr 20-jähriges Bestehen. Seither ist mit den «Hope»-Zeitungen von Livenet ein vergleichbares Produkt entstanden. Nachdem SEA und Livenet bereits in den letzten Jahren vermehrt zusammengearbeitet haben, steht nun eine weitergehende Kooperation zur Diskussion. Denn das Ziel teilen sie schon lange: die Begeisterung eines Lebens mit Jesus in die Schweiz hinaustragen.

 

Zwei etablierte Marken – ein Ziel: Die «Viertelstunde für den Glauben» und die «Hope»-Zeitungen erzählen Geschichten mitten aus dem Alltag von Menschen und wie sie Gottes lebensverändernde Kraft erleben. Dank ihrer Verteilung in der ganzen Deutschschweiz regen die Zeitungen die breite Bevölkerung auf eine ansprechende Art und Weise an, über Lebens- und Glaubensfragen nachzudenken, und tragen das Evangelium in unzählige Haushalte, auf Strassen, zu kirchenfernen Menschen. Dies geschieht über sogenannte Dorfpatenschaften sowie Verteilaktionen von Allianzsektionen, Kirchen und Einzelpersonen. Während die «Viertelstunde» einmal jährlich in der ganzen Deutschschweiz (sowie als «Quart d’heure pour l‘essentiel» in der Westschweiz) verteilt wird, erscheint «Hope» in verschiedenen Ausgaben mit regionalem Fokus.

 

Mehr Wirksamkeit durch mehr Kooperation

Aktuell sind Livenet und die SEA als Herausgeber je eigener Verteilzeitungen im Gespräch über eine engere Zusammenarbeit – auch weil sie überzeugt sind, dass ein Printprodukt nach wie vor ein geeignetes Medium ist, um in der Bevölkerung den christlichen Glauben zum Thema zu machen. Im Raum steht zum einen die Option, künftig beide Zeitungen als gemeinsame Produkte herauszugeben. Zum anderen gehen die Gedanken auch einen Schritt weiter zu einer künftigen Fokussierung auf eine Marke.

 

«Das Ziel muss sein, dass jede Organisation ihre jeweiligen Stärken in den Prozess einbringt. Seitens Livenet sind viele redaktionelle und administrative Ressourcen vorhanden, als SEA haben wir ein grosses Netzwerk und mit den Sektionen ideale Türöffner für die Verbreitung der Zeitungen», erklärt Daniela Baumann, Chefredaktorin der «Viertelstunde für den Glauben» und SEA-Kommunikationsbeauftragte, die Chancen eines verstärkten Miteinanders. Der Geschäftsführer von Livenet und Chefredaktor von «Hope», Florian Wüthrich, ergänzt: «Als geeinte Truppe werden wir stärker wahrgenommen und können mehr Kraft entwickeln, um Jesus in der Gesellschaft ins Gespräch zu bringen.» Eine Entscheidung soll im Frühling fallen, derzeit prüfen beide Seiten die Chancen, Risiken und Konsequenzen der auf dem Tisch liegenden Optionen.

 

Ausführlich über die Verteilzeitungen und deren Zukunft berichtet der Livenet-Talk «Kooperation von ‹Viertelstunde› und ‹Hope›» mit Daniela Baumann und Florian Wüthrich:

Weitere Informationen und Bestellung

Viertelstunde für den Glauben

Hope

 

Der Heilige Geist war am PraiseCamp22 mittendrin statt nur dabei   

11. Januar 2023 by

© PraiseCamp

In Matthäus 18, 20 sagt Jesus: «Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.» Da konnte beim grössten christlichen Jugendcamp der Schweiz mit über 6000 Teenagern und jungen Erwachsenen an sechs Tagen zwischen den Jahren wahrlich nichts schief gehen. Wie viel von Gottes Geist zu spüren war, zeigen die positiven Feedbacks der Camp-Besucher und -Besucherinnen wie auch der SEA-Jugendbeauftragten Jaël Binggeli.

 

Teilnehmende am PraiseCamp22 mit dem Thema «Geist.Erfüllt.Leben» mussten vor allem eines: auch bei viel Lärm schlafen können. Ohrstöpsel und gutes Schuhwerk gehörten fast zur Pflichtausstattung. Denn bei so vielen Angeboten in der Messehalle Basel waren die empfohlenen 10’000 Schritte täglich im Nu gelaufen und nachts in den Schlafhallen konnten die Bettnachbarn einem durchaus mal den Schlaf rauben.  

 

Spirit ist real und spürbar 

«Wo Menschen mit Jesus leben, passieren krasse Veränderungen: Aus Egoisten werden Menschen, die selbstlos dienen. Wo Streit war, verbreitet sich Frieden, und Menschen entdecken ein Leben in Freiheit. Da finden unterschiedlichste Menschen zusammen. In ihnen wächst eine unaufhaltsame Freude, die Botschaft von Jesus zu teilen. Sie sind überzeugt, dass es der Geist von Gott ist, der ihr Leben umgekrempelt hat.» Dieses Motto haben sich die Veranstalter, Bibellesebund, Campus für Christus, Vereinigte Bibelgruppen und Jugendallianz der Schweizerischen Evangelischen Allianz, zum Ziel gesetzt. Die Jugendbeauftragte der SEA, Jaël Binggeli, erlebte den Geist Gottes so: «Eines meiner Highlights war am Leitertag. Es ist so berührend, was da passiert ist. Wie der Heilige Geist die Leiterinnen und Leiter bewegt hat und so ihre Last von ihnen gefallen ist. Sie sind durch den Heiligen Geist freigesetzt worden für ihre Arbeit mit den Jugendgruppen. So gehen sie mit einem brennenden Feuer zurück in ihren Alltag in den lokalen Gemeinden.» 

 

Hindernisfreiheit wurde grossgeschrieben 

Um das PraiseCamp für alle jungen Leute erlebbar zu machen, wurden die Predigten in Gebärden übersetzt, Barrierefreiheit für Teens und Twents im Rollstuhl ermöglicht, eine Höranlage installiert und die PraiseCamp-App barrierefrei gestaltet. Das PraiseCamp erreichte unter anderem auch deshalb mit seinen Social-Media-Beiträgen mehr als 120’000 Menschen während des Camps. 

 

Heiliger Geist wirkt auch nach den sechs Tagen  

Das Programm war am Morgen gefüllt mit Frühsport, Morgenandachten, Worship, Workshops und Seminaren; nachmittags mit Sport- und Freizeitangeboten sowie abends mit Gottesdiensten und anschliessenden Konzerten. Die Predigerinnen und Prediger kamen aus der Schweiz und Deutschland. Gesprochen haben unter anderem Henok Worku, das Ehepaar Boppart und Stefania Mwale. Die Bühne musikalisch gerockt haben Bands wie die O’Bros, Donnersöhne und Adam’s Wedding. Der krönende Abschluss war die Silvesterparty mit dröhnenden Bässen, aber selbstverständlich ohne Drogen und Alkohol. 

 

Die Campteilnehmerin Larissa Ott (18) freute sich: «Mich begeistert am PraiseCamp, dass man hier mit vielen jungen Christen denselben Gott anbetet und die Gemeinschaft feiert.» Eine Gruppenleiterin resümierte: «Als Leiterin sah ich, wie die Jugendlichen Veränderungen erleben durften, Freundschaften vertieft wurden und sie neu gestärkt und ermutigt wieder in ihren Alltag zurückkehren.»  

 

Zum Vormerken: Das nächste PraiseCamp findet vom 27. Dezember 2024 bis 1. Januar 2025 statt.

Weitere Informationen

Rückblick-Video

Medieninformationen und Bilder

 

Keine halben Sachen für eine ganzheitliche Mission

9. Dezember 2022 by

Bahnt sich da ein tiefgreifender Wandel an? Diesen Eindruck zumindest konnte bekommen, wer am diesjährigen Leiterinnen- und Leiterforum der Schweizerischen Evangelischen Allianz SEA und des Dachverbands Freikirchen.ch zur Zukunft der Mission zugegen war. Ein durch Befragungen unter Schweizer Kirchen und Missionswerken ausgelöster Prozess eröffnet unverhoffte Perspektiven für eine neue Art des Miteinanders.

 

Kirchen, Missions- und Entwicklungsorganisationen, Sozialwerke und theologische Ausbildungsstätten aus dem Netzwerk der SEA und von Freikirchen.ch: In der Vielfalt ihrer Aufgaben eint sie der Missionsauftrag von Jesus Christus. Mehr als einmal kam am Leiterinnen- und Leiterforum 2022 zur Sprache, dass die dafür investierte Zeit, die Mittel und Leidenschaft in der Schweiz sehr hoch, die entfaltete Wirkung dagegen vergleichsweise gering sei. Der Wunsch, die Menschen wieder neu mit dem Evangelium zu erreichen, war unter den versammelten Leitungspersonen aus der evangelischen Szene der Deutschschweiz deutlich zu spüren. Oder «der Traum von einem unerwarteten Comeback der Kirche», wie es Michael Girgis, Rektor vom IGW und Gemeindeleiter, ausdrückte. Woran liegt es, dass der ersehnte Aufbruch in den letzten Jahrzehnten ausblieb?

 

Eine mögliche Antwort bildete den Ausgangspunkt des diesjährigen Leiterforums: Es braucht eine neue Art von Miteinander; es müssen neue Wege beschritten werden – so wie es die vier Freunde taten, die ein Hausdach abdeckten, um einen Gelähmten zu Jesus bringen zu können. Eine Spurgruppe von Leitenden aus SEA, Freikirchen.ch, der Arbeitsgemeinschaft Evangelischer Missionen AEM und dem Dachverband christlicher Entwicklungsorganisationen Interaction nutzte das Forum, um weitere missionale Akteure der Schweiz in ihren Prozess unter dem Titel «Zukunft Mission» mitzunehmen.

 

Unverblümte Analysen

Ins Rollen gebracht hatten diesen Prozess zwei Forschungsarbeiten von Dr. Julia Henke, der europäischen Geschäftsführerin der Missions- und Entwicklungsorganisation «Life In Abundance». Sie führte Gespräche sowohl mit Leitenden von Freikirchen als auch von Missionswerken in der Schweiz und ergründete unter anderem das missionale Denken und Handeln in den Gemeinden und die Trends, Chancen und Herausforderungen in der Missionsarbeit. Bei der Präsentation einiger ihrer Ergebnisse ortete Julia Henke ein strukturelles Problem. Verschiedene aktuelle Trends wie beispielsweise die Erstarkung des globalen Südens in Sachen Mission, die Digitalisierung oder der generelle Machtverlust von Institutionen riefen nach strukturellen Veränderungen. Organisationen strebten jedoch natürlicherweise nach Selbsterhaltung und Kontinuität und veränderten sich nicht aus eigenem Antrieb. Julia Henke forderte das Publikum mit der Frage heraus: «Sind wir bereit, unsere Projekte und Organisationen wie das Weizenkorn in die Erde fallen zu lassen, damit Neues entstehen kann?»

 

Der zweite Hauptreferent Dr. Johannes Reimer, Leiter des «Peace & Reconciliation Network» der Weltweiten Evangelischen Allianz (WEA), hielt auch nicht hinter dem Berg mit schonungslosen Analysen. Christliche Kirchen im Westen würden nur noch mit Mühe Menschen mit dem Evangelium erreichen. Zugleich hätten noch nie so viele Menschen die hiesigen Kirchen verlassen wie im vergangenen Jahr. Da auf der südlichen Hemisphäre hingegen die Gemeinden stetig wachsen, musste Reimer festhalten: «Hier bei uns läuft etwas prinzipiell falsch. Könnte unsere augenscheinliche Fruchtlosigkeit bedeuten, dass wir nicht mehr christozentrisch missionieren?»

 

Diese Vermutung untermauerte der Professor für Missionswissenschaft und Interkulturelle Theologie mit neun Thesen, die anregen sollten, das eigene Missionsverständnis zu hinterfragen und erneuern. So erinnerte er daran, dass Jesu Mission von Gehorsam gegenüber seinem Vater geprägt war, im Kern Versöhnung zum Ziel hatte, weltzugewandt und ganzheitlich war und im Team stattfand. Die Ganzheitlichkeit der Missio Dei illustrierte Johannes Reimer an einem Beispiel aus Usbekistan. Indem sie in der Pandemie Masken für die Bevölkerung genäht und die Toten bestattet hätten, hätten die Christen im Land selbstlos geholfen, ohne viele Worte zu verlieren. «So wird das Evangelium da gepredigt, wo den Menschen der Schuh drückt.»

 

Wo ein Wille ist…

In verschiedenen Voten und Gesprächsrunden kam einerseits immer wieder der Wille zum Ausdruck, Eigeninteressen der einzelnen Organisationen zugunsten des gemeinsamen Ziels zurückzustellen. «Wir müssen sagen können: ‹Niemand muss in 20 Jahren den Namen meiner Organisation kennen – solange der Name Jesu gross ist›», brachte es Christian Haslebacher, Vorsitzender Viva Kirche Schweiz, auf den Punkt. Andererseits zeigte sich, dass noch viel zu tun ist, etwa die Definition eines gemeinsamen Verständnisses zentraler Begriffe und der Rahmenbedingungen für dieses neue Miteinander. Bereits Einigkeit dürfte darüber herrschen, was das Potenzial eines breiten Schulterschlusses angeht: Gemeinsam ist im Bereich der Mission mehr möglich als die Summe dessen, was einzelne Akteure für sich zustande bringen können.

 

Andi Bachmann-Roth, Co-Generalsekretär der SEA, gab abschliessend einen Ausblick, wie sich die Initiatoren den weiteren Weg von «Zukunft Mission» vorstellen können. Zunächst sind sie offen für alle, die sich der Spurgruppe anschliessen möchten. Bereits geplant oder zumindest angedacht sind im nächsten Jahr der Einbezug weiterer Kreise wie die Jugend, die Medien oder die Kunstszene, eine Studienreise nach Kenia sowie eine Pilotregion, um auf lokaler Ebene mit neuen Formen des Miteinanders zu experimentieren. Alle Aktivitäten sollen am Leiterinnen- und Leiterforum in einem Jahr in konkrete Empfehlungen und Strategien münden. «Das Ziel wäre, dann in einem Manifest die gemeinsamen Überzeugungen und Erkenntnisse festzuhalten und für deren Umsetzung bereit zu sein.»

Weitere Informationen

Dossier zum Projekt «Zukunft Mission»

 

Werte wie Treue und Verbindlichkeit sind wieder in Mode

29. November 2022 by

Die Mitglieder vom Forum Ehe+Familie, einer Arbeitsgemeinschaft der Schweizerischen Evangelischen Allianz SEA, haben ihr Herbsttreffen genutzt, um sich über die Zukunft der Ehe kritisch auszutauschen. Das Fazit war klar: Christinnen und Christen sollen auch zu diesem Thema aktiv die Gesellschaft prägen – die Frage ist nur, wie.

 

Christliche Ehen und monogame Beziehungen sind konservativ, langweilig und nicht mehr zeitgemäss: Das sind Vorurteile, die Christen immer wieder begegnen. Dennoch, so betonte der Referent Dr. Andreas M. Walker, ist die Sehnsucht auch bei den meisten «Nichtchristen» nach solch stabilen, treuen und harmonischen Beziehungen extrem hoch.

 

Er selbst kann als geschiedener Ehemann von einer reichhaltigen Erfahrungsgeschichte zwischen Ehefrust und Neuanfang erzählen. Vor allem mit Anekdoten aus seiner Dating-Historie brachte er aufschlussreiche Erkenntnisse zum Vorschein: Ein Mann (und auch eine Frau) mit christlichen Werten wie Treue, Verbindlichkeit und Lust an einer Partnerschaft ist heiss begehrt auf dem Dating-Markt. Nach seinen Erfahrungen würden sich viele «Nichtchristen» nach gescheiterten Beziehungen einen «Christen» wünschen. Einer, der seine Versprechungen und Werte hoch- und einhält.

 

Doch warum bleiben die Vorurteile gegenüber Christen und Kirchen weiterhin so hartnäckig an ihnen kleben? Wie lassen sich diese «klebrigen» Vorurteile in lebensnotwendigen Kitt für gelingende Partnerschaft umwandeln? Und wie können die Christen in der Paarberatung weiterhin relevant bleiben? Darüber diskutierten die Mitglieder beim Forum Ehe+Familie in Schönenwerd kritisch und reflektiert und konnten aus ihrem Arbeitsalltag berichten.

 

Biblische Werte sind heute noch gültig

Ein Grund für Kritik an «christlichen Beziehungen» ist gemäss Walker, dass die Kirche lange Zeit kein glaubwürdiger Absender war. Doch ein wichtiger Wert, den Jesus vorgelebt hat, war Beziehung auf Augenhöhe. Kein Partner sollte den anderen ausnutzen. Kein Geschlecht ist besser als das andere. Der Lebensstil von Christinnen und Christen kann durch Wertschätzung und gelebte Liebe untereinander positive Veränderungen bringen. Monogame Ehen und glückliche Familien sind folglich kein Auslaufmodell, sondern nach wie vor die beliebteste Lebensform und das Ideal. Die Hochzeitsindustrie boomt und wird erfolgreich vermarktet, daher lohnt es sich, als Christen Vorbild zu sein – bei erfolgreichen und bei missglückten Beziehungen. Vor allem der Hoffnungsanspruch, nach Konflikten immer wieder Versöhnung anzustreben und Vergebung in der Partnerschaft zu leben, ist ein Wert, den die Christen vorleben sollten.

 

Megatrends als Herausforderung

Doch die Herausforderungen wachsen. Andreas Walker zählte eine Auswahl an Megatrends der nächsten Jahre auf, die auch vor christlichen Ehen nicht haltmachen: eine alternde Gesellschaft (Silver-Society), Gender-Shift, Technologiefolgen-Abschätzung sowie Experten- und Behördenzweifel. Doch trotz der Veränderungen sollten Christen biblische Werte in der Gesellschaft hochhalten. In der sicherheitsorientierten Gesellschaft des 21. Jahrhunderts hätten christliche Werte wie Treue, Monogamie, Stabilität, Trost und Verbindlichkeit wieder ganz neu Fahrt aufgenommen.

 

Authentische Partnerschaft vorleben – Glaubwürdigkeit zurückgewinnen

Das bedeutet in der Realität, trotzdem authentisch Beziehungen zu leben. Dazu gehören Streit, Konflikt, aber eben auch Freude, Lust und Hoffnung in einer Partnerschaft.

 

Die Mitglieder vom Forum Ehe+Familie sollen ihre Kompetenzen dabei einbringen und offen auch für Neues sein, indem sie sich nicht vor Veränderungen verschliessen und die Megatrends ignorieren, sondern (Wert-)Richtungen vorzeigen. So kann der christliche Glaube einen gesunden Umgang mit Partnerschaft und in der Ehe ermöglichen.

Das Forum Ehe + Familie ist eine Arbeitsgemeinschaft der Schweizerischen Evangelischen Allianz, die ihren Auftrag der Vernetzung wahrnimmt, indem sie regelmässig eine Möglichkeit des persönlichen Austauschs zwischen Fachorganisationen und Kirchenvertretern schafft.

 

«Newleaders» 2022: Ein Zuhause nach Gottes Idee

24. November 2022 by

© Knut Burmeister, ALLTAG

Leitungsteams aus der Teenie- und Jugendarbeit trafen sich auf St. Chrischona zum «Newleaders»-Kongress. Sie erlebten eine Teamretraite zur Stärkung, Ermutigung und Erfrischung der lokalen Gemeindearbeit. Knapp 180 Leiterinnen und Leiter aus der Schweizer Landes- und Freikirchen waren Teil des von der Jugendallianz mitgetragenen und jährlich stattfindenden Events.

 

Die 21. Durchführung des Newleaders stand unter dem Motto «hei.cho». Gerade im Teenie- und Jugendalter ist die Suche nach Zugehörigkeit, Authentizität und einem Ort der bedingungslosen Annahme gross. Am Newleaders haben sich die Teams herausfordern lassen, was das konkret für ihre Arbeit heisst. Gleich in der Startsession forderte Dave Burkhard, Leiter vom ISTL Berner Oberland, die Teams heraus, ihre Teenager und Jugendlichen von Teilnehmenden zu Teilhabern zu machen. Er ermutigte, sie miteinzubeziehen, um ihnen die Gemeinde als Zuhause zu ermöglichen.

 

In der Breakfast-Celebration am Sonntagmorgen erzählte Kaji Ruban, Pastor der Airport Church Kloten, eindrücklich, wie er sein Zuhause bei Gott gefunden hat und das als Fundament für die Leitenden wünscht. Der Abschlussgedanke des Newleaders brachte Jaël Binggeli, Jugendverantwortliche der Schweizerischen Evangelischen Allianz SEA. Sie machte Mut, sich verschwenderisch in die Teenies und Jugendlichen zu investieren, ihnen Zeit zu schenken und grosszügig zu geben und darin auf Gottes Güte zu vertrauen, dass er es gedeihen lässt.

 

35 Module zur individuellen Team-Vertiefung

Die Teams stellten sich in Kombination zu den Plenarveranstaltungen ihr Programm selbst zusammen. Mit Seminaren zur thematischen Vertiefung oder Modulen zu teamspezifischen Herausforderungen hatten sie eine breite Palette an Möglichkeiten zur Auswahl. Ausserdem standen den Teams Coaches zur Verfügung für Teamcoachingspiele und aktuelle Fragen der lokalen Arbeit. Newleaders will Teams unterstützen, damit sie ihr Arbeitsumfeld optimieren, die Persönlichkeit des Einzelnen entwickeln und ihr Know-how verbessern können. Nebst der Teamförderung stehen auch die einzelnen Leitungspersonen im Fokus – so beispielsweise in individuellen Berufungscoachings. «Am Newleaders können wir unsere Vision schärfen und zurückschauen, welche Veränderungen schon geschehen sind. Ausserdem haben wir Zeit für unser Team und können da den Fokus setzen, wo wir es brauchen», so Sarah, Leiterin einer Jugendgruppe.

 

Das Kernteam schaut voller Freude zurück. Heiri Meier, Leiter des Newleaders-Teams ist begeistert: «In all den vielen Möglichkeiten und individuellen Teamzeiten ist eine starke Grundüberzeugung für die Teenie- und Jugendarbeit spürbar. Junge Leiterinnen und Leiter, die sich mit sich, ihrer Arbeit und ihren Teilnehmenden befassen und besser werden wollen. Das ermutigt und stimmt positiv, dass Teenies und Jugendliche die Kirche als ein gesundes Zuhause erleben dürfen.»

Das nächste Newleaders findet vom 18. bis 19. November 2023 statt.

 

«Viertelstunde für den Glauben» zu Ostern 2023 jetzt bestellen

17. November 2022 by

Ostern ist das Fest der Auferstehung Jesu – passend zum Frühling und zu Ostern wird die nächste «Viertelstunde für den Glauben» zum Thema «Aufblühen» erscheinen. Sie wird ab Februar 2023 verfügbar sein, bereits jetzt aber können Bestellungen aufgegeben und Dorfpatenschaften abgeschlossen werden.  

 

Die Verteilzeitung «Viertelstunde für den Glauben», die seit 20 Jahren Hoffnung und Mut zu den Menschen bringt, will mit dem Motto «Aufblühen» nicht nur den Frühling und die aufblühende Natur zum Thema machen. Vielmehr soll die zutiefst menschliche Sehnsucht nach aufblühendem und gelingendem Leben angesprochen werden. Denn gerade in einer krisenreichen Zeit voller Unsicherheiten dürfte diese Sehnsucht besonders gross sein. Und genau da setzt die Botschaft des Auferstandenen an: Er schenkt uns das Aufblühen, nicht aus eigener Kraft, sondern durch Gottes Gnade.  

 

Die «Viertelstunde für den Glauben» bringt diese freudige Nachricht unter die Leute: durch Geschichten aus dem Alltag von Menschen, die zum Beispiel nach Schicksalsschlägen neu aufblühen konnten. Durch Einblicke hinter die Kulissen von Berufen, Tätigkeiten und Projekten, die zum Aufblühen von Leben in verschiedenen Formen beitragen. Und durch die unglaubliche Geschichte der Auferstehung Jesu selbst. Dank einer riesigen Verteilaktion sollen so viele Schweizer und Schweizerinnen wie möglich die Zeitung lesen dürfen, damit das Evangelium alle erreichen kann. Deshalb ist Ihre Mithilfe gefragt! 

 

Wie kann ich mich engagieren? 

Damit die Zeitung vor Ostern möglichst weit verbreitet wird, können Sie unsere Helferinnen und Helfer vor Ort sein. Die «Viertelstunde» lebt als Verteilzeitung von allen, die sie unter die Menschen bringen. Ab Februar 2023 werden die Zeitungen verfügbar sein, sie können aber bereits jetzt schon vorbestellt werden. Falls Sie das erste Mal mitmachen, lohnt es sich zu überlegen, wie und wo Sie diese verteilen möchten: in Ihrem persönlichen Umfeld, mit einer Verteilaktion im öffentlichen Raum, indem Sie die Zeitung an Veranstaltungen auflegen oder ganz unkompliziert mit einer Dorfpatenschaft: Sie wählen eine Ortschaft aus, übernehmen die Versandkosten und die Zeitung wird von der Post in alle Briefkästen des entsprechenden Ortes ohne «Bitte keine Werbung»-Aufkleber verteilt. Exemplare zur Selbstverteilung wie auch Dorfpatenschaften sind ab sofort online bestellbar. 

Evangelische Allianz erhält Zuwachs aus Zürich 

17. November 2022 by

SEA-Co-Generalsekretär gratuliert neuem Vorstand zur Sektionsgründung (von rechts): Peter Hasler, Andi Bachmann-Roth, Markus Muntwiler, Martin Brütsch, Thomas Ucar, Rahel Strahm, Roland Dellmour, Rachel Stoessel

Die Schweizerische Evangelische Allianz SEA ist um eine Sektion reicher. Nach einem breit angelegten Konsultationstreffen im November 2021 und verschiedenen weiteren Treffen konnte nun die Sektion Zürich aus der Taufe gehoben werden. Der SEA-Generalsekretär Andi Bachmann-Roth und der SEA-Präsident Beat Ungricht gestalteten den feierlichen Anlass mit. Präsident der Evangelischen Allianz Zürich wird Peter Hasler, Pastor des Zoe Gospel Center. Zum Vizepräsidenten wurde Markus Muntwiler von der Heilsarmee gewählt.   

 

«Gemeinsam träumen wir von Gottes Wirken in der Stadt Zürich, wir wollen darüber staunen und als Kirchgemeinden und christliche Werke Gottes Mitarbeitende sein.» Damit überschreibt die neue Allianzsektion Zürich ihre Medienmitteilung zur Gründung. Wie es darin weiter heisst, wuchs seit einiger Zeit bei den Verantwortungsträgerinnen und Verantwortungsträgern von über 20 Kirchgemeinden und christlichen Werken in Zürich der Wunsch nach einem stärkeren lokalen Miteinander über die Denominations- und Institutionsgrenzen hinweg. Viele waren bereits Mitglied der Schweizerischen Evangelischen Allianz, werden sich jetzt aber neu in einer Sektion Zürich zusammenschliessen.   

 

Das Konzept der SEA sieht vor, dass all ihre Mitglieder einer lokalen Sektion angeschlossen sind. So kann das Miteinander vor Ort glaubwürdig gelebt werden. Konkret heisst das, dass bereits bestehende Angebote gestärkt werden sollen, wie das Pastorengebet, den Stadtgottesdienst auf der Ratshausbrücke am Dank-, Buss- und Bettag, die Vernetzung sowie die Zusammenarbeit und wertvolle Seminar- und Weiterbildungsangebote. 

 

Sektion will Brückenbauerin sein 

Die neue Sektion will aber auch aktiv den Kontakt suchen mit anderen kirchlichen Verbänden, religiösen Gruppierungen und staatlichen Behörden in der Stadt und eine konstruktive und dem Dialog verpflichtende Zusammenarbeit sicherstellen.    

 

Der SEA-Generalsekretär Andi Bachmann-Roth, der die Neugründung mit begleitet hat, freut sich: «Es ist grossartig, dass sich nun die Christinnen und Christen aus der grössten Schweizer Stadt in einem noch stärkeren Miteinander für ihre Mitmenschen engagieren.»  

 

Alle Informationen über die Vision, das Ziel, die Mitglieder, die vorgeschlagenen Vorstandsmitglieder und weitere Informationen zur neuen Sektion finden Sie auf der Webseite: www.allianz-zuerich.ch. 

Inspirationstag Perspektive 3D: Das Älterwerden neu denken

1. November 2022 by

Im Podiumsgespräch (von links): Christiane Rösel, Christa Gasser, Kathrina Schachtler und René Winkler

Kirchen sollen die Zeichen der Zeit erkennen und das Potenzial der älter werdenden Mitglieder sehen und wertschätzen – und ihren Beitrag ernst nehmen. Dazu rief Christa Gasser am Inspirationstag der Arbeitsgemeinschaft Perspektive 3D der Schweizerischen Evangelischen Allianz SEA in Bern auf.

 

Die älteren Menschen können und sollen Hoffnungsträger in der Kirche und der Gesellschaft sein. Davon sind die Initiantinnen und Initianten der neuen SEA-Arbeitsgemeinschaft Perspektive 3D unter der Leitung von Christa Gasser überzeugt. Die Tagung in Bern am 28. Oktober mit Referat, Open Spaces und Podium war mit über 120 Teilnehmenden ausgebucht. Weiteren 30 Interessierten musste abgesagt werden.

 

Das Leben bis zum Schluss lieben

«Mein eigenes Älterwerden soll eine gute Angelegenheit sein! Es soll Freude machen», so Gasser. Es gelte, das Älterwerden neu zu denken. Sie rief die Teilnehmenden auf, sich die Frage zu stellen: Was könnte für mich ein Schlüssel sein, das Leben bis zum Schluss zu lieben?

 

Gasser rief die Kirchen auf, die Zeichen der Zeit zu erkennen und das Potenzial der älter werdenden Mitglieder zu sehen und wertzuschätzen. Kirchen sollten den Beitrag der Älteren ernst nehmen, damit sie Hoffnungsträger in der Kirche und der Gesellschaft werden. Menschen, die ihr Leben mündig und glaubensstark gestalten.

 

Das Jahrhundert der Alten

Markus Müller, Seelsorger im Alterszentrum Rämismühle und Verfasser des Buches «Die Champions League des Lebens», begründete seine These «Das 21. Jahrhundert ist das Jahrhundert der Alten». Schon die Demografie mache klar, dass der Anteil der älteren Menschen immer grösser werde. Dennoch hätten viele ältere Menschen Mühe mit der eigenen Wertschätzung oder haderten mit ihrer Biografie. Sie müssten sich neu der Frage stellen, wie sie glauben und was der Glaube mit ihnen macht. Sie sollten lernen, mit Gelungenem und Misslungenem umzugehen.

 

Wichtig sei das Ziel: Mein eigenes Älterwerden soll eine gute Angelegenheit sein! Die Tagung verstehe sich daher als Inspiration «für das Gelingen unseres eigenen Älterwerdens, für den guten Umgang von Kirche und Gesellschaft mit dem Älterwerden, und dass die Jugend nicht von uns Älteren erdrückt und blockiert wird».

 

Demografie als Gespenst oder Perspektive?

Die demografische Realität «soll uns nicht bedrücken, sondern beflügeln», so Müller, der innerhalb der älteren Generation drei unterschiedliche Generationen sieht. Die Silver Ager (82+) seien Träger vieler traditioneller Werte und zum Beispiel daran gewöhnt, dass man den Teller ausisst. Ihnen folgen die 68er, oder laut Müller «die Aufmischer» (67-82), die sich gegen vieles aufgelehnt haben und neue Ideale schufen. Die Babyboomer (54-67) beschreibt er als «die Raumfüller», welche viele Gelegenheiten und Positionen im Leben wahrgenommen haben. Ihre Werte, die auf ihren Urerfahrungen basieren, möchten die drei Generationen auch im Alter leben. Das sei umso bedeutender, als ihre Lebenserwartung zurzeit jeden Tag um sechs Stunden steige.

 

Eine Sternstunde

Dem Gefühl der Überforderung, das sich hier einstellen kann, setzte Müller die These entgegen: Das Alter ist eine Freisetzung – das zu merken, wäre eine Sternstunde. Die Tagung könnte eine Sternstunde sowohl für die Alten wie die Jungen sein. Für die Kirchen und die Gesellschaft. Vergleichbar dem Effekt der Rede des damaligen deutschen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker, der am 40. Jahrestag der Beendigung des Zweiten Weltkrieges feststellte: Der 8. Mai ist nicht ein Tag der Niederlage, sondern ein Tag der Befreiung. Deutschland habe nach dieser Rede umgedacht.

 

Verarbeitung und Umsetzung

Die 10 «Open Spaces» (Workshops) bildeten einen Spiegel dessen, womit alte Menschen konfrontiert sind und wo sie sich schon heute überall einbringen. Ein Podium mit Christiane Rösel, Christa Gasser, Kathrina Schachtler und René Winkler reflektierte die Äusserungen des Tages. Winkler beobachtet unter der älteren Generation einen Freiheitsdrang, der früher nicht ausgelebt werden konnte, eine neue Hinwendung zum Leben. Er ermutigte die Gemeinden, die Kreativität der Älteren zu nutzen, statt sie dort einzusetzen, wo Mangel herrscht. Christiane Rösel ermutigte, nicht Projekte zu teilen, sondern Herzensanliegen, sich dem Kulturwandel zu stellen und neue Visionen zu entwickeln. Und Christa Gasser wünscht sich, dass eine ganz neue Bewegung der alten Menschen entsteht.

 

Schliesslich rief Markus Müller die Teilnehmenden auf, selbst eine Entdeckungsreise durch die Bibel zu machen und dabei die zahlreichen Aussagen über das Leben und den Stellenwert alter Menschen zu entdecken.
(Quelle: Livenet.ch)

Arbeitsgemeinschaft Perspektive 3D – Das dritte Drittel des Lebens glaubensstark gestalten

«Mit Perspektive 3D träumen wir von einer Bewegung von Menschen im Alter 55+. Perspektive 3D fördert Menschen zu einem mündigen, reifen, hoffnungsvollen und glaubensstarken Älterwerden. Menschen und Projekte werden vernetzt und Ressourcen verfügbar gemacht.»

 

Mehr zu Vision, Zielen, Arbeitsweisen und vielem mehr wird demnächst auf der Webseite von Perspektive 3D zu finden sein, die vor allem auch der Vernetzung dienen soll. Die Kerngruppe der Arbeitsgemeinschaft bilden Christa Gasser, Markus Müller, Ursula Fröhlich und Thomas Kohler.

 

Die Allianz als Brückenbauerin in Europa

20. Oktober 2022 by

In Sarajevo konnten ukrainische Leiter u.a. der Baptisten (Igor Bandura), Pfingstkirchen (Anatoliy Kaluzhny), Adventisten (Maksym Krupskyi) und eines Theologischen Seminars (Ivan Rusny) auf Einladung der SEA teilnehmen. Hier im Bild mit Marc Jost (2. von links).

Die Konferenz «Hope for Europe 2022» in Sarajevo stand im Zeichen des Wechsels an der Spitze der Europäischen Evangelischen Allianz: Nach zehn Jahren als Generalsekretär übergab der Schweizer Thomas Bucher dieses Amt an das neue Leitungsduo Connie Duarte (Portugal) und Jan Wessels (Niederlande). Die SEA war mit sechs Personen vor Ort und setzte sich speziell für den Austausch zwischen der ukrainischen und der russischen Delegation ein.

 

Thomas Bucher, scheidender Generalsekretär der Europäischen Evangelischen Allianz (EEA) sowie ehemaliger Präsident der Schweizerischen Evangelischen Allianz SEA blickte während seiner Rede bei der Übergabefeier auf seine Zeit bei der EEA zurück: «Wenn ich mich an euch richte, zeigt dies etwas von der Fülle der Beziehungen in der EEA. Es macht mein Herz dankbar und demütig. So viele Menschen sind gemeinsam unterwegs. Lassen Sie mich noch einmal mein spezielles Bild verwenden: So viele Menschen kommen auf die Tanzfläche und tanzen zusammen. So viele vereint in der Aufgabe, Gottes Königreich in Europa und darüber hinaus aufzubauen.» Des Weiteren dankte er seinen Kolleginnen und Kollegen ausführlich für ihre Kreativität, ihren Fleiss und ihre Treue, seiner Frau für ihre emotionale und geistliche Unterstützung und segnete sie. Die Reise und der Tanz bei der EEA ist nach zehnjähriger Amtszeit für Bucher nun zu Ende. Als Kirchenpflegepräsident von Zürich-Hirzenbach wird es ihm aber erstmal nicht langweilig werden: Das Kirchengebäude befindet sich im vollständigen Umbau, unter anderem für ein neues Studienhaus.

 

Jan Wessels betonte in seiner Antrittsrede, dass das Streben der EEA darin besteht, Bewegungen von Jesus-Nachfolgern zu sehen, die Gott verherrlichen und Menschen in ganz Europa gemeinsam dienen. Denn Jesus habe uns nicht nur das «wichtigste Gebot» und den Missionsauftrag gegeben, sondern uns auch die grosse Verpflichtung hinterlassen, eins zu sein, damit die Welt Jesus als den Christus sieht und an ihn glaubt. Connie Duarte, die erste Frau an der Spitze der EEA, dankte Thomas Bucher und seinem Team für deren wertvolle Arbeit und unterstrich die zukünftige Aufgabe der EEA: verbinden, ausrüsten, repräsentieren und Schlüsselfragen stellen, welche die EEA im kommenden Jahr weiterbringen sollen.

 

Auf die Hoffnung kommt es an

Die Konferenz in der geschichtsträchtigen Stadt Sarajevo spiegelte auch die Herausforderungen für die Allianz wider: Versöhnung, Integration, Inklusion und das Zusammenbringen von verschiedenen Gruppen innerhalb der EEA. Die gesteckten Ziele des neuen Leitungspaars sind herausfordernd, doch das Thema der Konferenz 2022, «Hope for Europe 2022: Builders connecting – Celebrating the Kingdom of God», zeigte, worauf es ankommt: als Christen die Hoffnung für ein friedliches Europa nicht zu verlieren, Gottes Reich zu feiern und sich mit seinen Fähigkeiten dafür einzusetzen. Gerade auch in Zeiten eines erneuten Krieges auf europäischem Boden. Die Allianz als Brückenbauerin spielt damit nach wie vor eine wichtige Rolle sowohl im Vernetzen von (evangelischen) Kirchen als auch im Dialog zwischen Konfliktparteien.

 

Quellen:

  • Evangelical Focus: «Thomas Bucher hands over European Evangelical Alliance leadership to new General Secretaries»
  • Christian Network Europe: «European Evangelical Alliance would welcome more young people of colour»
  • European Evangelical Alliance: «Thomas Bucher hands over leadership of EEA to new General Secretaries» (Abschiedsrede Thomas Bucher)

Konstruktiver Dialog zwischen ukrainischen und russischen Vertretern

Anlässlich der 175-Jahr-Feier der SEA-RES in Tavannes wurde eine Kollekte zusammengelegt, um eine Delegation von ukrainischen Kirchen- und Institutionsvertretern nach Sarajevo einzuladen. In der Ukraine besteht zwar ein Kirchenverband, jedoch keine Allianzarbeit, die der EEA angeschlossen wäre. Der Einladung aus der Schweiz kamen denn auch fünf Vertreter nach. Sie berichteten einerseits aus dem Kriegsgebiet und leiteten die Konferenz im Gebet, andererseits fanden Gespräche sowohl mit dem russischen Vertreter als auch mit der Leitung der Europäischen Allianz statt: « Ich bin sehr bewegt, dass die russische und die ukrainische Delegation nach anfänglichem Zögern dann doch ein konstruktives Gespräch gemeinsam und mit der EEA-Leitung führen konnten», zeigt sich Marc Jost erfreut.

 

Zehn Jahre evangelische Präsenz am UNO-Menschenrechtsrat

23. September 2022 by

v.l.: Michael Mutzner übergibt die Leitung in Genf an Gaetan Roy (ständiger Vertreter) und Wissam al-Saliby (Direktor).

Seit zehn Jahren ist die Weltweite Evangelische Allianz (WEA) mit einem Büro bei den Vereinten Nationen in Genf präsent, um die Anliegen evangelischer Christen betreffend Menschenrechte, insbesondere die Religionsfreiheit, einzubringen. Michael Mutzner hat die Vertretung mitaufgebaut und übergibt die Leitung nun an Gaetan Roy und Wissam al-Saliby.

 

«2012 haben wir ein ständiges Büro der WEA in Genf eingerichtet. Damit wollten wir den nationalen Allianzen Unterstützung und eine Anlaufstelle bieten und den 600 Millionen evangelischen Christen eine Stimme geben. Unsere Arbeit besteht darin, ihre Anliegen in Bezug auf die Achtung der Menschenrechte und insbesondere der Religionsfreiheit gegenüber den Vereinten Nationen und den dort vertretenen Staaten aus der ganzen Welt zu vertreten.» So blickt Michael Mutzner auf seine Tätigkeit für die Weltweite Evangelische Allianz zurück, die nach zehn Jahren zu einem Ende kommt. Er ist überzeugt, eine gut aufgestellte Equipe zu hinterlassen: Wissam al-Saliby, bereits seit vier Jahren Teil des Teams, übernimmt von ihm die Leitung des Büros, während Gaetan Roy als neuer ständiger Vertreter hinzukommt. Seine Aufgabe wird es sein, die diplomatischen Beziehungen noch weiter auszubauen.

 

Die Schweizerische Evangelische Allianz SEA-RES bzw. ihre Arbeitsgemeinschaft für Religionsfreiheit (AGR) ist eine der wichtigsten Unterstützerinnen dieses internationalen Engagements. AGR-Präsident Philippe Fonjallaz nahm an der Stabübergabe in Genf teil: «Das Engagement des WEA-Büros in Genf beim UN-Menschenrechtsrat ist von grundlegender Bedeutung, da es ermöglicht, das Recht der Christinnen und Christen weltweit auf Glaubensfreiheit zu verteidigen und ihre Anliegen bei den höchsten Behörden anzubringen. Wir unterstützen diese Arbeit, weil wir von ihrem positiven Einfluss und ihrer Wirkung überzeugt sind.»

 

Wichtige internationale Verbindungen
Dank ihres direkten Zugangs zum UNO-Menschenrechtsrat und -komitee, zu diversen Experten und diplomatischen Missionen in Genf kann die WEA die nationalen Allianzen im Einsatz für Religionsfreiheit in ihren jeweiligen Ländern unterstützen. Sie stellt damit sicher, dass sie von der UNO und den betreffenden Regierungen gehört werden.

 

Jüngstes Beispiel anlässlich der aktuellen Session des UNO-Menschenrechtsrats ist der Aufruf an Sri Lankas Regierung, gegen Gewalt und Diskriminierung gegen religiöse Minderheiten vorzugehen. Denn die Liste der Verfehlungen ist lang: Christen werden daran gehindert, Kirchen zu bauen und sich zum Gebet zu versammeln, Muslime werden willkürlich und ohne Gerichtsverfahren inhaftiert, der Staat nimmt Hindus ihre religiösen Stätten ab, noch immer wurde niemand für die Anschlagserie auf Kirchen an Ostern 2019 verantwortlich gemacht.

 

Am 3. Oktober organisiert das WEA-Büro zudem in Zusammenarbeit mit anderen Partnern ein Webinar über Minderheitenrechte in Indien.

Weitere Informationen

Videopräsentation des WEA-Büros in Genf «An Evangelical Voice at the United Nations»

Medienmitteilung der WEA «WEA Appoints New Permanent Representative to the United Nations in Geneva and New Director of Geneva Office»

 

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